Bodensee
VfB spielt gegen Berliner Topteam

„Wir haben keine Angst vor Berlin, aber Respekt“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Ich denke, wir müssen uns dort warm anziehen - und das nicht nur wegen der Temperaturen draußen.“ Will der VfB nämlich den zweiten Tabellenplatz verteidigen und die theoretische Chance wahren, doch noch Rang eins zu erobern, muss ein Sieg her. Umgekehrt hat Berlin mit einem Sieg noch die Möglichkeit, Friedrichshafen vom zweiten Platz zu verdrängen.
Wie gefährlich die BR Volleys sein können, bekam am vergangenen Wochenende Generali Haching zu spüren. Kurz und schmerzlos wiesen die Berliner den Spitzenreiter in drei Sätzen in die Schranken. „Wie stark sie sind, haben sie in Haching gezeigt. Die schlägt man nicht mal eben im Vorbeigehen mit 3:0“, sagt Moculescu und fügt hinzu: „Berlin ist eines der besten Teams in Deutschland und nach wie vor einer der Topanwärter auf die Deutsche Meisterschaft.“
Rechtzeitig zur heißen Phase im Kampf um die Play-off-Plätze verstärkte sich Berlin mit Rückkehrer Scott Touzinsky: Der US-Amerikaner schmetterte bereits in der vergangenen Saison in der Hauptstadt, ist im Angriff eine Bank und soll zudem die Annahme stabilisieren. Aber auch Friedrichshafen tritt mit einem neuen Gesicht an: Neuverpflichtung Leonardo dos Santos ist heute Abend erstmals an Bord. Der Brasilianer, der in der vergangenen Saison für Haching aufschlug, dann nach Zalau (Rumänien) wechselte und am Montag in Friedrichshafen ankam, trainierte zwar erst einmal mit der Mannschaft, fiebert seinem Debüt aber umso mehr entgegen. „Ich bin glücklich, in Friedrichshafen zu sein. Ich schaue mich um und versuche, meinen Platz in der Mannschaft zu finden“, sagt er. „Wenn ich in Berlin gebraucht werde, bin ich da.“ Seinem Team traut er in Berlin einiges zu: „Ich habe Berlin in dieser Saison noch nicht spielen sehen“, so dos Santos. „Aber was ich hier in Friedrichshafen sehe, ist stark.“
In Meisterschaftskampf gewonnen
Bereits 77 Mal trafen beide Klubs in der Vergangenheit aufeinander. 56 Mal siegte Friedrichshafen, 21 Mal Berlin. In der vergangenen Saison standen sich die Kontrahenten im Finale der Deutschen Meisterschaft gegenüber. Sieger nach drei Spielen war der VfB – ebenso wie bei der Begegnung in der Bundesliga-Hinrunde, das die Häfler vor heimischem Publikum mit 3:1 gewannen. Der Klassiker der Volleyball-Bundesliga aber ist auch immer wieder für einen Zuschauerrekord gut. In der vergangenen Saison erlebten 8.045 Zuschauer das Duell in der Normalrunde sowie 7.111 Zuschauer das zweite Finalspiel. „In Berlin zu spielen, ist – unabhängig von Sieg oder Niederlage – immer ein Erlebnis. Was Berlin jetzt dort aufzieht, ist genau das, was der Volleyballsport in Deutschland braucht“, so Moculescu.
(Erschienen: 11.02.2012 10:30)

„Wir haben keine Angst vor Berlin, aber Respekt“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Ich denke, wir müssen uns dort warm anziehen - und das nicht nur wegen der Temperaturen draußen.“ Will der VfB nämlich den zweiten Tabellenplatz verteidigen und die theoretische Chance wahren, doch noch Rang eins zu erobern, muss ein Sieg her. Umgekehrt hat Berlin mit einem Sieg noch die Möglichkeit, Friedrichshafen vom zweiten Platz zu verdrängen.
Wie gefährlich die BR Volleys sein können, bekam am vergangenen Wochenende Generali Haching zu spüren. Kurz und schmerzlos wiesen die Berliner den Spitzenreiter in drei Sätzen in die Schranken. „Wie stark sie sind, haben sie in Haching gezeigt. Die schlägt man nicht mal eben im Vorbeigehen mit 3:0“, sagt Moculescu und fügt hinzu: „Berlin ist eines der besten Teams in Deutschland und nach wie vor einer der Topanwärter auf die Deutsche Meisterschaft.“
Rechtzeitig zur heißen Phase im Kampf um die Play-off-Plätze verstärkte sich Berlin mit Rückkehrer Scott Touzinsky: Der US-Amerikaner schmetterte bereits in der vergangenen Saison in der Hauptstadt, ist im Angriff eine Bank und soll zudem die Annahme stabilisieren. Aber auch Friedrichshafen tritt mit einem neuen Gesicht an: Neuverpflichtung Leonardo dos Santos ist heute Abend erstmals an Bord. Der Brasilianer, der in der vergangenen Saison für Haching aufschlug, dann nach Zalau (Rumänien) wechselte und am Montag in Friedrichshafen ankam, trainierte zwar erst einmal mit der Mannschaft, fiebert seinem Debüt aber umso mehr entgegen. „Ich bin glücklich, in Friedrichshafen zu sein. Ich schaue mich um und versuche, meinen Platz in der Mannschaft zu finden“, sagt er. „Wenn ich in Berlin gebraucht werde, bin ich da.“ Seinem Team traut er in Berlin einiges zu: „Ich habe Berlin in dieser Saison noch nicht spielen sehen“, so dos Santos. „Aber was ich hier in Friedrichshafen sehe, ist stark.“
In Meisterschaftskampf gewonnen
Bereits 77 Mal trafen beide Klubs in der Vergangenheit aufeinander. 56 Mal siegte Friedrichshafen, 21 Mal Berlin. In der vergangenen Saison standen sich die Kontrahenten im Finale der Deutschen Meisterschaft gegenüber. Sieger nach drei Spielen war der VfB – ebenso wie bei der Begegnung in der Bundesliga-Hinrunde, das die Häfler vor heimischem Publikum mit 3:1 gewannen. Der Klassiker der Volleyball-Bundesliga aber ist auch immer wieder für einen Zuschauerrekord gut. In der vergangenen Saison erlebten 8.045 Zuschauer das Duell in der Normalrunde sowie 7.111 Zuschauer das zweite Finalspiel. „In Berlin zu spielen, ist – unabhängig von Sieg oder Niederlage – immer ein Erlebnis. Was Berlin jetzt dort aufzieht, ist genau das, was der Volleyballsport in Deutschland braucht“, so Moculescu.
(Erschienen: 11.02.2012 10:30)
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