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SG Argental sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis

Handball-Württembergligist hat noch sechs Spiele zu absolvieren – Am Samstagabend gastiert Heiningen
Die jüngeren Spielerinnen (hier mit Trainerin Sylvia Teichmann) helfen mit, dass der Argentäler Handball phasenweise gut aussieht. Doch jetzt müssen die ersten wegen der Abivorbereitungen kürzertreten.
Die jüngeren Spielerinnen (hier mit Trainerin Sylvia Teichmann) helfen mit, dass der Argentäler Handball phasenweise gut aussieht. Doch jetzt müssen die ersten wegen der Abivorbereitungen kürzertreten. (Foto: jgp)

Von Jan Georg Plavec

Tettnang

Tettnang - Die Odyssee der Argentäler Handballerinnen ist noch nicht vorbei. Sechs Partien hat die Mannschaft um Trainerin Sylvia Teichmann zu absolvieren, bis sie das Kapitel Württembergliga vorerst abhaken kann. Nach zwei Dritteln einer Runde, die bislang ausschließlich Niederlagen gebracht hat, sehnen sich die Argentälerinnen nach dem Ende.

„Sechs Spiele, das ist schon eine ganze Menge. Und jetzt kommt auch noch Heiningen“, sagt SGA-Trainerin Sylvia Teichmann. Heiningen, das ist der Gegner, der im Hinspiel mit 34:6 gewonnen hat. Sechs Tore in 60 Minuten: Das war eine Pleite von traurigem vereinshistorischem Format. „Und da gilt ganz klar die Devise, dass sich diese Hinspielniederlage vor heimischem Publikum nicht wiederholen darf“, sagt Sylvia Teichmann.

Sie erinnert sich noch gut: Dieses Spiel war ihr erstes als SGA-Trainerin. „Da war ich draußen total machtlos, da haben ja auch viele nicht mitgespielt“, erinnert sich die Argenäler Veteranin. Wird am Samstag alles besser? „Na ja“, sagt Teichmann, „zunächst einmal müssen wir Tore werfen.“ Erschwerend dürften da Personalfragen in Sachen Abi 2012 hinzukommen: Die Abiturientinnen bereiten sich teils auf ihre Prüfungen vor, berichtet Sylvia Teichmann. Wer die SGA seit der 6:34-Klatsche bei Heiningen gesehen hat, weiß, wie wichtig die A-Jugendlichen für die wenigen sehenswerten, Hoffnung stiftenden Phasen in der Saison waren.

Die Hoffnung auf zwei Punkte ist bei den Argentälerinnen längst gegen Null gesunken. Zu deutlich waren die Niederlagen selbst dann, wenn es gut lief. Und das soll jetzt noch sechsmal so weitergehen? „Wir werden noch ganz schön knabbeln müssen“, weiß Teichmann, „aber was soll man machen? Wir können immer nur von einem Spiel zum nächsten blicken.“

Ein lauer Trost bleibt zumindest Sylvia Teichmann: Selbst wenn die jetzt bevorstehende Partie gegen Heiningen wieder so ein Debakel wie im Hinspiel werden sollte, muss sie es nicht live miterleben. Beim Rückspiel zu ihrem Auftakt als Trainerin der Argentäler Württembergliga-Mannschaft ist Sylvia Teichmann verhindert. Markus Sauter wird sie am Samstag vertreten. Anwurf ist um 19.45 Uhr in der Carl-Gührer-Halle in Tettnang.

Auch die Reserve hat Heimrecht

Handball wird in der Gührer-Halle schon davor gespielt: Um 17.45 Uhr empfängt die zweite SGA-Mannschaft den TV Kressbronn zum Derby. Für die Gäste vom See geht es um den Aufstieg in die Bezirksklasse: Mit einem Sieg wären sie Tabellenerster. Die SGA rechnet sich als Tabellenfünfter dennoch Chancen auf Punkte aus. Ab 13.45 Uhr nehmen außerdem die Minis die Gührer-Halle in Beschlag. Für den übrigen SGA-Nachwuchs stehen am Wochenende ausschließlich Auswärtsspiele an.

(Erschienen: 22.02.2012 17:20)

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