Bodensee
Kanuten vom Bodensee halten gut Kurs
Im gut besuchten Bootshaus ließ Stemmer, wie bereits in den vergangenen Jahren, als Jahresabschluss die sportlichen Höhepunkte Revue passieren. Mit mittlerweile 370 Mitgliedern ist der Kanusport im VfB Friedrichshafen (KSF) laut Pressebericht einer der größten Mitglieder im Bodensee-Kanu-Ring und mit Abstand im nationalen und internationalen Kanurennsport der aktivste. Fritz Stemmer hob noch einmal hervor, wie wichtig es für den Verein ist, sich auf fünf kanusportliche Schwerpunkte zu fokussieren, um nicht zuletzt den unterschiedlichsten Ansprüchen der Mitglieder gerecht zu werden. Hierzu gehöre die Nachwuchsarbeit, der Kanu-Leistungssport, der sportliche Freizeitsport der neuen Disziplin „Surfski“, der Freizeitsport der Wander- und Wildwasserkanuten sowie das Drachenbootfahren.
Der KSF konzentriert sich sehr stark auf den Nachwuchs als eine Säule des Vereins: So werden bei der Förderung der Jungkanuten auch Kooperationsmaßnahmen mit den ortsnahen Schulen gezielt angegangen, um erfolgreich Freizeit- und Wettkampfsport umzusetzen. Im Leistungssport hat der KSF wiederholt auf sich aufmerksam gemacht und ist für die Region sicherlich ein Aushängeschild. Mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln und Budget ist es immer wieder erstaunlich, wie sowohl bei den Schülern und der Jugend als auch bei der Leistungsklasse der Männer nationale Topergebnisse erzielt werden und hochkarätige Mannschaften und sogar Kadermannschaften das Nachsehen haben.
So konnte sich dieses Jahr der Häfler Vierer bei der Deutschen Meisterschaft auf der Olympiastrecke in München in der Disziplin 200-Meter-Sprint gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und in der olympischen Disziplin den hervorragenden dritten Platz ergattern. Der Vierer musste sich letztendlich als echte Vereinsmannschaft lediglich den Renngemeinschaften von Nordrhein-Westfalen und Berlin knapp geschlagen geben, die illustre Kanusportler – Deutsche Meister, Weltmeister und Olympiasieger – in ihren Reihen zählen dürfen.
Zwölf Kilometer zu bewältigen
Gut angenommen werden zwischenzeitlich die in Zusammenarbeit mit dem KSF durchgeführten Wettbewerbe der „Bodensee Challenge“, bei denen aus Nah und Fern Kanuten jeglicher Bootsklassen teilnehmen können und eine zwölf Kilometer Strecke zu bewältigen haben. Hierbei findet insbesondere das Sportgerät „Surfski“, das auch gut zum Wellenreiten und bei jeglichen Bedingungen am See eingesetzt werden kann, mehr und mehr Anhänger.
Auch im Freizeitsport der Sparten Wasserwandern, Wildwasser und Kanu-Polo haben sich auch in 2011 viele Mitglieder den verschiedenen Angeboten angeschlossen. Sehenswert waren in diesem Jahr erneut die Erfolge der Drachenbootsportler des Kanusports Friedrichshafen. Zehn Meistertitel von der Deutschen Meisterschaft sowie zwei Weltmeistertitel aus Tampa/Florida hatten die Drachenbootler auf ihrer Rückreise nach Friedrichshafen im Gepäck.
Für das Jahr 2012 liegt neben der Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ein Hauptaugenmerk auf der Sanierung und Weiterentwicklung der Bootshausanlage am Seemooser Horn. Der KSF möchte die Möglichkeiten des Freizeit- und Leistungssports dabei kontinuierlich verbessern.
(Erschienen: 19.12.2011 18:45)
Im gut besuchten Bootshaus ließ Stemmer, wie bereits in den vergangenen Jahren, als Jahresabschluss die sportlichen Höhepunkte Revue passieren. Mit mittlerweile 370 Mitgliedern ist der Kanusport im VfB Friedrichshafen (KSF) laut Pressebericht einer der größten Mitglieder im Bodensee-Kanu-Ring und mit Abstand im nationalen und internationalen Kanurennsport der aktivste. Fritz Stemmer hob noch einmal hervor, wie wichtig es für den Verein ist, sich auf fünf kanusportliche Schwerpunkte zu fokussieren, um nicht zuletzt den unterschiedlichsten Ansprüchen der Mitglieder gerecht zu werden. Hierzu gehöre die Nachwuchsarbeit, der Kanu-Leistungssport, der sportliche Freizeitsport der neuen Disziplin „Surfski“, der Freizeitsport der Wander- und Wildwasserkanuten sowie das Drachenbootfahren.
Der KSF konzentriert sich sehr stark auf den Nachwuchs als eine Säule des Vereins: So werden bei der Förderung der Jungkanuten auch Kooperationsmaßnahmen mit den ortsnahen Schulen gezielt angegangen, um erfolgreich Freizeit- und Wettkampfsport umzusetzen. Im Leistungssport hat der KSF wiederholt auf sich aufmerksam gemacht und ist für die Region sicherlich ein Aushängeschild. Mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln und Budget ist es immer wieder erstaunlich, wie sowohl bei den Schülern und der Jugend als auch bei der Leistungsklasse der Männer nationale Topergebnisse erzielt werden und hochkarätige Mannschaften und sogar Kadermannschaften das Nachsehen haben.
So konnte sich dieses Jahr der Häfler Vierer bei der Deutschen Meisterschaft auf der Olympiastrecke in München in der Disziplin 200-Meter-Sprint gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und in der olympischen Disziplin den hervorragenden dritten Platz ergattern. Der Vierer musste sich letztendlich als echte Vereinsmannschaft lediglich den Renngemeinschaften von Nordrhein-Westfalen und Berlin knapp geschlagen geben, die illustre Kanusportler – Deutsche Meister, Weltmeister und Olympiasieger – in ihren Reihen zählen dürfen.
Zwölf Kilometer zu bewältigen
Gut angenommen werden zwischenzeitlich die in Zusammenarbeit mit dem KSF durchgeführten Wettbewerbe der „Bodensee Challenge“, bei denen aus Nah und Fern Kanuten jeglicher Bootsklassen teilnehmen können und eine zwölf Kilometer Strecke zu bewältigen haben. Hierbei findet insbesondere das Sportgerät „Surfski“, das auch gut zum Wellenreiten und bei jeglichen Bedingungen am See eingesetzt werden kann, mehr und mehr Anhänger.
Auch im Freizeitsport der Sparten Wasserwandern, Wildwasser und Kanu-Polo haben sich auch in 2011 viele Mitglieder den verschiedenen Angeboten angeschlossen. Sehenswert waren in diesem Jahr erneut die Erfolge der Drachenbootsportler des Kanusports Friedrichshafen. Zehn Meistertitel von der Deutschen Meisterschaft sowie zwei Weltmeistertitel aus Tampa/Florida hatten die Drachenbootler auf ihrer Rückreise nach Friedrichshafen im Gepäck.
Für das Jahr 2012 liegt neben der Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ein Hauptaugenmerk auf der Sanierung und Weiterentwicklung der Bootshausanlage am Seemooser Horn. Der KSF möchte die Möglichkeiten des Freizeit- und Leistungssports dabei kontinuierlich verbessern.
(Erschienen: 19.12.2011 18:45)
Schwaben11.de

Towerstars

























































