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1. FC Heidenheim: „Saison ist jetzt nicht vorbei“

Fußball-Zweitligist möchte gegen Bielefeld mindestens den siebten Platz verteidigen

Heidenheims Arne Feick (Zweiter von links, hier im Kopfballduell gegen Karlsruhes Bjarne Theolke möchte gegen Bielefeld den zweiten Dreier hintereinander einfahren.
Heidenheims Arne Feick (Zweiter von links, hier im Kopfballduell gegen Karlsruhes Bjarne Theolke möchte gegen Bielefeld den zweiten Dreier hintereinander einfahren.
dpa

Heidenheim sz Die Kurve bekommen, zumindest vom Ergebnis her, hat Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim am vergangenen Spieltag mit dem mühevollen und recht glücklichen 1:0-Erfolg beim Schlusslicht Karlsruher SC. Nachlegen kann und möchte die Mannschaft von Frank Schmidt an diesem Samstag (13 Uhr). Erneut geht es gegen ein Kellerkind: Zu Gast ist diesmal der Vorletzte Arminia Bielefeld, der sich am vergangenen Montag gegen den Aufstiegsaspiranten VfB Stuttgart nur denkbar knapp mit 2:3 geschlagen geben musste.

Erleichterung ist da

„Wir haben acht Spiele ohne Sieg gehabt. Natürlich war da nach dem Sieg in Karlsruhe eine gewisse Erleichterung bei uns zu spüren. Der Erfolg ist extrem wichtig gewesen“, schnaufte auch Frank Schmidt gehörig durch. Mit nunmehr 39 Punkten sollte auch faktisch der Klassenerhalt geschafft worden sein, was der Heidenheimer Übungsleiter aber gar nicht in den Fokus gerückt haben möchte. „Die Saison ist jetzt nicht vorbei. Wir sind Siebter und unser Ziel ist es, diesen Platz zu verteidigen. Unser Ehrgeiz ist groß und nun sind wir schon wieder einen Zähler an Fürth dran“, so Schmidt.

Dass die Sieglosserie nicht spurlos an den Heidenheimern vorbeigegangen ist, hat auch Schmidt zugegeben. „Wenn man die ganze Zeit oben steht und dann plötzlich Gefahr läuft, nach unten abzurutschen, dann ist das natürlich eine schwierige Situation.“ Man habe aber stets an die eigene Stärke geglaubt und sei vor allem ruhig geblieben und habe weitergearbeitet, so Schmidt weiter. Dennoch möchte er nicht alles schlecht geredet wissen, was in der Hinrunde noch in den Himmel gelobt wurde. „Wenn ich auf die 29 Spiele schaue, dann würde ich sagen, dass zwei Drittel der Saison gut waren und wir vielleicht drei Partien hatten, in denen wir unser Leistungsvermögen nicht abgerufen haben“, so das Zwischenresümee des FCH-Trainers. Man habe viel Pech gehabt, nicht nur mit Ausfällen wichtiger Akteure. „Uns hat häufig auch das Spielglück gefehlt, da ist das Pendel in die andere Richtung ausgeschlagen. Das hatten wir beispielsweise in Karlsruhe. Selbst der VfB Stuttgart hat mal fünf Spiele nicht gewonnen.“

Beide Teams spüren Druck

Nun hofft man an der Brenz, dass das Spielglück gegen Bielefeld erhalten bleibt. „Die Bielefelder haben mit ihrem neuen Trainer die Spielphilosophie geändert, spielen ein höheres Pressing. Das kann dazu führen, dass wir mehr Räume bekommen“, so Schmidt, der weiß, dass der Druck bei den Gästen enorm ist. Doch auch in Heidenheim warten sie sehnsüchtig auf den ersten Heimdreier. Am 9. Dezember schlug man Union Berlin mit 3:0. Ohne Druck spielt also auch der FCH nicht auf.

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