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TTF-Trio scheidet früh aus


Hugo Calderano
Hugo Calderano
Roscher

Tokio sz Hugo Calderano hat als einziger Profi des Tischtennis-Bundesligisten TTF Liebherr Ochsenhausen die Hauptrunde bei den Japan Open in Tokio erreicht. Dort war für ihn schließlich Endstation. Joao Geraldo und Yuto Muramatsu blieben bereits in der Qualifikation bei dem Platinum-Turnier der World-Tour-Serie des Weltverbands ITTF hängen.

Der Wettbewerb war sehr gut besetzt. An der Spitze des Tableaus standen Weltmeister Ma Long und Vizeweltmeister Fan Zhendong aus China. Beide standen sich am Ende auch im Finale gegenüber, Ma Long gewann. Auch Timo Boll war am Start, schied jedoch bereits in der ersten Hauptrunde aus. Da nur 16 Spieler gesetzt waren und für die Setzreihenfolge die Mai-Weltrangliste zählte, war nur Hugo Calderano direkt für das Hauptfeld gesetzt.

Aus in der Qualifikation

Joao Geraldo musste sich der Qualifikation stellen, doch der 21-jährige Portugiese schied früh aus und zog in der zweiten Qualirunde (letzte 64) in einem engen Fünfsatz-Match den Kürzeren gegen den jungen Koreaner Park Jeongwoo (11:13, 11:7, 11:13, 8:11, 14:16). Da Geraldo auch mit Doppelpartner Tiago Apolonia nichts reißen konnte und in der ersten Runde (Achtelfinale) gegen die topgesetzten Japaner Masataka Morizono/Yuya Oshima, die Vizeweltmeister von Düsseldorf, den Kürzeren zog (11:13, 9:11, 7:11), war das Turnier für den TTF-Linkshänder früh beendet. Yuto Muramatsu besiegte vor heimischer Kulisse zunächst den Russen Viacheslav Burov problemlos (11:5, 11:5, 11:7, 11:6). Wie Geraldo schied der Ochsenhauser anschließend gegen einen 20-jährigen Koreaner aus – in diesem Fall war es der Weltranglisten-64. Lim Junghoon, der zum Stolperstein für den gleichaltrigen Defensivkünstler der TTF wurde. 1:4 (8:11, 11:5, 8:11, 7:11, 9:11) ging das wichtige Match verloren.

Also ruhten die Ochsenhauser Hoffnungen nur noch auf Hugo Calderano, den Weltranglisten-17. Der TTF-Brasilianer traf in der ersten Hauptrunde (letzte 32) auf den Hongkong-Chinesen Ho Kwan Kit (Weltrangliste: Platz 63), der schon bei der WM in Düsseldorf starke Auftritte hatte. Calderano führte nach Sätzen 3:2 und war in der Verlängerung des sechsten Durchgangs dem Sieg nahe, verlor diesen jedoch und brach im Entscheidungsdurchgang kräftemäßig ein (11:7, 10:12, 7:11, 11:6, 11:6, 10:12, 4:11). Der Grund dafür lag wohl darin, dass er durch eine fiebrige Erkältung geschwächt war, die halbe Nacht wach gelegen und erst um 5 Uhr morgens entschieden hatte, es zu versuchen. „Das war so schade. Wenn Hugo körperlich auf der Höhe gewesen wäre, hätte er das Match bestimmt gewonnen“, sagte sein Trainer Jean René Mounie. „Er hätte gerne in der nächsten Runde gegen Ma Long gespielt.“

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