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DJK unterliegt im Volleyball-Krimi

Die Aalener Regionalliga-Herren müssen sich Fellbach im Tiebreak geschlagen geben
Ein packendes Duell lieferten die DJK-Volleyballer (hinten) dem SV Fellbach, unterlagen aber im Tiebreak.
Ein packendes Duell lieferten die DJK-Volleyballer (hinten) dem SV Fellbach, unterlagen aber im Tiebreak. (Foto: Thomas Siedler)

Von Moritz Wahle

Aalen Denkbar knapp haben sich die Regionalligavolleyballer der DJK Aalen im Spitzenspiel dem SV Fellbach geschlagen geben müssen. Nach einem Spiel mit hochklassigen und intensiven Ballwechseln hatten die favorisierten Gäste im Tiebreak knapp mit 3:2 die Nase vorn (25:21, 24:26, 21:25, 25:22, 12:15).

Allen war klar, dass der Abend in der Aalener Karl-Weiland-Halle kein kurzer werden würde. Ein kurzweiliger wurde es trotzdem. Von Anfang an zeigten beide Mannschaften, dass sie völlig zu Recht im Spitzenquartett der Regionalliga zu finden sind.

Die ausgeglichene Anfangsphase bot den vielen Zuschauern einige spektakuläre Angriffsaktionen. Fast alle Angriffe fanden ihr Ziel im Feld des Gegners. Der Gastgeber zeigte jedoch etwas mehr Kampfgeist und Siegeswillen. Kein Ball, schien er auch noch so hoffnungslos, wurde dem SV Fellbach kampflos überlassen. Das Resultat war eine Drei-Punkt-Führung für Aalen, die über den ganzen Satz hinweg hielt.

Die DJK hatte den Fellbacher Hauptangreifer Alexander Walkenhorst stets im Griff. Walkenhorst fand nie ins Spiel und steuerte nur wenige Punkte für sein Team bei. Entweder packte der Block um DJK-Kapitän Aleksandar Maric beherzt zu, oder die Jungs von Trainer Frieder Henne warfen sich beherzt und mit allen Körperteilen in die Angriffsbemühungen der Gäste. Lohn war der 25:22-Satzerfolg.

Durch die wohl beste Saisonleistung erspielte sich die DJK Aalen im zweiten Satz einen 16:10-Vorsprung, wurden dann aber nachlässig und ließen Fellbach wieder ins Spiel kommen. Mit 26:24 ging Satz zwei an die Gäste. Dann steigerte sich die Partie zu einem wahren Volleyball-Krimi. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe spielten am Limit und schenkten sich nichts: ein Schlagabtausch mit offenem Visier.

„Das war Werbung für unseren Sport“, fasste Maric die Leistung beider Teams zusammen. Die DJK brachte durch einige spektakuläre Abwehraktionen die Fellbacher an den Rand der Verzweiflung. Lautstarker Beifall kam auf, als Nicolai Seitzer per Fallrückzieher einen Blockabpraller aus 15 Metern Netzentfernung wieder ins Spiel brachte. „Was soll man gegen solche Abwehraktionen ausrichten“, staunte Fellbachs Trainer Diego Ronconi.

Zu Beginn des Tiebreaks liefen die Aalener in einen 1:6-Rückstand. Kampfgeist und Fanunterstützung brachten die DJK wieder auf 12:13 heran, ehe der stark spielende SV-Mittelblocker Daniel Wolfram die Entscheidung suchte und fand und den 3:2-Sieg der Gäste sicherstellte.

(Erschienen: 22.01.2012 19:05)

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