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HSG-Damen ziehen souverän in nächste Runde ein

Im Handball-Bezirkspokalwettbewerb ist Kreisligist TV Kressbronn II in allen Belangen unterlegen

Nicht zu bremsen: Laura Henrichs (beim Wurf) und die HSG Friedrichshafen-Fischbach I lassen dem TV Kressbronn II im Pokalderby keine Chance.
Nicht zu bremsen: Laura Henrichs (beim Wurf) und die HSG Friedrichshafen-Fischbach I lassen dem TV Kressbronn II im Pokalderby keine Chance.
Alexander Hoth

Langenargen/Kressbronn sz Das Frauenteam der HSG Friedrichshafen-Fischbach hat den Einzug in die nächste Runde des Handball-Bezirkspokals geschafft. Die HSG-„Erste“ der Häfler Spielgemeinschaft gewann am vergangenen Wochenende beim TV Kressbronn II klar mit 25:11. Bereits zur Halbzeit hatten die Gäste im Langenargener Sportzentrum mit 16:6 die Nase vorne.

Es war nicht die enge Begegnung, die HSG-Coach Damir Turnadzic im Vorfeld erwartet hatte – ganz im Gegenteil. Das lag auch daran, dass die Bezirksliga-Handballerinnen aus Friedrichshafen-Fischbach von Beginn an konzentriert bei der Sache waren und im Abwehrverbund um die in schönster Regelmäßigkeit glänzend parierende Sylvia Amann zu überzeugen wussten.

Darüber hinaus nahm Anne Heim TVK-Spielmacherin früh Andrea Cilek aus dem Spiel, sodass den Gastgeberinnen im Angriff nicht mehr allzu viel eingefallen war. Lohn dieser taktischen Maßnahme und des souveränen Auftretens der HSG FF war ein 7:1-Vorsprung nach einer Viertelstunde. Diesen konnten die Häfler Handballerinnen mit zunehmender Spieldauer ausbauen. Denn im Gegensatz zur Kressbronner Reserve nutzte der Gegner seine Chancen effektiv und zeigte von der Siebenmeterlinie keine Nerven. Auf der Gegenseite vergab das Team von Hermann-Josef Altwicker insgesamt nicht weniger als fünf Strafwürfe und geriet zum 6:16-Halbzeitstand vorentscheidend in Rückstand.

Auch nach dem Seitenwechsel war der Favorit dem Kreisligisten deutlich überlegen – und das, obwohl die Häfler Mädels in einer komplett anderen Aufstellung angetreten waren.

Gute HSG-Reservespielerinnen

Doch auch die Spielerinnen, die ansonsten für die Reserve der HSG am Ball sind, machten ihre Sache in diesem Drittrunden-Duell mehr als ordentlich. Nach zwei Dritteln des Aufeinandertreffens lag die HSG Friedrichshafen-Fischbach I mit 20:8 vorne und ließ bis in die Schlussphase hinein nicht mehr allzu viel zu.

Unter dem Strich setzten sich HSG-Spielmacherin Katharina Stellmacher und Co. – sehr zur Freude des mitgereisten Anhangs – im Sportzentrum Bierkeller auch in dieser Höhe verdient mit 25:11 durch. „Ich hätte eher nicht gedacht, dass das so deutlich wird“, gab HSG-Handballtrainer Damir Turnadzic hinterher zu und ergänzte im selben Atemzug: „Wichtig ist jedoch, dass wir gewonnen haben und in die nächste Runde eingezogen sind.“

HSG FF I: Amann (Tor), Stellmacher (6/4), Helfricht (4), Haid (4), Nothelfer (4), Diemer (3/2), Heim (2), Wuhrer (1), Henrichs (1), Seliger, Stordel.

TVK II: Römischer, Zeininger (Tor); Steiner (4), Andrea Cilek (3), Sehler (1), Dreher (1), Hepp (1), Sabrina Cilek (1), Ehm, Fuchs.

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