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Frühes Aus für Skicrosser Bohnacker zum Auftakt

Wegen Fehler in der Quali zum Auftakt nur Rang 35 – Tod des Ski-Kollegen schockiert

Skicrosser Daniel Bohnacker konnte sich beim Auftaktrennen in Val Thorens (Frankreich) nicht für die Endläufe qualifizieren.
Skicrosser Daniel Bohnacker konnte sich beim Auftaktrennen in Val Thorens (Frankreich) nicht für die Endläufe qualifizieren.
dpa

Val Thorens krom Der Westerheimer Skicrosser Daniel Bohnacker konnte sich beim Weltcupauftakt am Donnerstag in Val Thorens (Frankreich) nicht für die Endläufe qualifizieren. In den Vorläufen fuhr der gebürtige Blaubeurer nur auf Rang 35. Platz 32 wäre für eine Teilnahme an der K.O.-Runde notwendig gewesen. „Mit einem fehlerfreien Lauf wäre die Quali möglich gewesen“, so Bohnacker. Ein „großer Fehler“ im Mittelteil hat ihn Sekunden gekostet. Seine Gefühlslage nach dem Rennen beschreibt er als „gemischt“: „Für vorne reicht es noch nicht, aber ich weiß jetzt, dass ich mithalten kann.“

Knapp sieben Wochen nach seinem Kreuzbandanriss im rechten Knie fehle ihm noch die Routine, so der 27-Jährige: „Aber das Knie ist gut. Es gewöhnt sich immer mehr an die Härte.“

Aufgrund der schlechten Wettervorhersage ist das Auftaktrennen kurzfristig auf Donnerstag vorverlegt worden. Weil es aber nur ein Qualirennen gibt, darf Bohnacker beim zweiten vermutlich für Samstag geplanten Endlauf nur zuschauen beziehungsweise im Kraftraum trainieren. Beim nächsten Weltcup am Montag im schweizerischen Arosa will er wieder angreifen: „Es wäre schlimm, wenn ich zeitlich weit weg wäre. Aber das ist nicht so. Die Geschwindigkeit passt.“ Insgesamt 63 Skicrosser gingen an den Start. Bei den Herren konnten sich drei deutsche Skiläufer für die K.O.-Runde qualfizieren – der beste, Florian Wilmsmann (Hartpennig), landete auf Rang acht. Die deutschen Frauen waren erfolgreicher. Heidi Zacher (Lenggries) wurde Zweite.

Über die Nachricht vom Tod des deutschen Nachwuchs-Skirennfahrer Max Burkhart nach einem Sturz beim Abfahrtsrennen im kanadischen Lake Louise ist Bohnacker „schockiert“. Er habe den 17-Jährigen nicht persönlich gekannt, der Unfall zeige aber, was alles passieren kann: „Das nimmt einen schon mit. Wir sind alle ziemlich geschockt.“

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