Oberschwaben
0:2 – FV kommt nicht auf Touren
Von unserem Redakteur Timm Herre
Drei Spiele, zwei Niederlagen, ein Sieg – der FV stolpert in die neue Verbandsliga-Saison, aber bei Coach Marco Konrad klingen noch keine Alarmglocken. „Das ist ein anderer Start, als sich jeder erhofft hat. Aber wir brauchen einfach noch etwas Zeit. Wenn wir nach sieben oder acht Spielen auch nur drei Punkte haben, dann können wir uns über Druck unterhalten“, so kommentierte Konrad die 0:2-Niederlage beim Aufsteiger aus Untermünkheim.
Das Spiel am Samstag hatten die Oberschwaben schon nach einer guten Viertelstunde aus der Hand gegeben. Bereits in der zweiten Minute waren die Gastgeber nach einer Standardsituation in Führung gegangen. Eine Freistoßflanke von der linken Seite köpfte Fredi Skurka ins lange Eck. Danach berappelten sich die Ravensburger relativ schnell und hatten in der 16. Minute die große Ausgleichschance, doch Johannes Vees traf nur den Pfosten.
Noch in derselben Minute entschied sich das Spiel dann vorzeitig. Nach dem Pfostentreffer fuhr Untermünkheim einen schulbuchmäßigen Konter, den Jan Schreiner zur 2:0-Führung abschloss. „Beim 0:1 waren wir unaufmerksam, beim 0:2 nicht schnell genug“, fasste Konrad zusammen. Bis zur Pause versuchte der FV vieles, allein es gelang wenig. Omar Jatta hatte kurz vor dem Gang in die Kabine noch eine dicke Chance, aber Tura-Keeper Benjamin Gorzawski reagierte glänzend.
Ähnlich das Bild in Hälfte zwei: Der FV war bemüht, aber nicht zwingend. „Es gab einige gefährliche Situationen bei Standards, aber oft kam der letzte Pass nicht an, fehlte die letzte Konsequenz. Wirklich hundertprozentige Chancen waren nicht mehr da“, sagte Konrad. Auch die Einwechslungen von Tobias Scheifler, Marcel Riedeberger und Andreas Kalteis verhalfen nicht zu mehr Durchschlagskraft.
Konrad wollte seinem Team nicht den Willen absprechen: „Die Mannschaft wollte zurückkommen, uns hat nur das Anschlusstor gefehlt, dann wären wir in der Lage gewesen, das Spiel zu drehen“, so der FV-Coach. Untermünkheim sei zwar „nur“ ein Aufsteiger, aber eben „eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer starken defensiven Grundordnung“.
Tura Untermünkheim – FV Ravensburg 2:0 (2:0). Tore: 1:0 (2.) Fredi Skurka, 2:0 (17.) Jan Schreiner. FVR: Reiner, Seiler, Joser, Fäßler, Steinhauser, Heimgartner (68. Scheifler), Zimmermann (46. Riedeberger), Jatta, J. Vees (68. Kalteis), Di Leo.
(Erschienen: 04.09.2010 20:20)
Von unserem Redakteur Timm Herre
Drei Spiele, zwei Niederlagen, ein Sieg – der FV stolpert in die neue Verbandsliga-Saison, aber bei Coach Marco Konrad klingen noch keine Alarmglocken. „Das ist ein anderer Start, als sich jeder erhofft hat. Aber wir brauchen einfach noch etwas Zeit. Wenn wir nach sieben oder acht Spielen auch nur drei Punkte haben, dann können wir uns über Druck unterhalten“, so kommentierte Konrad die 0:2-Niederlage beim Aufsteiger aus Untermünkheim.
Das Spiel am Samstag hatten die Oberschwaben schon nach einer guten Viertelstunde aus der Hand gegeben. Bereits in der zweiten Minute waren die Gastgeber nach einer Standardsituation in Führung gegangen. Eine Freistoßflanke von der linken Seite köpfte Fredi Skurka ins lange Eck. Danach berappelten sich die Ravensburger relativ schnell und hatten in der 16. Minute die große Ausgleichschance, doch Johannes Vees traf nur den Pfosten.
Noch in derselben Minute entschied sich das Spiel dann vorzeitig. Nach dem Pfostentreffer fuhr Untermünkheim einen schulbuchmäßigen Konter, den Jan Schreiner zur 2:0-Führung abschloss. „Beim 0:1 waren wir unaufmerksam, beim 0:2 nicht schnell genug“, fasste Konrad zusammen. Bis zur Pause versuchte der FV vieles, allein es gelang wenig. Omar Jatta hatte kurz vor dem Gang in die Kabine noch eine dicke Chance, aber Tura-Keeper Benjamin Gorzawski reagierte glänzend.
Ähnlich das Bild in Hälfte zwei: Der FV war bemüht, aber nicht zwingend. „Es gab einige gefährliche Situationen bei Standards, aber oft kam der letzte Pass nicht an, fehlte die letzte Konsequenz. Wirklich hundertprozentige Chancen waren nicht mehr da“, sagte Konrad. Auch die Einwechslungen von Tobias Scheifler, Marcel Riedeberger und Andreas Kalteis verhalfen nicht zu mehr Durchschlagskraft.
Konrad wollte seinem Team nicht den Willen absprechen: „Die Mannschaft wollte zurückkommen, uns hat nur das Anschlusstor gefehlt, dann wären wir in der Lage gewesen, das Spiel zu drehen“, so der FV-Coach. Untermünkheim sei zwar „nur“ ein Aufsteiger, aber eben „eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer starken defensiven Grundordnung“.
Tura Untermünkheim – FV Ravensburg 2:0 (2:0). Tore: 1:0 (2.) Fredi Skurka, 2:0 (17.) Jan Schreiner. FVR: Reiner, Seiler, Joser, Fäßler, Steinhauser, Heimgartner (68. Scheifler), Zimmermann (46. Riedeberger), Jatta, J. Vees (68. Kalteis), Di Leo.
(Erschienen: 04.09.2010 20:20)
Schwaben11.de

Towerstars
























































