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„Jeder Spieler hat die Übungseinheiten von fünf Wochen in den Beinen“

Fußball: Lindaus Sport-Vorstand Karsten Krannich über die Vorbereitung und die Neuzugänge

Karsten Krannich, der neue Sportvorstand der SpVgg Lindau.
Karsten Krannich, der neue Sportvorstand der SpVgg Lindau.
Christian Flemming

Lindau sz Karsten Krannich ist bei der SpVgg Lindau Sport-Vorstand. Gemeinsam mit dem Präsidenten Professor Werner Mang, dem Sportlichen Leiter Benedikt Geiger und Trainer Srdan Gemaljevic ist er davon überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, in der A2 vorne mitzuspielen. Mit Karsten Krannich sprach Giuseppe Torremante.

Herr Krannich, wie läuft die Vorbereitung?

Ich glaube, wie bei jedem anderen Team. Einge Spieler sind im Urlaub und das ist nie gut für ein Kollektiv, aber nachvollziehbar, denn die Spieler sind keine Profis. Die Mannschaft trainiert aber gut, macht freiwillig Extraschichten und ist ganz heiß auf die Punkterunde. Trainer Srdan Gemaljevic macht eine siebenwöchige Vorbereitung. Am Anfang habe ich gedacht, dass dies übertrieben ist. Mittlerweile muss ich meine Meinung revidieren. Der Trainer hat es genau richtig gemacht, denn so hat jeder Spieler die Übungseinheiten von fünf Wochen in den Beinen.

Wie sind Sie mit den Neuverpflichtungen zufrieden?

Kai Mähr (Torwart), Sonny Zahlmann, Reinhard Bergmann und Simon Köhler sind eine Bereicherung für das Team und bringen viel Qualität mit. Mit der Verpflichtung von Kai Mähr wollten wir unseren guten Torhüter Alexander Koppers nicht vor den Kopf stoßen. Im Gegenteil, eine gesunde Rivalität ist immer gut. Es sind beide gute Torhüter und wie schnell verletzt sich einer. Von Sonny Zahlmann erwarten wir eine Stabilität der Abwehr und dass er bei Standards seine Kopfballstärke zeigt. Die beiden Defensivsspieler Reinhard Bergmann und Simon Köhler und Angreifer Daniel Rupflin sind ehemalige Lindauer, die zurückgekehrt sind. Alle drei sind für die Mannschaft ein Gewinn.

Wie stark schätzen Sie Ihr Team ein und wo wollen Sie am Ende in der Tabelle stehen?

Am liebsten auf Platz eins, denn wir wollen in den kommenden beiden Jahren, also zu unserem 100-jährigen Jubiläum, in die Bezirksliga aufsteigen. Aber es wird ein weiter Weg, denn die Liga ist in dieser Saison so ausgeglichen, wie selten zuvor. Achberg und Schlachters haben sehr starke Mannschaften und auch Hege darf nicht unterschätzt werden. Unser Gegner in der zweiten Runde im Pokal, der VfB Friedrichshafen II, zählt für mich ebenfalls dazu. Hinzu kommen noch Brochenzell und Fischbach-Schnetzenhausen sowie Überraschungsteams, wie jedes Jahr. Das sind alles Mannschaften, die Qualität haben.

Glauben Sie, dass die Meisterschaft nur über die Lindauer Mannschaften geht?

Das wäre zu vermessen, solche Fragen positiv zu beantworten. Ich glaube aber, dass alle Lindauer Vereine eine sehr gute Rolle spielen werden. Um ganz vorne zu stehen, muss man auch viel Glück und ein gutes Stehvermögen haben.

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