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TSB startet in die Regionalliga-Saison

Die TSB-Judoka (links Kürsad Tetik) starten in die Regionalliga-Saison. Foto: privat
Die TSB-Judoka (links Kürsad Tetik) starten in die Regionalliga-Saison. Foto: privat

RAVENSBURG / sz Mit dem ersten Kampftag am morgigen Samstag starten die TSB Judokas in ihre erste Regionalligasaison. „Ein Abenteuer mit unklarem Ausgang“, sagt Coach Uli Rothenhäusler.

Rasant ging es für die TSB Judokas des TSB Ravensburg in den letzten zwei Jahren nach oben. Nach der souveränen Meisterschaft in der Württembergliga 2008 gelang in der Saison 2009 die Vizemeisterschaft in der Baden-Württembergliga. Höhepunkt der vergangenen Saison war der knappe 4:3 Sieg bei den Aufstiegskämpfen gegen den PS Karlsruhe und den damit verbundenen Aufstieg in dritthöchste deutsche Judoliga.

Ein Erfolg, der der Stadt Ravensburg, Anlass genug war, die Judokas des TSB Ravensburg als Mannschaft des Jahres 2009 auszuzeichnen. Für TSB Trainer Uli Rothenhäusler und sein Team ist allerdings die Zeit der Feiern vorbei. Mit dem ersten Kampftag am kommenden Wochenende starten die TSB Judokas nun in das Experiment Regionalliga.

Für Liga Koordinator Karl-Heinz Müller eine Liga, die aufgrund ihrer Zusammensetzung mit der 2. Bundesliga vergleichbar sein dürfte. Die erfolgreichsten deutschen Mannschaften, der Judo-Bundesliga, der TSV Abensberg, TSV München Großhadern und der KSV Esslingen stellen in der Regionalliga ihre zweite Reihe auf die Matte. Häufig deutsche Spitzenkämpfer, verdrängt von eingekauften internationalen Welt- und Europameistern.

Nachdem die Baden Württembergliga fast ausschließlich mit eigenen Kämpfern bewältigt werden konnte, musste Rothenhäusler für die Regionalliga reagieren und die Mannschaft verstärken: vom JC Konstanz Andreas Klaiber (-81 kg) und Felix Hirn (-73 kg), vom UJC Hohenems Johannes Schmid (-90 kg) und Michael Sohm (-66 kg). Die beiden Österreicher werden jedoch überwiegend als Backup fungieren, da mit Frederic Alinhac (-66 kg), Kürsad Tetik (-66 bzw. 73 kg) und Ali Sarioglu bereits drei weitere Ausländer im Team sind.

Der Stamm der Mannschaft wird weiter klar von den TSB-Judokas gestellt. Vincenz und Benedict Eninger (-60 kg), Frederic Alinhac (-66 kg), Tobias Seiss (-73 kg), Cedric Glaser (-90 kg) und Mattias Müller (-100 kg) sind weiterhin gesetzt. Um sie herum gilt es die Mannschaft mit Fremdkämpfern zu verstärken. Da das Ligastatut jeweils nur den Einsatz von zwei Ausländern gestattet, will Rothenhäusler die Gegner im Vorfeld analysieren, um und mit einem Quäntchen Glück den TSB taktisch optimal aufzustellen.

„Für die Mannschaft geht es im ersten Jahr nur um den Klassenerhalt. Diese Aufgabe wird schwer genug und wird nur gelingen, wenn die wenigen Möglichkeiten genutzt werden“, so Rothenhäusler. Dass es bereits am kommenden Wochenende zu Punkten reichen wird, ist aber eher unwahrscheinlich. Da treffen die TSB Judokas in Sindelfingen auf den Meister der letzten beiden Jahren, den VfL Sindelfingen und auf den TSV Teisendorf, dem man in den Aufstiegskämpfen klar mit 2:5 unterlag. Der einzige Heimkampftag der Saison wird übrigens am 24. April sein.

(Erschienen: 11.03.2010 11:50)

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