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Berkheim muss im Aufsteigerduell ran

Fußball, Bezirksliga Riß: BSC hat den TSV Wain zu Gast – Schwendi empfängt Reinstetten

Beim BSC Berkheim (hier Mike Schlander) freut man sich wieder auf Bezirksliga-Fußball.
Beim BSC Berkheim (hier Mike Schlander) freut man sich wieder auf Bezirksliga-Fußball.
Volker Strohmaier

Biberach sz Der Landesliga-Absteiger SF Schwendi empfängt am ersten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Riß am Samstag, 12. August, den SV Reinstetten (Anstoß: 15 Uhr). Der SV Ringschnait hat den SV Dettingen zu Gast (18 Uhr). Die Partie Olympia Laupheim II gegen den TSV Rot/Rot steigt erst am Donnerstag, 31. August, um 18.30 Uhr. Anpfiff bei allen anderen Partien ist am Sonntag, 13. August, um 15 Uhr.

Den Abstieg hat man bei den SF Schwendi längst verarbeitet, an die durchaus positive Endphase der Vorsaison will man nun eine Klasse tiefer nahtlos anschließen. Dass der einjährige Aufenthalt in der Landesliga die Truppe um Michael Kieselbach auch fußballerisch weitergebracht hat, soll nun im Auftaktspiel gleich der SV Reinstetten zu spüren bekommen. Bei den Gästen wechselten sich Licht und Schatten in der Vorbereitung regelmäßig ab, auch das späte Pokalaus in Baustetten dürfte das Selbstvertrauen nicht gestärkt haben. Personell hat Trainer Stefan Pfohmann mehr Alternativen als in der Vorsaison, in Schwendi will man nicht wie in früheren Vergleichen der Punktelieferant sein.

Echter Gradmesser

Die Karten werden neu gemischt – so ist der Leitspruch beim SV Ringschnait nach der insgesamt enttäuschenden Vorsaison. Das Trainerduo Wiest/Boscher bekommt mit dem Dritten der Vorsaison, dem SV Dettingen, gleich einen echten Gradmesser vorgesetzt. Beim knappen Pokalsieg in Muttensweiler fehlte noch Offensivkraft Manuel Münst, einen Fehlstart wie in den Vorjahren will man mit allen Mitteln verhindern. Beim SVD hatte man am Vorsonntag mit allem, nur nicht mit einem Pokalaus beim B-Ligisten SGM Reinstetten/Hürbel kalkuliert. Wenn Spielertrainer Andreas Betz dieser Pleite Positives abgewinnen kann, dann ist es die Hoffnung, dass es ein Schuss vor den Bug war. Im Gastspiel beim SVR, der ebenfalls als Geheimtipp gehandelt wird, bedarf es einer Leistungssteigerung.

Beim BSC Berkheim freut man sich nach fünfjähriger Abstinenz wieder auf Bezirksliga-Fußball. Die Mission Klassenerhalt beginnt mit einem Heimspiel gegen Mitaufsteiger TSV Wain, mit dem man in der Bezirksliga zuletzt in der Saison 2010/11 die Klingen kreuzte. Auch wenn der 5:0-Pokalsieg beim SSV Biberach wenig Aussagekraft hat, geht man optimistisch in die Auftaktpartie. Jede Menge Euphorie bringt auch der TSV mit. Der souveräne A-II-Meister, der vor knapp einem Jahr letztmals ein Punktspiel verlor, baut bei seinem zweiten Anlauf in der Bezirksliga auf in der Vorsaison gezeigte Tugenden: Eine ausgeglichen starke Offensivreihe und kompakte Abwehrarbeit.

Sowohl beim Pokalaus gegen Schwendi als auch im WFV-Pokal gegen Ravensburg zeigte der VfB Gutenzell gute Auftritte. Im Auftaktspiel gegen den SV Baltringen ist dies aber nicht gleichzeitig ein Garant für einen erfolgreichen Einstieg in die Saison. Der VfB muss künftig auf die Torjäger-dienste von Yanick Schraivogel verzichten. Gut gerüstet sieht man sich beim Vierten der vergangenen Saison aus Baltringen für die beginnende Saison, auch wenn man im Pokal etwas Mühe hatte. Leichtes Kopfzerbrechen macht auch noch die negative Bilanz gegen den VfB: Seit dem Landesliga-Abstieg vor zwei Jahren gab es in vier Partien noch keinen Sieg für das Team des Trainerduos Kraus/Hiller.

20. Bezirksliga-Saison in Folge

Mit altbewährtem Personal plus einigen Zugängen geht der Zweite der Vorsaison, der SV Sulmetingen, in seine 20. Bezirksliga-Saison in Folge. Wenn es nach Spielertrainer Heiko Gumper geht, soll die saisonübergreifende Bilanz von 13 ungeschlagenen Spielen am besten mit einem Sieg gegen den SV Steinhausen ihre Fortsetzung finden. Bei den Gästen aus dem Rottumtal richtet man sich in deren fünfter Bezirksliga-Saison innerlich schon mal auf eine problematischere Saison als in den Vorjahren ein. In der Vorbereitung und im Pokal erwies sich Steinhausen aber als äußerst treffsicher und reist deshalb nicht ohne Chancen beim Meisterschaftsmitfavoriten an.

Beim Fünften der vergangenen Saison, dem SV Alberweiler, hat Timo Bailer seine Feuertaufe als Spielertrainer gegen den Aufsteiger TSV Kirchberg zu bestehen. In der Vorbereitung inklusive Pokal ließ der SVA noch einige Wünsche offen, der Kampf um den Klassenerhalt könnte für die Grün-Weißen, wie übrigens für die halbe Liga, ein Thema werden. Der souveräne Aufsteiger aus dem Illertal erhielt im Pokalspiel beim FV Biberach zumindest eine Halbzeit lang einen Vorgeschmack auf die Bezirksliga, die Aufgabe in Alberweiler geht man aber aus gutem Grund mit vorsichtigem Optimismus an: In der bisher vierjährigen Bezirksliga-Historie hat man erst einmal ein Auftaktspiel verloren.

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