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Arnach empfängt Wohmbrechts zum Topspiel

Arnach empfängt Wohmbrechts zum Topspiel
Arnach empfängt Wohmbrechts zum Topspiel
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Leutkirch olw Sechs Spiele, sechs Siege: Der SV Arnach hat als einzige Mannschaft in der Fußball-Kreisliga B VI noch keine Punkte abgegeben, liegt aufgrund eines noch zu absolvierenden Nachholspiels trotz blütenweißer Weste aber nur auf Rang zwei. Nun ist am Sonntag, 15. Oktober, 15 Uhr, Spitzenreiter TSV Wohmbrechts zu Gast.

Geografisch trennen die Bad Wurzacher Ortschaft Arnach und die benachbarte Gemeinde Wolfegg nur wenige Kilometer, fußballerisch ist die Kreisliga B VI für Arnachs neuen Trainer Rolf Boser, der in der vergangenen Saison die zweite Mannschaft des SV Wolfegg in der Kreisliga B III trainierte, aber eine ganz andere Welt. „Für mich ist die Allgäuer Kreisliga-Staffel Neuland, damit hatte ich noch nie etwas zu tun“, erläutert er seinen Sprung ins kalte Wasser. Auch beim SV Arnach habe er zuvor weder Vereinsverantwortliche noch Spieler gekannt. Ursprünglich wollte Rolf Boser, der in Wolfegg sein Amt an den Nagel gehängt hatte, gar keinen Verein mehr trainieren. Weil aber mit Fabian Scheffler einer seiner ehemaligen Spieler nach Arnach wechselte und der Verein zu jenem Zeitpunkt ohne Trainer dastand, kamen dann der Kontakt und schließlich auch die Zusammenarbeit zustande. „Am Anfang war es nicht einfach“, bekennt Boser, „aber wir sind ganz gut zusammengewachsen.“

In der Tat scheint die positive Entwicklung, die der SV Arnach seit dem Abstieg aus der Kreisliga A III vor gut zwei Jahren durchlaufen hat, weiterzugehen und sich die Mannschaft zu einem ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten zu mausern, auch wenn Boser zufolge von der gemeinsam mit den Vereinsverantwortlichen und den Spielern formulierten Zielvorgabe, am Saisonende „unter den ersten vier“ landen zu wollen, weiterhin nicht abgerückt werden soll.

Mit dem TSV Wohmbrechts, der am vergangenen Wochenende durch einen 3:2-Erfolg im direkten Duell den SV Maierhöfen-Grünenbach II vom ersten Platz verdrängte, wartet auf Bosers Mannschaft nun der erste große Prüfstein. „Ich denke der TSV will unbedingt in die A-Klasse zurückkehren. Die haben das Spiel gegen den SVM II gewonnen, das ist schon eine Hausnummer. Wir gehen aber ohne Furcht in dieses Heimspiel, weil wir nichts zu verlieren haben. Die Jungs sind fit und heiß. Wir freuen uns auf das Spiel, da sehen wir dann, wo wir wirklich stehen“, ist der Trainer gespannt, ob die Siegesserie auch am Sonntag halten wird.

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