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Mit Moore und Rückenwind nach Heidelberg

Basketball, Pro A: Die Steeples treten am Sonntag zum Baden-Württemberg-Derby an
Stabilisator: Die Rückkehr von Devon Moore (am Ball) soll die Steeples beflügeln.
Stabilisator: Die Rückkehr von Devon Moore (am Ball) soll die Steeples beflügeln.
SZ- mas

Ehingen sz Die Pro A-Basketballer vom Team Ehingen Urspring treten am kommenden Sonntag um 17 Uhr zum Baden-Württemberg-Derby in Heidelberg an. Auf dem Papier stehen die Steeples vor einem ungleichen Duell. Die Heidelberger haben bereits sieben Siege auf dem Konto und liegen in der Tabelle mit Rang sieben auf Playoff-Kurs. Die Steeples hingegen konnten erst drei Mal den Platz als Sieger verlassen und sind Vorletzter. Doch das alles zählt am Sonntag nicht. Denn die Steeples haben nicht nur Rückenwind durch den Sieg vom vergangenen Wochenende, sondern auch Devon Moore.

Für Steeples-Trainer Domenik Reinboth gibt es exakt vier gute Gründe, warum er seiner Mannschaften Chancen auf einen Sieg in Heidelberg ausrechnet: Rückenwind und Devon Moore sind schon mal zwei. „Hinzu kommt, dass der Tabellenstand in der Liga nicht unbedingt etwas über die Stärke der Mannschaft aussagt und – dass wir in der vergangenen Saison in Heidelberg mit einem sehr guten Spiel gewonnen haben“, sagt Reinboth.

Froh ist der Ehinger Trainer vor allem darüber, dass er nun eine Woche lang den Rückkehrer Devon Moore im Training in das Team integrieren konnte. „Er kennt viele Dinge noch aus der vergangenen Saison. Er weiß wahrscheinlich von allen Spielern am besten, was ich mir als Trainer taktisch vorstelle“, erklärt Reinboth. Zwar hat Devon Moore natürlich eine komplett neu formierte Steeples-Truppe um sich, die taktischen Vorgaben von Trainer Reinboth haben sich aber nur in Nuancen verändert. „Wir haben die Trainings jetzt nicht nur auf die Integration von Moore ausgerichtet, aber die Abläufe werden sicher besser sein, als noch vor einer Woche“, sagt Reinboth.

In Heidelberg treffen die Ehinger auf ein ausgewogenes Team, bei dem die Steeples vor allem auf den US-Amerikaner Eric James Palm aufpassen müssen. Der Shooting-Guard hat sowohl Pro A, als auch BBL-Erfahrung und macht das Heidelberger Team sicherlich stärker. Aber auch deutsche Spieler wie Niklas Würzer oder Albert Kuppe gehören zu den Leistungsträger der Badener, die im Schnitt weitaus älter als das Team Ehingen Urspring sind.

„Das Alter spielt für mich keine Rolle. Ein 35-Jähriger kann fitter als ein 20-Jähriger sein“, macht Reinboth deutlich, der sich und die Steeples aber dennoch als Underdogs betrachtet. „Wir gehen sicher nicht als Favorit in das Spiel. Aber wir können beweisen, dass wir als Underdog auch gewinnen können“, betont der Ehinger Trainer. Zwar hat Ehingens Leistungsträger Davonte Lacy muskuläre Probleme, die aber bis zum Spiel behoben sein dürften. Somit kann Reinboth auf seinen kompletten Kader in Heidelberg zurückgreifen.

Die Steeples werden zusammen mit ihren Fans per Bus nach Heidelberg fahren. Infos dazu gibt es auf der Facebook-Seite von „Green Inferno“.

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