Bodensee
Zum Auftakt kommen Top-Mannschaften

Von unserem Redakteur Giuseppe Torremante
Hartmut Kimmerle, Mitglied der UCI (Union Cycliste International) Radsportkommission, fühlt sich in Ailingen pudelwohl. Auch die Mannschaften, die dort antreten, schätzen das Ambiente, das faire Publikum und die familiäre Atmosphäre. Als St. Pölten (Österreich) die Ausrichtung des 1. World-Cups aus finanziellen Gründen an den UCI zurückgab, da griff Kimmerle zum Telefon und rief Wolfgang Jauch an. Nach zwei Tagen Bedenkzeit im August 2009 sagte der RVI-Vorsitzende zu. „So ein Turnier ist eine Mammutarbeit. Ich bin froh, dass wir in Ailingen eine tolle Mannschaft haben, die die Aufgaben sehr gut löst“, sagte Jauch gegenüber der SZ.
Die Arbeit der Vereinsmitarbeiter hat sich gelohnt, denn zum ersten World-Cup der neuen Saison kommen gute Mannschaften. „Favorit sind Gärtringen, Altdorf, Höchst II und III“, sagt Sven Braunger, der an der Seite von Marco Braunger das Team Ailingen in Gruppe zwei bildet. Der erfahrene Radballer kennt seinen Sport aus dem Effeff. Gärtringen ist Vizeweltmeister und aktueller Tabellenführer der Bundesliga. Das Team aus Altdorf mit Roman Schneider und Dominik Plazer wurde 2009 Gesamtsieger des World-Cups. Höchst II holte bei der WM die Bronzemedaille und gewann in diesem Jahr den österreichischen Cup. Markus und Thommy Bröll wurden als Team RC Höchst III 2008 Junioreneuropameister. Höchst II und Altdorf sind in der Ailinger Gruppe. „Normalerweise haben wir gegen diese starke Mannschaften keine Chance, aber zu Hause wachsen wir oft über uns hinaus“, betont Sven Braunger. In der Schulsporthalle sind die Zuschauer hautnah am Geschehen und die Stimmung überträgt sich auf die Spieler.
Insgesamt gehen zehn Mannschaften aus sechs Ländern an den Start. In Gruppe I messen sich Gärtringen, Höchst III, Svitavka, Oftringen (Schweiz) und Beringen (Belgien). Altdorf ist Favorit in der Gruppe II. Ginsheim, Höchst II, Bukuresti (Rumänien) und Ailingen wollen dem Sieger von 2009 das Leben so schwer wie möglich machen.
Die Ailinger gehen mit dem 23-jährigen Marco Braunger und dem 37-jährigen Sven Braunger an den Start. „Wir spielen zu Hause besser als auswärts. Das Publikum pusht uns. Die Atmosphäre in der Schulsporthalle in Ailingen ist einfach phänomenal“, sagt Sven Braunger. Die gute Stimmung und die perfekte Organisation des RVI Ailingen sind immer gute Gründe, eine solche Veranstaltung an den Bodensee zu vergeben. Hartmut Kimmerle und Wolfgang Jauch kennen sich schon lange und der Technische Beauftragte der UCI weiß, was er am RVI Ailingen hat.
(Erschienen: 02.04.2010 18:35)

Von unserem Redakteur Giuseppe Torremante
Hartmut Kimmerle, Mitglied der UCI (Union Cycliste International) Radsportkommission, fühlt sich in Ailingen pudelwohl. Auch die Mannschaften, die dort antreten, schätzen das Ambiente, das faire Publikum und die familiäre Atmosphäre. Als St. Pölten (Österreich) die Ausrichtung des 1. World-Cups aus finanziellen Gründen an den UCI zurückgab, da griff Kimmerle zum Telefon und rief Wolfgang Jauch an. Nach zwei Tagen Bedenkzeit im August 2009 sagte der RVI-Vorsitzende zu. „So ein Turnier ist eine Mammutarbeit. Ich bin froh, dass wir in Ailingen eine tolle Mannschaft haben, die die Aufgaben sehr gut löst“, sagte Jauch gegenüber der SZ.
Die Arbeit der Vereinsmitarbeiter hat sich gelohnt, denn zum ersten World-Cup der neuen Saison kommen gute Mannschaften. „Favorit sind Gärtringen, Altdorf, Höchst II und III“, sagt Sven Braunger, der an der Seite von Marco Braunger das Team Ailingen in Gruppe zwei bildet. Der erfahrene Radballer kennt seinen Sport aus dem Effeff. Gärtringen ist Vizeweltmeister und aktueller Tabellenführer der Bundesliga. Das Team aus Altdorf mit Roman Schneider und Dominik Plazer wurde 2009 Gesamtsieger des World-Cups. Höchst II holte bei der WM die Bronzemedaille und gewann in diesem Jahr den österreichischen Cup. Markus und Thommy Bröll wurden als Team RC Höchst III 2008 Junioreneuropameister. Höchst II und Altdorf sind in der Ailinger Gruppe. „Normalerweise haben wir gegen diese starke Mannschaften keine Chance, aber zu Hause wachsen wir oft über uns hinaus“, betont Sven Braunger. In der Schulsporthalle sind die Zuschauer hautnah am Geschehen und die Stimmung überträgt sich auf die Spieler.
Insgesamt gehen zehn Mannschaften aus sechs Ländern an den Start. In Gruppe I messen sich Gärtringen, Höchst III, Svitavka, Oftringen (Schweiz) und Beringen (Belgien). Altdorf ist Favorit in der Gruppe II. Ginsheim, Höchst II, Bukuresti (Rumänien) und Ailingen wollen dem Sieger von 2009 das Leben so schwer wie möglich machen.
Die Ailinger gehen mit dem 23-jährigen Marco Braunger und dem 37-jährigen Sven Braunger an den Start. „Wir spielen zu Hause besser als auswärts. Das Publikum pusht uns. Die Atmosphäre in der Schulsporthalle in Ailingen ist einfach phänomenal“, sagt Sven Braunger. Die gute Stimmung und die perfekte Organisation des RVI Ailingen sind immer gute Gründe, eine solche Veranstaltung an den Bodensee zu vergeben. Hartmut Kimmerle und Wolfgang Jauch kennen sich schon lange und der Technische Beauftragte der UCI weiß, was er am RVI Ailingen hat.
(Erschienen: 02.04.2010 18:35)
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