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Ondrej Pozivil fehlt den Towerstars wochenlang

Bänderverletzung im Knie zwingt den Verteidiger zur Pause – Kapitän Mayer gegen Tölz wieder dabei

Ravensburg sz Gegen den Tabellenletzten Tölzer Löwen wollen die Ravensburg Towerstars am Freitagabend (20 Uhr, Eissporthalle Ravensburg) in der DEL 2 wieder in die Erfolgsspur finden. Kapitän Vincenz Mayer wird nach seiner Oberkörperverletzung vermutlich wieder dabei sein, Raphael Kapzan ebenso, dagegen fällt Verteidiger Ondrej Pozivil mit einer Bänderverletzung im Knie sechs bis acht Wochen aus.

So sehr die Towerstars sich in den vergangenen Wochen über ihre fünf Spiele andauernde Siegesserie freuen durften, so sehr drückte der eine oder andere Ausfall eines Leistungsträgers. Der nächste Verletzte ist Ondrej Pozivil, der sich im Spiel gegen Kaufbeuren bei einer Aktion an der Bande eine Bänderverletzung im Knie zugezogen hat. Sechs bis acht Wochen müsse der Verteidiger wohl pausieren, kündigte Towerstars-Coach Jiri Ehrenberger am Donnerstag an. Gleichzeitig gab es gute Nachrichten zu vermelden: Sowohl Vincenz Mayer als auch Raphael Kapzan absolvierten nach überstandener Verletzung die komplette Trainingseinheit. „Beide waren voll dabei“, sagte Ehrenberger, der vermutlich auf beide gegen Tölz zugreifen kann. Dagegen muss Mathieu Pompei, nachdem er gegen Dresden vor einer Woche einen Puck in den Unterleib bekommen hatte, weiter pausieren.

Tölzer Löwen sind ein „unbequemer Gegner“

Sportlich läuft es für die Towerstars im Moment ganz gut, auch wenn es gegen Kaufbeuren eine Niederlage setzte. Doch durch die vorangegangene Siegesserie hat sich die Mannschaft in den Top sechs platziert. Für Ehrenberger ist das aber absolut kein Grund, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch wenn Tölz das Schlusslicht der Liga bilde, seien die Löwen ein „unbequemer Gegner“, sagt Ehrenberger: „Das wird nicht einfach.“

Von der Leistungsbereitschaft seiner Mannschaft ist der Towerstars-Coach überzeugt. Auch körperlich hätte sie die „enorme Belastung“ mit drei Wochen am Stück, in denen jeweils immer drei Spiele anstanden, bisher „gut weggesteckt“. Er spüre, dass die Spieler „alles für eine gute Leistung machen“. Sie sei jederzeit in der Lage, mehr als drei bis vier Tore zu schießen. Gegen Kaufbeuren sei am Dienstagabend lediglich das Powerplay „nicht so effektiv“ gewesen. Fünf-gegen-Fünf-Situationen hätten die Towerstars dagegen sehr gut gespielt. Die Schwäche gegen Kaufbeuren in Überzahl war für Ehrenberger kein Grund, diese Situation verstärkt zu trainieren. Trotzdem wurde es am Mittwoch und Donnerstag geübt. Das hatte mit dem Ausfall Pozivils zu tun, der ansonsten in diesen Fällen als starker Verteidiger gerne von Ehrenberger aufs Eis geschickt wird. Nun war es wichtig, die Abstimmung in neuer Besetzung zu trainieren.

Nach dem Heimspiel gegen Tölz am Freitagabend steht für die Ravensburg Towerstars am Sonntag die Auswärtsfahrt nach Kaufbeuren an. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Dort haben sie noch etwas gut zu machen, nachdem sie am Dienstag das prestigeträchtige Derby in eigener Halle verloren haben.

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