Fußball
Joachim Löw: «Belgien hat uns alles abverlangt»
Was sagen Sie nach dem erfolgreichen Start in die EM-Qualifikation?
Löw: «Es war wichtig, dass man beim Auftakt zu einem längeren Wettbewerb, der über ein Jahr dauert, dass man bei diesem Marathon den Rhythmus gut findet und das erste Spiel gewinnt, um nachher nicht ständig hinterherrennen zu müssen.»
Was sagen Sie zur Leistung des Gegners?
Löw: «Wir wussten, dass die Belgier eine starke Mannschaft haben, die vor allem einen längeren Trainings- und Spielrhythmus hat. Belgien hat uns alles abverlangt. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit enorm gesteigert. Die Mannschaft hat für diese Phase alles gegeben, ein gutes Engagement gezeigt. Hier werden andere Mannschaften noch Punkte lassen. Belgien gehört für mich zum Favoritenkreis auf den Gruppensieg. Sie werden weiter eine wichtige Rolle spielen.»
Was hat Ihnen gefallen bei Ihrer Mannschaft?
Löw: «Man konnte als Trainer nicht erwarten, dass nach dieser WM, die die Spieler unheimlich viel Substanz gekostet hat, alles klappt und funktioniert. Ich habe erwartet, dass wir eine maximale Konzentration und ein maximales Engagement zeigen. Das hat die Mannschaft abgerufen. Das war gut. Dass wir fußballerisch über 90 Minuten nicht so rund und so flüssig kombiniert haben, war im Moment nicht zu erwarten. Wichtig ist, dass man seriös und klar spielt und seine Möglichkeiten nutzt. Das haben wir mit dem einen Tor auch gemacht.»
Knüpft dieser Sieg nahtlos an die WM an?
Löw: «Ich habe im Laufe der Woche einige Gespräche geführt und Beobachtungen angestellt bei den Spielern. Natürlich sagen die Spieler, nach vier Wochen sind wir noch nicht ganz auf dem Leistungszenit. Es fehlt die Dynamik. Diejenigen, die bei einem Turnier lange dabei sind, tun sich in den ersten Spielen schwer. Wichtig ist, dass man so ein Spiel auswärts gewinnt und die drei Punkte mitnimmt.»
Sie mussten zwei Positionen gegenüber der WM neu besetzen. Wie haben Ihnen Holger Badstuber in der Innenverteidigung und Marcell Jansen als linker Verteidiger gefallen? Ist das Ihre erste Wahl?
Löw: «Marcell Jansen musste leider zur Pause passen, weil er Probleme mit der Sehne am Knie hatte. Da wollten wir kein Risiko eingehen. Auch Holger Badstuber hat seine Sache gut gemacht. Er spielt als Innenverteidiger sachlich, einfach, hat ein gutes Stellungsspiel. Natürlich braucht er bei uns noch ein paar Spiele auf dieser Position. Mir persönlich gefällt er so wie er spielt, ganz seriös und einfach. Von daher hat er gute Perspektiven.»
Jetzt steht gegen Aserbaidschan das erste Heimspiel nach der WM an. Was kann man da erwarten?
Löw: «Auf das erste Heimspiel nach der WM freut man sich, wenn man so lange nicht im eigenen Land gespielt hat. In Köln spielen wir immer wieder gerne, die Zuschauer haben uns immer großartig unterstützt. Es wird ein anderes Spiel. Aserbaidschan wird mit zehn Mann in der eigenen Hälfte stehen und warten, bis der Gegner einen Fehler macht. Wir werden anrennen und schauen müssen, dass wir möglichst früh in Führung gehen. Verteidigen können die Aserbaidschaner gut.»
Welche Gefühlslage haben Sie nach der WM?
Löw: «Wenn ich die Perspektiven der Mannschaft sehe, habe ich ein unglaublich positives Gefühl. Die Mannschaft hat sich über die WM hinweg gut entwickelt. Die Wochen nach der WM waren für alle nicht leicht. Das kann man nicht in ein paar Tagen abhaken. Aber es ist auch gut, wenn wieder schwierige Aufgaben anstehen.»
(Erschienen: 04.09.2010 10:22)
Was sagen Sie nach dem erfolgreichen Start in die EM-Qualifikation?
Löw: «Es war wichtig, dass man beim Auftakt zu einem längeren Wettbewerb, der über ein Jahr dauert, dass man bei diesem Marathon den Rhythmus gut findet und das erste Spiel gewinnt, um nachher nicht ständig hinterherrennen zu müssen.»
Was sagen Sie zur Leistung des Gegners?
Löw: «Wir wussten, dass die Belgier eine starke Mannschaft haben, die vor allem einen längeren Trainings- und Spielrhythmus hat. Belgien hat uns alles abverlangt. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit enorm gesteigert. Die Mannschaft hat für diese Phase alles gegeben, ein gutes Engagement gezeigt. Hier werden andere Mannschaften noch Punkte lassen. Belgien gehört für mich zum Favoritenkreis auf den Gruppensieg. Sie werden weiter eine wichtige Rolle spielen.»
Was hat Ihnen gefallen bei Ihrer Mannschaft?
Löw: «Man konnte als Trainer nicht erwarten, dass nach dieser WM, die die Spieler unheimlich viel Substanz gekostet hat, alles klappt und funktioniert. Ich habe erwartet, dass wir eine maximale Konzentration und ein maximales Engagement zeigen. Das hat die Mannschaft abgerufen. Das war gut. Dass wir fußballerisch über 90 Minuten nicht so rund und so flüssig kombiniert haben, war im Moment nicht zu erwarten. Wichtig ist, dass man seriös und klar spielt und seine Möglichkeiten nutzt. Das haben wir mit dem einen Tor auch gemacht.»
Knüpft dieser Sieg nahtlos an die WM an?
Löw: «Ich habe im Laufe der Woche einige Gespräche geführt und Beobachtungen angestellt bei den Spielern. Natürlich sagen die Spieler, nach vier Wochen sind wir noch nicht ganz auf dem Leistungszenit. Es fehlt die Dynamik. Diejenigen, die bei einem Turnier lange dabei sind, tun sich in den ersten Spielen schwer. Wichtig ist, dass man so ein Spiel auswärts gewinnt und die drei Punkte mitnimmt.»
Sie mussten zwei Positionen gegenüber der WM neu besetzen. Wie haben Ihnen Holger Badstuber in der Innenverteidigung und Marcell Jansen als linker Verteidiger gefallen? Ist das Ihre erste Wahl?
Löw: «Marcell Jansen musste leider zur Pause passen, weil er Probleme mit der Sehne am Knie hatte. Da wollten wir kein Risiko eingehen. Auch Holger Badstuber hat seine Sache gut gemacht. Er spielt als Innenverteidiger sachlich, einfach, hat ein gutes Stellungsspiel. Natürlich braucht er bei uns noch ein paar Spiele auf dieser Position. Mir persönlich gefällt er so wie er spielt, ganz seriös und einfach. Von daher hat er gute Perspektiven.»
Jetzt steht gegen Aserbaidschan das erste Heimspiel nach der WM an. Was kann man da erwarten?
Löw: «Auf das erste Heimspiel nach der WM freut man sich, wenn man so lange nicht im eigenen Land gespielt hat. In Köln spielen wir immer wieder gerne, die Zuschauer haben uns immer großartig unterstützt. Es wird ein anderes Spiel. Aserbaidschan wird mit zehn Mann in der eigenen Hälfte stehen und warten, bis der Gegner einen Fehler macht. Wir werden anrennen und schauen müssen, dass wir möglichst früh in Führung gehen. Verteidigen können die Aserbaidschaner gut.»
Welche Gefühlslage haben Sie nach der WM?
Löw: «Wenn ich die Perspektiven der Mannschaft sehe, habe ich ein unglaublich positives Gefühl. Die Mannschaft hat sich über die WM hinweg gut entwickelt. Die Wochen nach der WM waren für alle nicht leicht. Das kann man nicht in ein paar Tagen abhaken. Aber es ist auch gut, wenn wieder schwierige Aufgaben anstehen.»
(Erschienen: 04.09.2010 10:22)
Schwaben11.de

Towerstars

radinsider






















































