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Nächster Start-Ziel-Sieg der „Roten Teufel“


Lukas Herburger (beim Wurf) und Alpla HC Hard bleiben in eigener Halle ungeschlagen.
Lukas Herburger (beim Wurf) und Alpla HC Hard bleiben in eigener Halle ungeschlagen.
Alexandra Köss

Hard lz Der amtierende österreichische Handballmeister Alpla HC Hard bleibt zu Hause eine Macht. Im Topspiel der 11. Hauptrunde der Handball Liga Austria (HLA) gewannen die zweitplatzierten Vorarlberger am vergangenen Wochenende gegen Verfolger SG Insignis Handball Westwien mit 28:26 (17:12). Die „Roten Teufel“ vom Bodensee sind nunmehr seit mehr als 544 Tagen in der Sporthalle am See ungeschlagen.

Der sechsfache HLA-Champion überraschte die Wiener laut Pressemitteilung mit einer offensiven Deckungsvariante und legte mit dem 4:1 nach fünf Minuten einen Blitzstart hin. Hards Torwart Golub Doknic (13 gehaltene Bälle) war von Anpfiff an omnipräsent, zog so manchen Westwien-Werfer den Nerv.

Im Angriff hatten Marko Tanaskovic und Dominik Schmid mit je fünf Treffern ihr Visier bestens eingestellt. Schock in der 16. Minute (9:6), als Michael Knauth nach einem Foul, das von den Schiedsrichtern nicht geahndet wurde, verletzt vom Spielfeld getragen werden musste.

Vor mehr als 1500 Zuschauern in der Sporthalle am See bauten die Hausherren bis zur 25. Minute den Vorsprung auf fünf Tore aus (15:10). Mit dem Halbzeitstand von 17:12 ging es nach 30 Minuten in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn probierte es Westwien mit einer noch offensiveren Abwehr und deckte Dominik Schmid Mann. In den folgenden Minuten pendelte sich der Vorsprung der Harder zwischen vier bis sechs Toren ein. Der eingewechselte Westwien-Goalie Sandro Uvodic zeichnete sich danach einige Male mit seinen Paraden aus und die Gäste waren mit einem 3:0-Lauf auf 23:21 dran.

Doch legten die „Roten Teufel“ nach und stellten auf 25:21 (50.). In der Schlussphase gelang Westwien noch eine Ergebniskorrektur zum 28:26. „Wir waren heute die klar bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir haben zweimal mit sechs Toren geführt. Danach sind wir zu ungeduldig geworden“, analysierte Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec nach Spielende.

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