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HRW will den positiven Trend gegen den Aufsteiger fortsetzen

Tobias Schöffmann komplettiert nach berufsbedingter Abwesenheit den HRW-Kader.
Strohmaier

Laupheim dwa Nach dem überzeugenden Sieg beim TSV Alfdorf erwarten die Landesliga-Handballer des HRW Laupheim den nächsten Liganeuling, die HSG Oberkochen/Königsbronn. Anwurf in der Herrenmahdhalle ist am Sonntag, 20. Oktober, um 17 Uhr.

Der Württembergliga-Absteiger Oberkochen/Königsbronn kommt in dieser Saison noch nicht so recht in die Gänge und steht mit 2:8 Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Dennoch warnt HRW-Kreisläufer Jakob Werner davor, den Gegner zu unterschätzen. „Das beste Beispiel dürfte für die Mannschaft das enge Auswärtsspiel in Weingarten gewesen sein.“ Auch in Weingarten stellte der HRW nominell das bessere Team, konnte den Sieg allerdings erst in den letzten Minuten sichern. Überzeugt ist Werner davon, „dass die Mannschaft aus der Erfahrung gelernt hat und jedes Spiel konzentriert und mit dem nötigen Willen angeht.“

Oberkochen/Königsbronn hat gegenüber der vergangenen Saison ein personell stark verändertes Gesicht. So hat der Gegner einige verletzungsbedingte Ausfälle wegzustecken, die mit ambitionierten A-Jugendlichen aufgefangen werden sollen. Der neue Trainer des Gegners, Richard Moser, sieht daher diese Saison als „Übergangsjahr“ an.

Das Laupheimer Trainergespann Gogg/Striebel kann zum ersten Mal in dieser Saison auf den gesamten Kader zugreifen, da auch der beruflich verhinderte Tobias Schöffmann wieder zur Verfügung steht. Allerdings dürfte man gespannt sein, wie sich die Mannschaft beim dritten Spiel innerhalb einer Woche präsentiert. Unter der Woche zogen die Rot-Weißen durch einen 32:24-Erfolg bei der zweiten Garde der österreichischen Bundesligamannschaft aus Hard in die nächste Runde des Bezirkspokals ein. „Nach dem Spiel in Österreich habe ich dem Team am Freitag frei gegeben, sodass bis zum Ligaspiel wieder alle fit sein sollten,“ so Winfried Gogg.

Gegen Oberkochen/Königsbronn wollen die Laupheimer den positiven Trend aus den vergangenen beiden Wochen bestätigen. Vor allem gilt es die Defensive weiter zu stabilisieren, um so auch die erforderlichen leichten Tore zu erzielen. Damit dies gelingt, fordert Trainer Gogg mehr Kommunikation zwischen den einzelnen Spieler ein. „Daran müssen wir in der Defensive noch arbeiten.“

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