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Wild Wings gastieren bei Meister München

Für Schwenningen ist das Donnerstags-Spiel ein ungewohnter Rhythmus – Tim Bender trifft auf seinen Ex-Club
Tim Bender
Tim Bender
wit/Archiv

VS-Schwenningen wit Bis auf die Punkteausbeute von zwei Zählern war Pat Cortina, Trainer der Schwenninger Wild Wings, mit dem Auftaktwochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zufrieden. Nach dem Sieg in Iserlohn und der Niederlage gegen Mannheim gilt es nun, am Donnerstag (19.30 Uhr) bei Meister EHC Red Bull München zu bestehen.

Bartalis und Kurth tauschen die Reihen – Bittner im Training

„Es ist ein anderer Rhythmus als normal. Wir haben weniger Zeit, uns auf München vorzubereiten. Dafür haben wir eine längere Regeneration vor dem Krefeld-Spiel am Sonntag“, sagte Cortina, der mit demselben Personal wie gegen Mannheim gegen die Star-Truppe aus der Isar-Metropole antreten will. Lediglich Marcel Kurth und Istvan Bartalis haben ihre Plätze in den Sturmreihen getauscht. Kurth geht jetzt mit Andrée Hult und Stefano Giliati auf das Eis. Bartalis stürmt mit Marc El Sayed und Anthony Rech. „Kurth hat am Wochenende zwei starke Spiele gemacht. Vielleicht kann er in der einen Reihe und Bartalis mit seiner Schnelligkeit in der anderen noch mehr Impulse setzen.“ Verteidiger Dominik Bittner ist wieder ins Training eingestiegen. Die Hoffnung ist groß, dass er am Sonntag nach seiner Unterkörperverletzung zu Hause gegen Krefeld auflaufen kann.

Pat Cortina fürchtet Münchner Wiedergutmachung

Jetzt ist erst einmal die Hürde EHC Red Bull München zu nehmen. Die Truppe von Meistertrainer Don Jackson ist nach den Erfolgen in der Champions League, in der die Münchner mit vier Siegen in vier Spielen vorzeitig das Achtelfinale gebucht haben, nur mit einem mühsamen 3:2-Sieg nach Verlängerung in Krefeld und einer 0:4-Pleite gegen Ingolstadt in die DEL-Saison gestartet. Vor allem die Derbyniederlage der Münchner schmeckt Cortina gar nicht. „Kein Tor im ersten Heimspiel: Ich fürchte München wird gegen uns sein bestes Gesicht zeigen.“

Der SERC-Coach sagt aber auch: „Wir müssen uns auf uns konzentrieren. München ist ein starker Gegner, ein großer Test für uns, so wie es Mannheim auch war.“ Die Bayern streben den Titel-Hattrick an. „Das System der Münchner ist extrem gut. Es ist schwer gegen sie zu verteidigen. Sie kommen mit allen Mann so schnell nach vorne, da hast du noch weniger Platz als gegen jeden anderen Klub“, weiß Tim Bender. Offiziell gehört der 22-Jährige dem nächsten Liga-Gegner, ist nur nach Schwenningen ausgeliehen. „Natürlich bin ich gegen München besonders motiviert. Ich kenne viele Spieler. Es ist wie gegen Mannheim auch: Gegen deinen Ex-Klub willst du aufdrehen.“

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