Ostalb
VfR Aalen stürmt die Tabellenspitze

Bei minus 12 Grad und zartem Schneefall gehen beide Mannschaften beherzt zu Werke, ein Abtasten findet nicht statt. Die beiden Südamerikaner bei Aalen, Leandro und Cidimar, wollen Sandhausen scheinbar zeigen, aus welchem Holz sie sind: Sie spielen in der ersten Hälfte in Kurzarmtrikots. Und Cidimar macht gleich weiter auf sich aufmerksam. Die erste nennenswerte Chance in der 11. Minute: Ein Freistoß von rechts fällt ihm im Sechszehner vor die Füße, der Brasilianer steht seitlich vor dem Tor, schießt, rutscht dabei aber weg. Kein Problem für Sandhausens Torwart Daniel Ischdonat.
Die Partie hat in der ersten Hälfte nicht viele Höhepunkte zu bieten, trotzdem ist sie keineswegs langweilig. Trotz des schlechten Bodens versuchen sowohl der VfR als auch Sandhausen, Situationen auch spielerisch zu lösen und nicht nur hohe Bälle zu schlagen. Meist geht es aber zwischen den Strafräumen hin und her, Tormöglichkeiten bleiben Mangelware. In der 29. Minute haben die Gäste eine gute Möglichkeit: Jan Fieser spielt wunderbar in den Lauf von Frank Löning, doch VfR-Schlussmann Daniel Bernhardt taucht runter und lenkt den Ball ins Aus. Er stößt mit Löning zusammen und muss kurz behandelt werden, kann aber weiterspielen. Sechs Minuten später kommen die Gäste noch einmal gefährlich vors VfR-Tor. Nico Klotz lupft den Ball, doch Bernhardt lenkt ihn auf die Latte. Der VfR zeigt aber schon in der ersten Hälfte mehr Engagement. Symbolisch: Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekommt VfR-Torjäger Robert Lechleiter den Ball am Sechszehner, dreht sich und zieht ab. SVS-Schlussmann Ischdonat hebt ab und erreicht den Ball gerade noch. Es geht mit einem 0:0 in die Pause.
VfR mit hoher Schlagzahl
Die Aalener kommen mit mehr Schwung aus der Kabine. Lechleiter legt im Strafraum zurück, Sascha Traut zieht ab. Der Ball rauscht knapp am Gehäuse vorbei. Und der VfR behält die hohe Schlagzahl bei. Das Engagement wird in der 74. Minute belohnt: Der sechs Minuten vorher eingewechselte Christoph Sauter trifft zur Führung. Wieder sticht ein Joker von Trainer Ralph Hasenhüttl. Ein schönes Tor: Sauter bekommt den Ball mustergültig in den Lauf gelegt, Ischdonat eilt aus dem Gehäuse, doch der Eingewechselte lupft voller Gefühl. Von Sandhausen ist danach kaum noch etwas zu sehen. Die VfR-Fans singen: „Gegen Aalen kann man mal verlieren!“ Der Sieg steht aber auf Messersschneide. Einen Schuss kann Bernhardt nicht festhalten, der Ball rutscht durch seine Arme und kullert gen Toraus (87.). Ein Kontor bringt die Erlösung: Leandro schiebt die Kugel ins lange Eck (92.) und macht den VfR zum Tabellenführer.
(Erschienen: 07.02.2012 22:15)

Bei minus 12 Grad und zartem Schneefall gehen beide Mannschaften beherzt zu Werke, ein Abtasten findet nicht statt. Die beiden Südamerikaner bei Aalen, Leandro und Cidimar, wollen Sandhausen scheinbar zeigen, aus welchem Holz sie sind: Sie spielen in der ersten Hälfte in Kurzarmtrikots. Und Cidimar macht gleich weiter auf sich aufmerksam. Die erste nennenswerte Chance in der 11. Minute: Ein Freistoß von rechts fällt ihm im Sechszehner vor die Füße, der Brasilianer steht seitlich vor dem Tor, schießt, rutscht dabei aber weg. Kein Problem für Sandhausens Torwart Daniel Ischdonat.
Die Partie hat in der ersten Hälfte nicht viele Höhepunkte zu bieten, trotzdem ist sie keineswegs langweilig. Trotz des schlechten Bodens versuchen sowohl der VfR als auch Sandhausen, Situationen auch spielerisch zu lösen und nicht nur hohe Bälle zu schlagen. Meist geht es aber zwischen den Strafräumen hin und her, Tormöglichkeiten bleiben Mangelware. In der 29. Minute haben die Gäste eine gute Möglichkeit: Jan Fieser spielt wunderbar in den Lauf von Frank Löning, doch VfR-Schlussmann Daniel Bernhardt taucht runter und lenkt den Ball ins Aus. Er stößt mit Löning zusammen und muss kurz behandelt werden, kann aber weiterspielen. Sechs Minuten später kommen die Gäste noch einmal gefährlich vors VfR-Tor. Nico Klotz lupft den Ball, doch Bernhardt lenkt ihn auf die Latte. Der VfR zeigt aber schon in der ersten Hälfte mehr Engagement. Symbolisch: Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekommt VfR-Torjäger Robert Lechleiter den Ball am Sechszehner, dreht sich und zieht ab. SVS-Schlussmann Ischdonat hebt ab und erreicht den Ball gerade noch. Es geht mit einem 0:0 in die Pause.
VfR mit hoher Schlagzahl
Die Aalener kommen mit mehr Schwung aus der Kabine. Lechleiter legt im Strafraum zurück, Sascha Traut zieht ab. Der Ball rauscht knapp am Gehäuse vorbei. Und der VfR behält die hohe Schlagzahl bei. Das Engagement wird in der 74. Minute belohnt: Der sechs Minuten vorher eingewechselte Christoph Sauter trifft zur Führung. Wieder sticht ein Joker von Trainer Ralph Hasenhüttl. Ein schönes Tor: Sauter bekommt den Ball mustergültig in den Lauf gelegt, Ischdonat eilt aus dem Gehäuse, doch der Eingewechselte lupft voller Gefühl. Von Sandhausen ist danach kaum noch etwas zu sehen. Die VfR-Fans singen: „Gegen Aalen kann man mal verlieren!“ Der Sieg steht aber auf Messersschneide. Einen Schuss kann Bernhardt nicht festhalten, der Ball rutscht durch seine Arme und kullert gen Toraus (87.). Ein Kontor bringt die Erlösung: Leandro schiebt die Kugel ins lange Eck (92.) und macht den VfR zum Tabellenführer.
(Erschienen: 07.02.2012 22:15)
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