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Fußball-Kreisliga A: Primus muss den Dämpfer abhaken

In der Kreisliga A wittern die Verfolger ihre Chance, Tabellenführer Kerkingen zu entthronen – In der A I ist Derbyzeit: Hofherrnweiler erwartet Essingen
Westhausen (weißes Trikot) findet sich in der A-Liga bereits bestens zurecht.
Westhausen (weißes Trikot) findet sich in der A-Liga bereits bestens zurecht.
Thomas Siedler

Aalen sz Den Teams der Fußball-Kreisliga A steht sowohl im beginnenden Aufstiegsrennen als auch im Tabellenkeller ein heißer Herbst bevor.

Kreisliga A I: Für Spannung satt ist im Derby zwischen der gastgebenden TSG Hofherrnweiler II (2./16 Punkte) und dem TSV Essingen II (8./13) gesorgt. Während die Hausherren zuletzt dreimal in Folge sieglos blieben und somit die Tabellenführung einbüßten, konnte sich der Liganeuling zuletzt im gesicherten Mittelfeld festsetzen. Der Trend spricht für die Gäste, die bei einem Erfolg sogar mit der TSG gleichziehen könnten.

Kreisliga A II: Die erst zweite Saisonniederlage, die Primus Kerkingen am vergangenen Wochenende in Wört hinnehmen musste, hat dem beginnenden Aufstiegskampf neue Spannung verliehen. Umso spannender, wie der SV Kerkingen (1./18) diesen Dämpfer wegsteckt. Die Gäste von den Sportfreunden Rosenberg (7./10) dienen sicher nicht als Aufbaugegner. Daher wittern die Verfolger am Sonntag ihre Chance, den Abstand weiter zu verkürzen oder den SVK sogar zu entthronen. Allen voran sind die Sportfreunde Dorfmerkingen II (2./16) als einzig ungeschlagenes Team ligaweit zu nennen, die mit dem SV DJK Stödtlen (9./9) einen potenziellen Meisterschafskandidaten empfangen. Auch die SG Union Wasseralfingen (3./16) bewies mit vier Siegen in den vergangenen fünf Partien einen Aufwärtstrend und will diesen auch gegen Außenseiter SV Pfahlheim (16./4) fortsetzen. Auch der SV Wört (4./15) hat beim Vorletzten FC Röhlingen (15./5) eine Pflichtaufgabe zu lösen, um sich im Kreis der Top-Teams festzusetzen.

Hüttlinger Krise

Ein für beide Seiten wegweisendes Duell mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen steht zwischen dem TSV Adelmannsfelden (5./14) und dem TSV Hüttlingen (14./8) auf dem Programm. Während der Liganeuling sich mithilfe eines Heimsieges weiter nach oben orientieren könnte, würde dies die Hüttlinger noch weiter in die Krise stürzen. Der Vorjahresdritte, zu Saisonbeginn als heißester Aufstiegskandidat gehandelt, ist nach mittlerweile fünf sieglosen Spielen in die Abstiegszone abgerutscht. Für die weiteren Mannschaften, die sich derzeit im vermeintlich sicheren Mittelfeld eingependelt haben, geht es darum, den Abstand zur Gefahrenzone zu festigen. Der TV Bopfingen (12./9) etwa will seine aufsteigende Formkurve mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien auch im Gastspiel beim VfB Ellenberg (8./10) bestätigen. Der zuletzt siebenmal in Folge ungeschlagene VfB Tannhausen (6./13) ist bei der DJK-SG Schwabsberg-Buch (11./9) gefordert. Zudem treffen mit dem SV DJK Nordhausen-Zipplingen (13./9) und dem TSV Westhausen (10./9) zwei punktgleiche Aufsteiger aufeinander.

Kreisliga A III: Nachdem die Tabellenführung in der Vorwoche verteidigt werden konnte, steht der bereits seit acht Spieltagen ungeschlagenen SGM Königsbronn/Oberkochen (1./23) bereits das nächste hochspannende Verfolgerduell bevor. Zu Gast am Brenzplatz ist der Bezirksliga-Absteiger Türkspor Heidenheim (7./17). Derweil muss der FC Härtsfeld (13./9) spielfrei aussetzen und könnte in der Tabelle somit weiter an Boden verlieren.

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