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Ringer-Routiniers erkämpfen Edelmetall

Deutsche Meisterschaften der Veteranen (German Masters) in Waldkirch

Erfolgreiches Ringertrio des KSV Linzgau Taisersdorf (von links): Michael Amann, Andreas Rinderle und Peter Ertl.
Erfolgreiches Ringertrio des KSV Linzgau Taisersdorf (von links): Michael Amann, Andreas Rinderle und Peter Ertl.
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Waldkirch sz Bei den Deutschen Meisterschaften der Veteranen (German Masters) in Waldkirch haben die Taisersdorfer Teilnehmer sehr erfolgreich abgeschnitten. Alle KSV-Ringer traten mit Medaillen im Gepäck die Heimreise an.

Am erfolgreichsten war der noch aktive Regionalligaringer Andreas Rinderle, dem nach dem Gewinn der Silbermedaille im für ihn etwas ungewohnten Freistil einen Tag später die erfolgreiche Titelverteidigung im griechisch-römischen Stil in der Altersklasse A (35 bis 40 Jahre) in der Gewichtsklasse bis 78 kg gelang. Der jüngste Linzgauer musste sich im freien Stil nach drei Punktsiegen erst im Finale dem Vizeweltmeister von 2014 Martin Buhz (PSV Rostock) geschlagen geben. Im klassischen Stil setzte er sich mit zwei technischen Überlegenheitssiegen gegen Valerij Scheibler (VfL Obereisesheim) und Steffen Töpel (SV Sömmerda) klar durch und sicherte sich überlegen den zweiten Meistertitel nach 2016.

Peter Ertl (Altersklasse C (46 bis 50 Jahre) ging in der Gewichtsklasse bis 70 kg ebenfalls in beiden Stilarten an den Start. Im Freistil konnte er die ersten beiden Kämpfe gegen Ilie-Viorel Winheim (VfL Obereisesheim) und Nasanbayar Bodigerel (RWG Hanau- Erlensee) gewinnen. Im Kampf um die Goldmedaille unterlag er Stefan Bittmann (KSC Motor Jena) nach Punkten.

Im griechisch-römischen Stil musste er sich nach einem Aufgabesieg in der ersten Runde anschließend dem früheren EM- und WM-Teilnehmer Tariel Shavadze (SV Fellbach) sowie erneut Stefan Bittmann geschlagen geben. Somit landete der Linzgauer auf dem dritten Platz und holte sich seine zweite Medaille.

Amann bezwingt Müller

Michael Amann ging in der Altersklasse B (41 bis 45 Jahre) in der Gewichtsklasse bis 88 kg auf die Matte. Nach zwei klaren Punktsiegen gegen Alexander Tropmann (TSV Kottern) und Michael Kraska (Magdeburger SV 90) traf er im Finale des Pools A auf Sven Zimmermann (RV Thalheim). Hier gelang ihm ein knapper 3:1-Punktsieg, womit er sich für das Finale um Platz eins qualifizierte. In einem hart umkämpften Duell setzte sich der Taisersdorfer mit 6:4 Punkten gegen Heiko Müller (KSV Michelstadt) durch und holte sich bei seinem ersten Start bei den German Masters die Goldmedaille.

Da alle Starter des KSV Taisersdorf in die Medaillenränge kamen, belegten die Linzgauer in der Vereinswertung als bestes südbadisches Team hinter dem Magdeburger SV 90, SV Warnemünde und TV Essen Dellwig den hervorragenden vierten Platz von insgesamt 97 teilnehmenden Vereinen.

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