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Kalwa fällt bei der SG MADS aus

Regionalligavolleyballer müssen im Heimspiel gegen den ASV Botnang improvisieren
Die SG MADS Ostalb empfängt am Samstagabend den ASV Botnang.
Die SG MADS Ostalb empfängt am Samstagabend den ASV Botnang.
Peter Schlipf

Aalen an Eine dramatische Verletzungswelle hat die Regionalligavolleyballer der SG MADS Ostalb in dieser Woche - und damit vor dem Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr) in der Karl-Weiland-Halle gegen den ASV Botnang - in bisher ungeahntem Ausmaß getroffen. Zuspieler Christian Kalwa zog sich nach einem Treppensturz einen Bänderriss im Sprunggelenk zu und fällt mindestens vier Wochen aus. Außenangreifer Tim Stephan knickte im Montagstraining um und holte sich eine Bänderdehnung im Sprunggelenk. Der weitere Außenangreifer, Jürgen Anciferov, musste das Training abbrechen, weil sich wieder Probleme an seiner operierten Kniescheibe einstellten. Der dritte Außenangreifer, Nico Seitzer, musste das Training absagen, da seine langwierigen Schulterprobleme wieder aufgetreten waren. Mittelblocker Patrick Michel kurierte seinen ausgekugelten Finger aus.

Einige kehren zurück

Zum Glück mussten die MADS-Volleyballer nicht am Montag spielen, fürs Wochenende meldeten sich Tim Stephan, Jürgen Anciferov, Nico Seitzer und Patrick Michel wieder einsatzbereit. Aufgrund der langen Verletztenliste stieg Kapitän Aleksandar Maric wieder ins Training ein und steht trotz Trainingsrückstands wieder zur Verfügung, Aufgrund der Verletzung des einzigen Zuspielers müssen die Ostalbvolleyballer ihr Spielsystem total umstellen und mit einer komplett veränderten Mannschaftstaktik agieren. Ob die Trainingswoche dafür gereicht hat, wird man am Samstag gegen den bisher stark gestarteten Aufsteiger ASV Botnang sehen. Die Gäste belegen derzeit mit drei Siegen aus fünf Spielen den vierten Tabellenplatz. Wie eng die Abstände in der Tabellen sind, zeigt allein schon die Tatsache, dass der derzeitige Tabellenvorletzte MADS Ostalb mit einem klaren Sieg am Tabellenvierten ASV Botnang vorbeiziehen könnte. Um dieses Vorhaben zu erreichen, ist eine starke Leistung der Gastgeber vonnöten. Schon zu Oberligazeiten lieferten sich die beiden Teams packende und sehr enge Spiele, bei denen kein großer Leistungsunterschied festzustellen war. Ein großes Plus ist die Tatsache, dass die MADS-Spieler eine gute technische Grundausbildung haben und sich relativ schnell auf neuen Positionen zurechtfinden können. Auf jeden Fall benötigt ein bisher alles andere als glücklich gestarteter Gastgeber die lautstarke Unterstützung der treuen Aalener Volleyballfans, um am Samstag einen Sieg einzufahren.

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