Oberschwaben
Abgezockte Schweden schlagen Finnland mit 4:1
Mit blitzsauberen Kombinationen setzte das finnische Team die Schwedinnen von Anfang unter Druck. Schon nach einer Minute hatte Nina Tikkinen die Führung auf dem Schläger, aber die schwedische Torfrau Kim Martin parierte klasse. Die Finninnen bestimmten das Spiel in den ersten fünf Minuten klar, erst durch eine Überzahl kam Schweden ab der fünften Minute ins Spiel. Elin Holmlöv und Isabelle Jordansson vergaben gute Möglichkeiten. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams immer mehr, wobei Finnland deutlich mehr vom Spiel hatte. Läuferisch stark und mit guten Kombinationen wirbelten die Löwenmädchen durchs schwedische Drittel, das Drei-Kronen-Team konnte sich bei Kim Martin bedanken, dass es zur ersten Pause noch 0:0 stand.
Im zweiten Durchgang schlugen die Schweden eine härte Gangart ein. Mit einigen harten Checks wollten sie das Kombinationsspiel der Finninnen stören. Das Suomi-Team ließ sich aber wenig beeindrucken, und konnte in der 27. Spielminute, gerade als eine Fünf-gegen-drei-Überzahl abgelaufen war, die Führung erzielen. Rosa Lindtsted schoss von der blauen Linie und Linda Välimäki fälschte vor dem Tor ab, 1:0 für Finnland. Mit einer klasse Einzelaktion gelang dann in der 31. Minute Katarina Timglas der Ausgleich für Schweden. Direkt von der Bank kommenden nahm sie die Scheibe mit, schlug einen Haken und schlenzte die Scheibe links unten ins finnische Tor. Finnland reagierte wieder mit wütenden Angriffen, war vor dem Tor aber zu harmlos.
Im Schlussabschnitt hatten die Finninnen zunächst wieder den besseren Start, spielten sich Chance um Chance heraus. Symptomatisch ein Überzahlspiel ab der 48. Minute. Finnland kombiniert klasse, Schweden kommt lange Zeit nicht an die Scheibe, aber der entscheidende Abschluss fehlte oder Kim Martin parierte. So kam es wie es kommen musste: Mit der ersten guten Chance im Schlussdrittel machte Schweden das Tor. Isabelle Johansson verwertete ein schönes Zuspiel aus kurzer Entfernung in der 54. Minute. Eine Minute später legte Johansson nach, in Überzahl kombinierte sie mit Maria Rooth und traf erneut gegen Noora Räty im finnischen Tor, 3:1 – Suomi war k.o. Kurz vor Schluss traf noch Danijela Rundqvist per Empty-Net-Goal zum 4:1-Schlussstand. Mit Schweden hatte das kaltschnäuzigere Team gewonnen, Finnland war wie im vergangenen Jahr an der schlechten Chancenauswertung gescheitert.
(Erschienen: 05.01.2010 22:50)
Mit blitzsauberen Kombinationen setzte das finnische Team die Schwedinnen von Anfang unter Druck. Schon nach einer Minute hatte Nina Tikkinen die Führung auf dem Schläger, aber die schwedische Torfrau Kim Martin parierte klasse. Die Finninnen bestimmten das Spiel in den ersten fünf Minuten klar, erst durch eine Überzahl kam Schweden ab der fünften Minute ins Spiel. Elin Holmlöv und Isabelle Jordansson vergaben gute Möglichkeiten. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams immer mehr, wobei Finnland deutlich mehr vom Spiel hatte. Läuferisch stark und mit guten Kombinationen wirbelten die Löwenmädchen durchs schwedische Drittel, das Drei-Kronen-Team konnte sich bei Kim Martin bedanken, dass es zur ersten Pause noch 0:0 stand.
Im zweiten Durchgang schlugen die Schweden eine härte Gangart ein. Mit einigen harten Checks wollten sie das Kombinationsspiel der Finninnen stören. Das Suomi-Team ließ sich aber wenig beeindrucken, und konnte in der 27. Spielminute, gerade als eine Fünf-gegen-drei-Überzahl abgelaufen war, die Führung erzielen. Rosa Lindtsted schoss von der blauen Linie und Linda Välimäki fälschte vor dem Tor ab, 1:0 für Finnland. Mit einer klasse Einzelaktion gelang dann in der 31. Minute Katarina Timglas der Ausgleich für Schweden. Direkt von der Bank kommenden nahm sie die Scheibe mit, schlug einen Haken und schlenzte die Scheibe links unten ins finnische Tor. Finnland reagierte wieder mit wütenden Angriffen, war vor dem Tor aber zu harmlos.
Im Schlussabschnitt hatten die Finninnen zunächst wieder den besseren Start, spielten sich Chance um Chance heraus. Symptomatisch ein Überzahlspiel ab der 48. Minute. Finnland kombiniert klasse, Schweden kommt lange Zeit nicht an die Scheibe, aber der entscheidende Abschluss fehlte oder Kim Martin parierte. So kam es wie es kommen musste: Mit der ersten guten Chance im Schlussdrittel machte Schweden das Tor. Isabelle Johansson verwertete ein schönes Zuspiel aus kurzer Entfernung in der 54. Minute. Eine Minute später legte Johansson nach, in Überzahl kombinierte sie mit Maria Rooth und traf erneut gegen Noora Räty im finnischen Tor, 3:1 – Suomi war k.o. Kurz vor Schluss traf noch Danijela Rundqvist per Empty-Net-Goal zum 4:1-Schlussstand. Mit Schweden hatte das kaltschnäuzigere Team gewonnen, Finnland war wie im vergangenen Jahr an der schlechten Chancenauswertung gescheitert.
(Erschienen: 05.01.2010 22:50)
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