Bodensee
HSG zeigt gegen die MTG Wangen II im Schlussspurt Nerven
In dieser Phase zeigt Tobias Werder seine Klasse und erzielt zwei Treffer. Einen vor und einen nachdem auch Andreas Baumann mit einem Strafwurf das Tor verfehlt – 22:24. Für den Schlusspunkt zum 25:22-Endstand für die Gäste aus dem Allgäu sorgte Straub im Gegenstoß auf Zuspiel von Nerger. „Wenn man in der Schlussphase drei von vier Siebenmetern vergibt, ist das sehr bitter“, sagte HSG-Coach Ralf Becker. „Wir haben eine große Chance verpasst, uns von den hinteren Plätzen abzusetzen.“
Dabei begannen die Hausherren konzentriert und angriffslustig, gingen zunächst mit 3:1 in Führung. Als Pascal Spahn in der 14. Minute zum 5:2 trifft, brandet auf der Tribüne Applaus auf. Dieser verstummt nicht und wird lauter, als der HSG-Spieler mit der Nummer 15 das Feld betritt. Es ist Nils Gorzalka, der fast vier Monate schmerzlich vermisste Spielmacher des Aufsteigers. Doch dem Langzeitverletzten ist anzumerken, dass er noch etwas Trainingsrückstand hat. Zwar setzt sich seine Mannschaft zunächst auf 8:5 ab, doch die MTG kommt zurück und bleibt bis zum 11:11-Pausenstand auf Augenhöhe. Im zweiten Durchgang bleibt die Begegnung ausgeglichen, keiner der beiden Kontrahenten kann sich absetzen. Während HSG-Keeper Bastian Hanfeld – der bei Siebenmetern für Robakowski kommt – die gegnerischen Schützen nervös macht, pariert Philipp Robakowski immer wieder.
Für den Treffer des Tages sorgt Silas Witzemann, der mit einem schönen Dreher den 19:19-Ausgleich erzielt. Für die zwischenzeitliche 20:19-Führung sorgt Baumann mit einem Heber, bevor Werder zum 20:20 trifft. Dann kam die angesprochene Schlussphase, in der dem Liganeuling die Nerven flattern. Während Wangen II in der Tabelle aufgeschlossen und die HSG überholt hat, muss der Aufsteiger in der kommenden Woche gegen den TSV Bad Saulgau II (Samstag, 11. Februar, ab 20 Uhr, Bodenseesporthalle) dringend punkten, um nicht nach unten durchgereicht zu werden. „Das ist Abstiegskampf. Wangen war eben im entscheidenden Moment den nötigen Tick besser“, bilanzierte Becker, dem Patrick Winghardt aus privaten Gründen gefehlt hatte.
HSG: Robakowski, Hanfeld (Tor); Witzemann (6/4), Alex Stehle (3), Baumann (3), Gorzalka (3), Kevin Stehle (2), Spahn (2/1), Oschwald (1), Knoblauch (1), Gmünder (1), Wurst, Schmidt, Städele.
(Erschienen: 06.02.2012 17:40)
In dieser Phase zeigt Tobias Werder seine Klasse und erzielt zwei Treffer. Einen vor und einen nachdem auch Andreas Baumann mit einem Strafwurf das Tor verfehlt – 22:24. Für den Schlusspunkt zum 25:22-Endstand für die Gäste aus dem Allgäu sorgte Straub im Gegenstoß auf Zuspiel von Nerger. „Wenn man in der Schlussphase drei von vier Siebenmetern vergibt, ist das sehr bitter“, sagte HSG-Coach Ralf Becker. „Wir haben eine große Chance verpasst, uns von den hinteren Plätzen abzusetzen.“
Dabei begannen die Hausherren konzentriert und angriffslustig, gingen zunächst mit 3:1 in Führung. Als Pascal Spahn in der 14. Minute zum 5:2 trifft, brandet auf der Tribüne Applaus auf. Dieser verstummt nicht und wird lauter, als der HSG-Spieler mit der Nummer 15 das Feld betritt. Es ist Nils Gorzalka, der fast vier Monate schmerzlich vermisste Spielmacher des Aufsteigers. Doch dem Langzeitverletzten ist anzumerken, dass er noch etwas Trainingsrückstand hat. Zwar setzt sich seine Mannschaft zunächst auf 8:5 ab, doch die MTG kommt zurück und bleibt bis zum 11:11-Pausenstand auf Augenhöhe. Im zweiten Durchgang bleibt die Begegnung ausgeglichen, keiner der beiden Kontrahenten kann sich absetzen. Während HSG-Keeper Bastian Hanfeld – der bei Siebenmetern für Robakowski kommt – die gegnerischen Schützen nervös macht, pariert Philipp Robakowski immer wieder.
Für den Treffer des Tages sorgt Silas Witzemann, der mit einem schönen Dreher den 19:19-Ausgleich erzielt. Für die zwischenzeitliche 20:19-Führung sorgt Baumann mit einem Heber, bevor Werder zum 20:20 trifft. Dann kam die angesprochene Schlussphase, in der dem Liganeuling die Nerven flattern. Während Wangen II in der Tabelle aufgeschlossen und die HSG überholt hat, muss der Aufsteiger in der kommenden Woche gegen den TSV Bad Saulgau II (Samstag, 11. Februar, ab 20 Uhr, Bodenseesporthalle) dringend punkten, um nicht nach unten durchgereicht zu werden. „Das ist Abstiegskampf. Wangen war eben im entscheidenden Moment den nötigen Tick besser“, bilanzierte Becker, dem Patrick Winghardt aus privaten Gründen gefehlt hatte.
HSG: Robakowski, Hanfeld (Tor); Witzemann (6/4), Alex Stehle (3), Baumann (3), Gorzalka (3), Kevin Stehle (2), Spahn (2/1), Oschwald (1), Knoblauch (1), Gmünder (1), Wurst, Schmidt, Städele.
(Erschienen: 06.02.2012 17:40)
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