Bodensee
HSG-Reserve ist der Schreck des TSV Tettnang
Während die Häfler Spielgemeinschaft als Tabellenvierter mit 17:9-Zählern von der Relegation träumt, wachten die Gäste aus Tettnang unsanft auf. Sie schlichen enttäuscht und mit hängenden Köpfen aus der Fischbacher Sporthalle, während Schupp am Kampfrichtertisch angeregt mit dem Unparteiischen diskutierte. Schon in der Hinrunde hatte sich das Team von Trainer Christian Scherbarth als Stolperstein für den Spitzenreiter herausgestellt, als die HSG-Reserve aus der Gührer-Halle einen Punkt mitnahm.
Rein ins Rückspiel: Eigentlich war die Partie nach zehn Minuten entschieden, denn die Gastgeber erwischten einen Blitzstart. 8:1 stand es schon, bevor sich der TSV ins Derby zurückbiss. Tor um Tor verkürzten die Schupp-Schützlinge ihren Rückstand, waren zum 11:13-Rückstand in Schlagdistanz. Bis zur 40. Minute blieb die Partie umkämpft, auch weil sich die Hausherren einige Fehlwürfe gönnten. Doch die Begegnung kippte nicht, vor allem weil sich HSG-Torwart Christoph Berta als sicherer Rückhalt für seine Vorderleute erwies. In der Schlussphase zog der Angstgegner des TSV Tettnang das Tempo wieder an, kam zu Gegenstoßtoren und gewann am Ende verdient mit 28:22. „Unser Vorteil war, dass wir wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen konnten“, sagte Scherbarth. „Aber wir haben auch kritische Phasen überstanden und hätten bei mehr Konsequenz im Abschluss sogar noch höher gewinnen können.“ Jetzt wollen die Häfler ganz vorne angreifen.
HSG: Berta, Stordel (Tor); Schöberl (7), Westerholt (5), Weisner (5/2), Hermann (3), Gültekin (3/2), Eckmann (2), Aich (1), Buffler (1), Gleich (1), Müller, Utzinger, Reid, Göser.
(Erschienen: 06.02.2012 17:40)
Während die Häfler Spielgemeinschaft als Tabellenvierter mit 17:9-Zählern von der Relegation träumt, wachten die Gäste aus Tettnang unsanft auf. Sie schlichen enttäuscht und mit hängenden Köpfen aus der Fischbacher Sporthalle, während Schupp am Kampfrichtertisch angeregt mit dem Unparteiischen diskutierte. Schon in der Hinrunde hatte sich das Team von Trainer Christian Scherbarth als Stolperstein für den Spitzenreiter herausgestellt, als die HSG-Reserve aus der Gührer-Halle einen Punkt mitnahm.
Rein ins Rückspiel: Eigentlich war die Partie nach zehn Minuten entschieden, denn die Gastgeber erwischten einen Blitzstart. 8:1 stand es schon, bevor sich der TSV ins Derby zurückbiss. Tor um Tor verkürzten die Schupp-Schützlinge ihren Rückstand, waren zum 11:13-Rückstand in Schlagdistanz. Bis zur 40. Minute blieb die Partie umkämpft, auch weil sich die Hausherren einige Fehlwürfe gönnten. Doch die Begegnung kippte nicht, vor allem weil sich HSG-Torwart Christoph Berta als sicherer Rückhalt für seine Vorderleute erwies. In der Schlussphase zog der Angstgegner des TSV Tettnang das Tempo wieder an, kam zu Gegenstoßtoren und gewann am Ende verdient mit 28:22. „Unser Vorteil war, dass wir wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen konnten“, sagte Scherbarth. „Aber wir haben auch kritische Phasen überstanden und hätten bei mehr Konsequenz im Abschluss sogar noch höher gewinnen können.“ Jetzt wollen die Häfler ganz vorne angreifen.
HSG: Berta, Stordel (Tor); Schöberl (7), Westerholt (5), Weisner (5/2), Hermann (3), Gültekin (3/2), Eckmann (2), Aich (1), Buffler (1), Gleich (1), Müller, Utzinger, Reid, Göser.
(Erschienen: 06.02.2012 17:40)
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