Oberschwaben
Im Riesenslalom ist Max Maas nicht zu schlagen

Die Veranstaltung ist mit einer Amateurweltmeisterschaft zu vergleichen. Allerdings eine inoffizielle. Dennoch wurden die Rennen in Garmisch groß aufgezogen, am Ende wurde sogar die FIS-Flagge eingeholt und an eine französische Delegation übergeben. Alle zwei Jahre gibt es das „Critérium Mondial“, Garmisch war die 21. Auflage des Wettbewerbes. In zwei Jahren ist Frankreich der Ausrichter.
Natürlich sei die Goldmedaille im Riesenslalom ein großer Erfolg für den jungen Skifahrer, sagt seine Mutter Susanne Maas. Schließlich seien in Garmisch alle Kaderathleten am Start gewesen. „Aber man muss es auch relativieren.“ Für die jungen Athleten zählen vor allem die Punkte, um wie im Falle von Max Maas den Nationalkaderstatus zu behalten. Da ist der Waldburger inzwischen auf einem guten Weg. Zu Beginn der Saison hat Maas etwas gebraucht, um in Schwung zu kommen. Das lag zum Teil auch an den Wetterverhältnissen. Weil es im November viel zu warm war, sind einige Rennen abgesagt worden. Ende Januar zeigte der 17-Jährige mit zwei dritten Plätzen im Super G im italienischen Reinswald erstmals in der Saison sein Potenzial.
Richtig gut lief es auch im Februar in Lenggries. Zwei Slalom-Wettbewerbe standen dort auf dem Programm. Beim ersten wurde Maas 37., beim zweiten Achter. Und das, obwohl er nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 14 lag. Mit Wut im Bauch, nach dem Motto „hopp oder topp“, fuhr Maas im zweiten Durchgang Laufbestzeit und schob sich noch auf Rang acht vor.
Das gab dem 17-Jährigen offenbar Selbstvertrauen. Denn in Garmisch, auf den Strecken der alpinen Ski-WM 2011, setzte Maas in beiden Riesenslalom-Durchgängen die Laufbestzeiten. Mit 1:49,35 Minuten lag der Waldburger am Ende deutlich vor seinen Kaderkollegen, 1,24 Sekunden Raffael Breu und 1,39 Sekunden vor Anton Tremmel. Auch im Slalom lief es gut für Max Maas. Nur knapp verpasste er dort den Sprung auf das Podest. Nach dem ersten Lauf war Maas noch Dritter. Im zweiten, einem eng gesteckten Lauf, hatte der 17-Jährige aufgrund seiner Größe einen kleinen Nachteil. „Ich bin nicht richtig ins Fahren gekommen.“ So zog Julian Rauchfuss noch an Maas vorbei. Dennoch kann er auch mit Rang vier sehr zufrieden sein.
Den Schwung durch die Erfolge will Max Maas am Wochenende mitnehmen. Nach einer Woche Training stehen in Bad Wiessee am Tegernsee zwei Slalomrennen der FIS-Kategorie an. Dort kann Maas weitere Punkte holen, um seinem Ziel näherzukommen. Selbstvertrauen sollte er jetzt haben, der inoffizielle Amateurweltmeister. Und auch die Streckenbedingungen stimmen nun.
(Erschienen: 22.02.2012 12:15)

Die Veranstaltung ist mit einer Amateurweltmeisterschaft zu vergleichen. Allerdings eine inoffizielle. Dennoch wurden die Rennen in Garmisch groß aufgezogen, am Ende wurde sogar die FIS-Flagge eingeholt und an eine französische Delegation übergeben. Alle zwei Jahre gibt es das „Critérium Mondial“, Garmisch war die 21. Auflage des Wettbewerbes. In zwei Jahren ist Frankreich der Ausrichter.
Natürlich sei die Goldmedaille im Riesenslalom ein großer Erfolg für den jungen Skifahrer, sagt seine Mutter Susanne Maas. Schließlich seien in Garmisch alle Kaderathleten am Start gewesen. „Aber man muss es auch relativieren.“ Für die jungen Athleten zählen vor allem die Punkte, um wie im Falle von Max Maas den Nationalkaderstatus zu behalten. Da ist der Waldburger inzwischen auf einem guten Weg. Zu Beginn der Saison hat Maas etwas gebraucht, um in Schwung zu kommen. Das lag zum Teil auch an den Wetterverhältnissen. Weil es im November viel zu warm war, sind einige Rennen abgesagt worden. Ende Januar zeigte der 17-Jährige mit zwei dritten Plätzen im Super G im italienischen Reinswald erstmals in der Saison sein Potenzial.
Richtig gut lief es auch im Februar in Lenggries. Zwei Slalom-Wettbewerbe standen dort auf dem Programm. Beim ersten wurde Maas 37., beim zweiten Achter. Und das, obwohl er nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 14 lag. Mit Wut im Bauch, nach dem Motto „hopp oder topp“, fuhr Maas im zweiten Durchgang Laufbestzeit und schob sich noch auf Rang acht vor.
Das gab dem 17-Jährigen offenbar Selbstvertrauen. Denn in Garmisch, auf den Strecken der alpinen Ski-WM 2011, setzte Maas in beiden Riesenslalom-Durchgängen die Laufbestzeiten. Mit 1:49,35 Minuten lag der Waldburger am Ende deutlich vor seinen Kaderkollegen, 1,24 Sekunden Raffael Breu und 1,39 Sekunden vor Anton Tremmel. Auch im Slalom lief es gut für Max Maas. Nur knapp verpasste er dort den Sprung auf das Podest. Nach dem ersten Lauf war Maas noch Dritter. Im zweiten, einem eng gesteckten Lauf, hatte der 17-Jährige aufgrund seiner Größe einen kleinen Nachteil. „Ich bin nicht richtig ins Fahren gekommen.“ So zog Julian Rauchfuss noch an Maas vorbei. Dennoch kann er auch mit Rang vier sehr zufrieden sein.
Den Schwung durch die Erfolge will Max Maas am Wochenende mitnehmen. Nach einer Woche Training stehen in Bad Wiessee am Tegernsee zwei Slalomrennen der FIS-Kategorie an. Dort kann Maas weitere Punkte holen, um seinem Ziel näherzukommen. Selbstvertrauen sollte er jetzt haben, der inoffizielle Amateurweltmeister. Und auch die Streckenbedingungen stimmen nun.
(Erschienen: 22.02.2012 12:15)
Schwaben11.de

Towerstars
























































