Oberschwaben
Schweiz bringt Kanada kaum in Verlegenheit
Kanada legte einen Blitzstart hin und ging bereits in der 2. Spielminute durch Natalie Spooner in Führung. Danach konnten die Kanadierinnen selbst bei doppelter Überzahl in der 7. Minute ihre Chancen nicht nützen, die Führung frühzeitig auszubauen. Im Gegenteil kam gegen Ende des Drittels die Schweiz zunehmend auf hätte durchaus den Ausgleich erzielen können, als zwei Kanadierinnen gleichzeitig in der Kühlbox saßen.
Im zweiten Abschnitt waren wieder keine zwei Minuten gespielt, als die Scheibe erneut im Schweizer Gehäuse lag. Irgendwie hatte Mallory Deluce die winzige Lücke zwischen Pfosten und dem Schoner der Schweizer Torhüterin Florence Schelling gefunden. Nun bekam Kanada das Spiel klar in den Griff, zumal sich die Schweiz eine Strafzeit nach der anderen leistete. Völlig überraschend fiel bei Schweizer Unterzahl der Anschlusstreffer, als Nicole Bullo von Christine Meier mustergültig angespielt wurde und den Konter schulmäßig abschloss. Nur 24 Sekunden später schlugen die Kanadierinnen aber mit einem herzhaften Schuss von Annie Guay, der nicht unhaltbar schien, zum 3:1 zurück. Ihrer ansonsten sehr starken Torhüterin und einer sicheren Defensive hatte es die Schweiz zu verdanken, dass sie nicht höher in Rückstand geriet.
Im Schlussabschnitt wurde das Spiel bei weitem nicht mehr so intensiv wie im Mitteldrittel geführt. Nach dem 4:1 für Kanada durch Ann-Sophie Bettez war der Dampf aus der Partie endgültig draußen. Kanada brachte den Sieg gefahrlos nach Hause, für die Schweiz ging nach vorne nicht mehr allzu viel. Auffällig: Trotz ihrer Überlegenheit konnten die Kanadierinnen aus insgesamt zwölf Powerplay-Situationen kein Kapital schlagen.
(Erschienen: 05.01.2010 19:50)
Kanada legte einen Blitzstart hin und ging bereits in der 2. Spielminute durch Natalie Spooner in Führung. Danach konnten die Kanadierinnen selbst bei doppelter Überzahl in der 7. Minute ihre Chancen nicht nützen, die Führung frühzeitig auszubauen. Im Gegenteil kam gegen Ende des Drittels die Schweiz zunehmend auf hätte durchaus den Ausgleich erzielen können, als zwei Kanadierinnen gleichzeitig in der Kühlbox saßen.
Im zweiten Abschnitt waren wieder keine zwei Minuten gespielt, als die Scheibe erneut im Schweizer Gehäuse lag. Irgendwie hatte Mallory Deluce die winzige Lücke zwischen Pfosten und dem Schoner der Schweizer Torhüterin Florence Schelling gefunden. Nun bekam Kanada das Spiel klar in den Griff, zumal sich die Schweiz eine Strafzeit nach der anderen leistete. Völlig überraschend fiel bei Schweizer Unterzahl der Anschlusstreffer, als Nicole Bullo von Christine Meier mustergültig angespielt wurde und den Konter schulmäßig abschloss. Nur 24 Sekunden später schlugen die Kanadierinnen aber mit einem herzhaften Schuss von Annie Guay, der nicht unhaltbar schien, zum 3:1 zurück. Ihrer ansonsten sehr starken Torhüterin und einer sicheren Defensive hatte es die Schweiz zu verdanken, dass sie nicht höher in Rückstand geriet.
Im Schlussabschnitt wurde das Spiel bei weitem nicht mehr so intensiv wie im Mitteldrittel geführt. Nach dem 4:1 für Kanada durch Ann-Sophie Bettez war der Dampf aus der Partie endgültig draußen. Kanada brachte den Sieg gefahrlos nach Hause, für die Schweiz ging nach vorne nicht mehr allzu viel. Auffällig: Trotz ihrer Überlegenheit konnten die Kanadierinnen aus insgesamt zwölf Powerplay-Situationen kein Kapital schlagen.
(Erschienen: 05.01.2010 19:50)
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