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Schwerer Brocken zum Auftakt

Schwabsberger Bundesliga-Kegler müssen zum Saisonstart zum Serienmeister aus Zerbst
Dieses Team soll den Schwabsbergern Freude bereiten (hintere Reihe von links): Matthias Dirnberger, Ronald Endrass, Philipp Vsetecka und Melvin Rohn. (vordere Reihe von links): Marcel Volz, Reiner Buschow und Manuel Lallinger. Es fehlen Damir Cekovic und Timo Hehl.
Dieses Team soll den Schwabsbergern Freude bereiten (hintere Reihe von links): Matthias Dirnberger, Ronald Endrass, Philipp Vsetecka und Melvin Rohn. (vordere Reihe von links): Marcel Volz, Reiner Buschow und Manuel Lallinger. Es fehlen Damir Cekovic und
Stefan Boeck

Rainau-Schwabsberg an Die Tage und Wochen der Vorbereitung sind vorbei, ab Samstag heißt es wieder Farbe bekennen und Punkte holen für die Bundesligakegler vom KC Schwabsberg. Zum Auftakt hat der Spielplan allerdings keinen Geringeren als den Serienmeister und internationalen Spitzenclub SKV Rot Weiß Zerbst vorgesehen.

Schon seit Jahren fahren die Sportler von der Ostalb nach Sachsen-Anhalt zum Aushängeschild in Sachen Kegelsport – allein zu holen gab es noch nie etwas. Während in Zerbst deutsche Meisterschaften zur Gewohnheit werden und sich mit diversen Champions-League-Trophäen und Weltpokal-Titeln die Vitrine teilen spricht man in Schwabsberg noch immer vom Pokalfinale 2016, als man zum bisher einzigen Mal die Ausnahmekönner bezwingen konnte. Warum soll dieses Kunststück nicht irgendwann noch einmal gelingen – und warum soll dieses irgendwann nicht vielleicht schon am Wochenende sein?

Krasser Außenseiter

Natürlich ist man sich bewusst, dass man als krasser Außenseiter nach Sachsen-Anhalt fährt.

Aber im Sport ist es zu Saisonbeginn doch immer gleich: Keiner weiß so genau wo er steht, jeder will gut in die Saison starten und Überraschungen sind immer wieder möglich. Deshalb werden die Männer um Kapitän Reiner Buschow motiviert die lange Reise antreten und versuchen, den ein oder anderen Mannschaftspunkt aus Zerbst zu entführen. Besonders interessant dürfte dabei sein, in welcher Aufstellung der Zerbster Teamchef Timo Hoffmann seine Mannen ins Rennen schickt. Er kann aus einer Auswahl deutscher und internationaler Weltklassespieler auswählen, zwangsweise wird es da Härtefälle geben.

Auch zwei alte Bekannte und langjährige Weggefährten wird man in Zerbst wiedersehen. Fabian Seitz, der in seine zweite Saison in Sachsen-Anhalt geht und zuvor etliche Spielzeiten das Schwabsberger Trikot trug, sowie Jürgen Pointinger, der nach zwei Jahren auf der Ostalb nun den Wechsel zum deutschen Serienmeister gewagt hat und mit tollen Leistungen in der Vorbereitung auf sich aufmerksam machen konnte. Auf Schwabsberger Seite werden die altbekannten Spieler durch zwei junge und hungrige Neuzugänge ergänzt. Mit Marcel Volz und Melvin Rohn hat der Trainer zwei weitere Alternativen im Kader, die darauf brennen, ihr Können unter Beweis zu stellen.

„Mein erstes Spiel in der ersten Bundesliga – und dann gleich gegen die vielleicht beste Mannschaft der Welt! Mehr geht nicht! Ich weiß natürlich, dass wir als Außenseiter nach Zerbst fahren, aber wir werden alles versuchen, auch dort etwas Zählbares mitzunehmen. Ich freue mich auf die Herausforderung Bundesliga und dass es jetzt endlich los geht mit der Jagd nach Punkten“, sagt der Schwabsberger Neuzugang Marcel Volz.

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