Handball
Hamburg weiter vorne - Gummersbach auf Europa-Kurs
Dank des 21. Saisonerfolgs bleibt das Team von Trainer Martin Schwalb weiter vor dem Erzrivalen THW Kiel. Bester Hamburger Werfer war Hans Lindberg (10/4). Bei den Gastgebern, denen am Ende die Puste und die personellen Alternativen ausgingen, trafen Alexandros Vasilakis und Nenad Vuckovic mit je sieben Toren am erfolgreichsten.
Der HSV offenbarte bei dem Pflichterfolg seine zwei Gesichter. Wie schon zuvor bei der 31:39-Pleite gegen den VfL Gummersbach und dem 34:32-Arbeitssieg gegen die Füchse Berlin ließ Hamburg auch beim Tabellen-12. zunächst die spielerische Leichtigkeit vermissen. Melsungen hielt mit großem Kampf und Engagement zwei Drittel des Spiels mit. Doch dann zeigte der HSV, was einen Champion ausmacht. Eine erhebliche Steigerung in der Abwehr, Ballgewinne und daraus resultierende Tempogegenstöße sowie ein flüssiges Angriffsspiel machten den Unterschied. «Wir müssen von dem Gedanken wegkommen, dass wir jedes Team in jeder Halbzeit mit zehn Toren schlagen», sagte Hens, der nach der Partie zum Nationalmannschaftslehrgang flog. «Wichtig ist, dass wir die Spiele gewinnen.»
Mit klaren Heimsiegen halten die Traditionsteams Frisch Auf Göppingen und Gummersbach Kurs auf die Europapokal-Plätze. Göppingen besiegte die HSG Wetzlar 31:24 (14:11), der VfL gewann gegen HBW Balingen-Weilstetten überraschend locker mit 35:22 (18:10). Mit zehn Treffern brachte Adrian Pfahl die Oberbergischen auf die Siegerstraße. «Ich bin sehr zufrieden und das sage ich eigentlich nicht häufig, weil es immer etwas zu verbessern gibt. Balingen spielt eine unangenehme Verteidigung, sie haben schon große Mannschaften geschlagen, darunter auch Kiel», sagte VfL-Trainer Sead Hasanefendic, dessen Team Balingen die höchste Saisonniederlage beibrachte.
Dank des klaren Erfolgs gegen Wetzlar behält Göppingen Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Christian Schöne war mit sieben Treffern erfolgreichster Göppinger Torschütze, für Wetzlar traf Kevin Schmidt (7/4) am besten. «Ich hatte eine bessere Leistung von meinen Jungs erwartet, das muss ich ehrlich sagen. Ich hatte auf eine gute und kompakte Deckung gesetzt und viel Bewegung verlangt, das haben wir aber nicht gemacht», kritisierte FA-Coach Velimir Petkovic.
Die Füchse Berlin feierten einen 28:26 (16:14)-Auswärtserfolg beim TSV Hannover-Burgdorf. Zwei Tore von Kjetil Strand und Michal Kubisztal sowie die Paraden von Nationaltorhüter Silvio Heinevetter retteten am Ende den Berliner Sieg. Erfolgreichste Torschützen waren Kubisztal (8) und bei Burgdorf Lars Friedrich (8/2). «Wir hatten die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Aber durch die Stimmung und die Emotionen hat sich Burgdorf immer wieder zurückgekämpft», betonte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson.
(Erschienen: 14.03.2010 17:00)
Dank des 21. Saisonerfolgs bleibt das Team von Trainer Martin Schwalb weiter vor dem Erzrivalen THW Kiel. Bester Hamburger Werfer war Hans Lindberg (10/4). Bei den Gastgebern, denen am Ende die Puste und die personellen Alternativen ausgingen, trafen Alexandros Vasilakis und Nenad Vuckovic mit je sieben Toren am erfolgreichsten.
Der HSV offenbarte bei dem Pflichterfolg seine zwei Gesichter. Wie schon zuvor bei der 31:39-Pleite gegen den VfL Gummersbach und dem 34:32-Arbeitssieg gegen die Füchse Berlin ließ Hamburg auch beim Tabellen-12. zunächst die spielerische Leichtigkeit vermissen. Melsungen hielt mit großem Kampf und Engagement zwei Drittel des Spiels mit. Doch dann zeigte der HSV, was einen Champion ausmacht. Eine erhebliche Steigerung in der Abwehr, Ballgewinne und daraus resultierende Tempogegenstöße sowie ein flüssiges Angriffsspiel machten den Unterschied. «Wir müssen von dem Gedanken wegkommen, dass wir jedes Team in jeder Halbzeit mit zehn Toren schlagen», sagte Hens, der nach der Partie zum Nationalmannschaftslehrgang flog. «Wichtig ist, dass wir die Spiele gewinnen.»
Mit klaren Heimsiegen halten die Traditionsteams Frisch Auf Göppingen und Gummersbach Kurs auf die Europapokal-Plätze. Göppingen besiegte die HSG Wetzlar 31:24 (14:11), der VfL gewann gegen HBW Balingen-Weilstetten überraschend locker mit 35:22 (18:10). Mit zehn Treffern brachte Adrian Pfahl die Oberbergischen auf die Siegerstraße. «Ich bin sehr zufrieden und das sage ich eigentlich nicht häufig, weil es immer etwas zu verbessern gibt. Balingen spielt eine unangenehme Verteidigung, sie haben schon große Mannschaften geschlagen, darunter auch Kiel», sagte VfL-Trainer Sead Hasanefendic, dessen Team Balingen die höchste Saisonniederlage beibrachte.
Dank des klaren Erfolgs gegen Wetzlar behält Göppingen Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Christian Schöne war mit sieben Treffern erfolgreichster Göppinger Torschütze, für Wetzlar traf Kevin Schmidt (7/4) am besten. «Ich hatte eine bessere Leistung von meinen Jungs erwartet, das muss ich ehrlich sagen. Ich hatte auf eine gute und kompakte Deckung gesetzt und viel Bewegung verlangt, das haben wir aber nicht gemacht», kritisierte FA-Coach Velimir Petkovic.
Die Füchse Berlin feierten einen 28:26 (16:14)-Auswärtserfolg beim TSV Hannover-Burgdorf. Zwei Tore von Kjetil Strand und Michal Kubisztal sowie die Paraden von Nationaltorhüter Silvio Heinevetter retteten am Ende den Berliner Sieg. Erfolgreichste Torschützen waren Kubisztal (8) und bei Burgdorf Lars Friedrich (8/2). «Wir hatten die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Aber durch die Stimmung und die Emotionen hat sich Burgdorf immer wieder zurückgekämpft», betonte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson.
(Erschienen: 14.03.2010 17:00)
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