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Handballer legen Saison mit Hochs und Tiefs aufs Parkett

Landesliga: HSG Friedrichshafen-Fischbach startet am Dienstagabend in die Vorbereitung

Anspannung pur: Die Spieler der HSG Friedrichshafen-Fischbach I haben in der abgelaufenen Spielzeit richtig oft zittern müssen.
Anspannung pur: Die Spieler der HSG Friedrichshafen-Fischbach I haben in der abgelaufenen Spielzeit richtig oft zittern müssen.
Alexander Hoth

Friedrichshafen tms Die HSG Friedrichshafen-Fischbach I hat in der abgelaufenen Spielzeit der Handball-Landesliga einige kritische Phasen zu überstehen gehabt. Nach einem glänzenden Start rutschte die Mannschaft von Chefcoach Stephan Kummer immer tiefer in die Abstiegszone hinein und rettete als Zehnter gerade noch so die Klasse. Dabei wollte man sich unter dem Strich eigentlich auf den Rängen drei bis acht einsortieren.

So hatten es zumindest die Spieler bei der Vorstellung ihres neuen Übungsleiters im vergangenen Sommer im VfB-Stadionrestaurant auf einem Flip-Chart angekündigt. Doch daraus wurde nichts - und das aus verschiedensten Gründen. „Diese Mannschaft hat zweifelsohne Potential“, sagt Stephan Kummer, der dem Verein an der Seitenlinie erhalten bleiben wird. „Was unserer jungen Mannschaft fehlte, war die Konstanz und mitunter das Erkennen für die Situation.“ Heißt mit anderen Worten, dass die HSG FF über den gesamten Rundenverlauf mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte.

Darüber hinaus dünnte sich der Kader des junge Häfler Teams im Spätherbst und in den ersten Monaten des neuen Jahres aufgrund zahlreicher Verletzungen nach und nach aus. Irgendwann war die Spielerdecke so dünn, dass sogar der ehemalige Mannschaftskapitän Andreas Rohrbeck wieder auf der Platte gestanden hatte. Auch Marius Ratt, der zusammen mit dem jetzigen Co-Trainer Rohrbeck in der Aufstiegssaison und der Spielzeit 2015/16 die Abwehr organisierte, half noch einmal aus. Nachdem die verletzten Akteure nach und nach wieder einsatzbereit waren, knüpfte die HSG – zumindest phasenweise – an die bärenstarken Leistungen des Rundenstarts an und schaffte mit zwei hartumkämpften Siegen in Feldkirch (30:29) und daheim gegen Kuchen-Gingen (34:33) den Klassenerhalt. „Aus diesen Erlebnissen müssen wir unsere Lehren ziehen“, betont Stephan Kummer, der die vielen Ausfälle auch auf die fehlende Fitness zurückführt. „Es ist klar, dass wir in der Vorbereitung und im Trainingsbetrieb während der Runde hier mehr tun müssen.“

Intensive Gespräche

Dazu gehöre auch, dass die Spieler regelmäßiger zu den Einheiten erscheinen. Denn auch daran habe es mitunter gemangelt. Während hinter dem Verbleib des einen oder anderen Spielers studienbedingt noch ein paar Fragezeichen stehen, befinden sich Stephan Kummer und Assistent Ingo Ortlieb gerade in Gesprächen mit möglichen Zugängen. „Da ist aber noch nichts spruchreif“, meint Kummer, der sich auch noch einmal bei den treuen Anhängern der Häfler Spielgemeinschaft bedankt, wenn er hinzufügt: „Ohne unsere tollen Fans hätten wir den Klassenerhalt womöglich gar nicht erst geschafft.“

Bleibt zu hoffen, dass die Häfler Handballer ab Herbst weniger zittern müssen. Los geht es am Dienstagabend mit der Vorbereitung auf die Hallenrunde 2017/18, die voraussichtlich ab Mitte September beginnt.

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