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Breiter Kader mit viel Qualität

Fußball-Landesliga: VfB sieht sich zwischen Platz zwei und fünf

Obere Reihe von links: Amin Gebhard, Valentin Marte, Eugen Strom, Dominik Delimar, Michael Metzler, Sascha Hohmann. Mittlere Reihe von links: Christian Wucherer, Klaus Segelbacher, Marcel Richter, Alessio Genua, Daniel Di Leo, Nicolai Weissenbacher, Ugur Tuncay, Pascal Booch, Joshua Merz, Oliver Senkbeil, Alexander Heumann, Dalibor BuspanovicUntere Reihe von links: David Schmitz, Philipp Meier, Maximilian Liomin, Heiko Holzbaur, Denis Nikic, Nico Di Leo
Obere Reihe von links: Amin Gebhard, Valentin Marte, Eugen Strom, Dominik Delimar, Michael Metzler, Sascha Hohmann. Mittlere Reihe von links: Christian Wucherer, Klaus Segelbacher, Marcel Richter, Alessio Genua, Daniel Di Leo, Nicolai Weissenbacher, Ugu
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Friedrichshafen sz Der erste Spieltag der Fußball-Landesliga findet ohne den VfB Friedrichshafen statt. Der Grund: Die Liga hat 17 Teams und eine Mannschaft ist immer spielfrei. Zum Auftakt ist es der VfB und das ist gut so, denn mit Nico Di Leo und Joshua Merz sind zwei wichtige Spieler verletzt.

Christian Wucherer, Trainer des VfB, geht optimistisch in die neue Saison. Seine Mannschaft ist durch die A-Jugendspieler und Neuzugänge breiter aufgestellt. Der Nachwuchs bereitet dem VfB-Trainer große Freude, auch wenn er sagt: „Sie müssen sich noch ans hohe Tempo gewöhnen.“ Vor allem wenn der Gegner mit mehreren Spielern attackiert und die Räume eng macht. In solchen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und einen klugen Pass spielen, das ist die hohe Kunst.

„Ich kann von den jungen Spielern wie Mathias Terbo, Valentin Marte, Amin Gebhard oder Eugen Strom (alle Jahrgang 1998) nicht erwarten, dass sie das schon können. Hier ist Geduld angesagt, doch alle sind auf einem sehr guten Weg“, betont Wucherer. Der VfB 2017/2018 zählt zu den Mannschaft in der Landesliga, die ganz vorne erwartet werden. Nur der TSV Berg ist besser. „Mit dieser Mannschaft brauchen wir uns nicht zu vergleichen. Die ist zu stark für die Liga“, weiß Wucherer. Im Kampf um Platz zwei sieht er seine Mannschaft gemeinsam mit Laupheim, Vizemeister Weiler und den FV Ravensburg II. Optimistisch stimmt ihn dabei, dass die Spieler in der neuen Saison in beiden Halbzeiten ordentlich auftreten und nicht nachlassen. In der vergangenen Spielzeit zeigten Daniel Di Leo und Co. oftmals nur 45 Minuten lang, dass sie gut Fußball spielen können.

Die beiden Pokalspiele gegen Weiler und Olympia Laupheim gewann der VfB mit 6:0 und 1:0. In 180 Minuten kein Gegentor gegen solche Teams, das kann sich sehen lassen. Die Defensive der Häfler steht und in kritischen Situationen hat die Mannschaft das Glück des Tüchtigen.

Der VfB hat mit Philipp Meier und Heiko Holzbaur zwei starke Torhüter. Die Neuzugänge David Schmitz und Michael Metzler haben die Abwehr deutlich verstärkt. In der Offensive zeigt Sascha Hohmann, der vom SC Markdorf nach Friedrichshafen wechselte, dass er ein vielseitiger Stürmer ist: Torgefährlich, hat aber auch den Blick für den Nebenmann.

Der Auftakt hat es in sich. Am Sonntag, 20. August gastiert der FV Ravensburg II beim VfB zum Frühschoppenspiel (10.30 Uhr). Der starke Neuling Altheim ist der zweite Gegner und dann kommt wieder Olympia Laupheim. „Nach diesem schweren Programm wissen wir, wo wir stehen“, sagt Wucherer. Der VfB Friedrichshafen hat zum ersten Mal seit Jahren einen breiten Kader mit viel Qualität. Christian Wucherer muss bei einzelnen Verletzungen nicht gleich fürchten, dass das Team darunter leidet. Das ist ein gutes Gefühl vor der neuen Spielzeit.

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