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Wild Wings gewinnen 5:4 nach Penaltyschießen

Deutsche Eishockey-Liga: Maurer, Bender, Wörle und Poukkula treffen in Köln in der regulären Spielzeit

Will Acton erzielte am Donnerstagabend den entscheidenden Penalty zum 5:4-Sieg der Schwenninger Wild Wings bei den Kölner Haien.
Will Acton erzielte am Donnerstagabend den entscheidenden Penalty zum 5:4-Sieg der Schwenninger Wild Wings bei den Kölner Haien.
direvi

Villingen-Schwenningen wit Die Schwenninger Wild Wings haben am Donnerstagabend in der Deutschen Eishockey-Liga bei den Kölner Haien 5:4 (2:1, 2:2, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen gewonnen. Will Acton verwandelte den entscheidenden Penalty.

„Auswärts sind die Schwenninger mit ihrer Kontertaktik noch gefährlicher als zu Hause“, erklärte der ehemalige Verteidiger Andi Renz, der sowohl für die Haie als auch die Schwäne in seiner aktiven Karriere spielte, vor Beginn der Partie. Bei den Gästen konnte Verteidiger Dominik Bittner wieder mitwirken.

In der fünften Minute sah KEC-Trainer Peter Draisaitl, der am Donnerstag 52 Jahre alt wurde, den Führungstreffer der Wild Wings. Uli Maurer traf nach Pass von Simon Danner gegen Haie-Goalie Justin Peters ins Schwarze. Anschließend musste Kai Herpich auf die Strafbank. Christian Ehrhoff zog ab, Goalie Dustin Strahlmeier ließ zur Seite abprallen, aber Justin Shugg stand richtig und traf zum 1:1. Anschließend Überzahlspiel für Schwenningen. Auch die Schwäne trafen im Powerplay. Markus Poukkula hatte sich in der Bandenrundung den Puck erkämpft, gab auf Anthony Rech, der bediente Tim Bender, der sein drittes Saisontor bejubeln durfte. Rech hatte anschließend sogar das 3:1 für Schwenningen auf dem Schläger, der Franzose vergab aber per Rückhandschuss.

In der 24. Minute gelang den Domstädtern der erneute Ausgleich. Es war das erste DEL-Tor für den 20-jährigen Lucas Dumont. Die Haie bekamen jetzt Oberwasser. Sie drängten auf die Führung. Strahlmeier hielt aber hervorragend. Der Schwenninger Torhüter hatte jedoch Glück, dass Corey Potter nur den Pfosten traf. In der 36. Minute gingen überraschend die Wild Wings erneut in Führung. Tobias Wörle versenkte nach einem Break den Puck eiskalt hinter Peters.

Danach wäre in der kurzweiligen und schnellen Partie Andrée Hult in Unterzahl nach einem Kölner Scheibenverlust beinahe das 4:2 für Schwenningen gelungen. Stattdessen machte Blair Jones im Powerplay das 3:3 (39.). Doch nur elf Sekunden später münzte Poukkula einen Kölner Abwehrfehler in die neuerliche Gästeführung um. Zum Ende des zweiten Drittels wurde Uli Maurer in Schwenninger Unterzahl am Torschuss gehindert. Die Unparteiischen entschieden auf Penalty. Maurer scheiterte jedoch an Peters.

Im Schlussdrittel waren 170 Sekunden gespielt, da gelang Benjamin Hanowski der 4:4-Ausgleich für Köln. Danach setzte sich der packende Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten fort. Die Entscheidung fiel aber erst im Penaltyschießen. Will Acton traf im fünften Schwenninger Versuch zum 5:4-Sieg.

Torfolge: 0:1 (5.) Maurer (Danner), 1:1 (7.) Shugg (Ehrhoff), 1:2 (10.) Bender (Rech, Poukkula), 2:2 (24.) Dumont (Tiffels, Mulock), 2:3 (36.) Wörle (Bender, Maurer), 3:3 (39.) Blair Jones (Eriksson, Ryan Jones), 3:4 (39.) Poukkula (Acton), 4:4 (43.) Hanowski (Potter, Schütz), 4:5 Acton (Penalty). - Strafen: Köln 6, SERC 10 Minuten. - Schiedsrichter: Lasse Kopitz (Iserlohn) und André Schrader (Dorsten). - Zuschauer: 7356.

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