Oberschwaben
Zwei Ringer auf Abwegen
Als Ringer auf „Abwegen“ könnte man die Reise zur Shiu Shitsu Fila-Weltmeisterschaft nach Polen der zwei Kampfsportler Gerhard Tenhündfeld und Bob Ilker Gülcin bezeichnen. Neben ihrem Einsatz bei der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt nehmen sie seit Jahren auch am Training des an die KG angegliederten Shiu Shitsu Vereines teil.
Beim größten Weltverband (FILA) tummeln sich die stärksten Kämpfer der Welt, auch aus den unterschiedlichsten Kampfsportarten. Letztes Jahr musste sich Tenhündfeld noch mit einem fünften Platz im Turnier begnügen, doch dieses Jahr wurde er überraschend zweimaliger Bronzemedailliengewinner.
Nach einer Niederlage in der Zwischenrunde gegen den Kroaten Davor Pocijak nutzte er seinen auch auf der Ringermatte praktizierten unorthodoxen Kampfstil in seiner angestammten Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm zu Siegen über Kelly Mike (USA), Sergiy Kovaliov (Ukraine) und Maxim Paulin (Kanada) und stieg somit aufs Treppchen. Mannschaftskamerad „Bob“ kam bei seinem ersten Einsatz für die Türkei startend auf einen akzeptablen 9. Platz.
Beide Akteure versuchten sich dann auch noch in der offenen Gewichtsklasse. Mit seinen 75 Kilogramm war Tenhündfeld einer der leichtesten, trotzdem siegte er bis zum Halbfinale. Hier traf er auf den 150 Kilogramm schweren Serien-weltmeister Mario Rinaldi aus den USA. Dank Tenhündfelds Flinkheit war am Schluss nur ein Pünktchen für die Niederlage verantwortlich. Im Kampf um Platz 3 siegte er dann gegen den Italiener Paolo Strazullo. Ilker Gülcin wurde 20.
(Erschienen: 07.04.2010 19:30)
Als Ringer auf „Abwegen“ könnte man die Reise zur Shiu Shitsu Fila-Weltmeisterschaft nach Polen der zwei Kampfsportler Gerhard Tenhündfeld und Bob Ilker Gülcin bezeichnen. Neben ihrem Einsatz bei der KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt nehmen sie seit Jahren auch am Training des an die KG angegliederten Shiu Shitsu Vereines teil.
Beim größten Weltverband (FILA) tummeln sich die stärksten Kämpfer der Welt, auch aus den unterschiedlichsten Kampfsportarten. Letztes Jahr musste sich Tenhündfeld noch mit einem fünften Platz im Turnier begnügen, doch dieses Jahr wurde er überraschend zweimaliger Bronzemedailliengewinner.
Nach einer Niederlage in der Zwischenrunde gegen den Kroaten Davor Pocijak nutzte er seinen auch auf der Ringermatte praktizierten unorthodoxen Kampfstil in seiner angestammten Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm zu Siegen über Kelly Mike (USA), Sergiy Kovaliov (Ukraine) und Maxim Paulin (Kanada) und stieg somit aufs Treppchen. Mannschaftskamerad „Bob“ kam bei seinem ersten Einsatz für die Türkei startend auf einen akzeptablen 9. Platz.
Beide Akteure versuchten sich dann auch noch in der offenen Gewichtsklasse. Mit seinen 75 Kilogramm war Tenhündfeld einer der leichtesten, trotzdem siegte er bis zum Halbfinale. Hier traf er auf den 150 Kilogramm schweren Serien-weltmeister Mario Rinaldi aus den USA. Dank Tenhündfelds Flinkheit war am Schluss nur ein Pünktchen für die Niederlage verantwortlich. Im Kampf um Platz 3 siegte er dann gegen den Italiener Paolo Strazullo. Ilker Gülcin wurde 20.
(Erschienen: 07.04.2010 19:30)
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