Bodensee
EV Lindau empfängt EA Schongau zum Derby
„Natürlich ist das Ziel ein Heimsieg. Wenn wir den gegen einen Tabellennachbarn nicht anstreben, brauchen wir gar nicht erst anzutreten“, sagt der Sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. Wie die Islanders im Vorjahr, stiegen auch die Mammuts trotz verpatzter Aufstiegsspiele als Nachrücker in die Bayernliga auf – und kämpfen nun mit ähnlichen Anpassungsproblemen. Die Oberbayern haben dabei dieselbe Zielsetzung wie die Lindauer, auch wenn die im zweiten Ligajahr sind: Es geht nur um den Klassenerhalt.
Vor dem Heimspiel am Freitag gegen den starken ESC Dorfen standen auch für die EAS nach einem Sieg zum Auftakt sieben Niederlagen in Folge zu Buche. Die Aufstiegseuphorie ist dem Alltag gewichen. Was sich allerdings nicht geändert hat, ist das kompakte Auftreten des verjüngten Schongauer Teams, das hart auf den Körper spielt und nicht aufgibt. „Keine Frage. In so einem Spiel kommt es weniger auf System und Spielkunst an. Es geht um Kampf auf Biegen und Brechen und darum, den Gegner niederzuringen“, sagt Wucher und fügt hinzu: „Und Kämpfen kann jeder.“
Dazu können möglicherweise Tobias Fuchs und Michael Waldherr wieder mit beitragen, auf deren Einsatz der EVL hofft. „Jeder Mann hilft weiter und entlastet die anderen. Denn von denen, die durchgespielt haben, ist der eine oder andere etwas am Anschlag“, so Wucher. Deshalb komme die Pause danach auch zur richtigen Zeit.
Nach der Partie und damit dem Ende des ersten Drittels der Vorrunde werden sich die Islanders nicht nur intern zusammensetzen und die Situation analysieren. Auch mit den Zuschauern will der EV Lindau gewohnt offen kommunizieren. Dazu stehen Trainer Michael Rossi und die Kapitäne den Fans Rede und Antwort. 45 Minuten nach Spielschluss lädt der EVL zum Fan-Stammtisch ins Eisstüble. „Wir sehen, dass es Gesprächsbedarf gibt und wollen uns gerne stellen“, sagt Teammanager Sebastian Schwarzbart. Schließlich gehe es darum, die schwierige Situation gemeinsam zu meistern.
(Erschienen: 05.11.2011 10:00)
„Natürlich ist das Ziel ein Heimsieg. Wenn wir den gegen einen Tabellennachbarn nicht anstreben, brauchen wir gar nicht erst anzutreten“, sagt der Sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. Wie die Islanders im Vorjahr, stiegen auch die Mammuts trotz verpatzter Aufstiegsspiele als Nachrücker in die Bayernliga auf – und kämpfen nun mit ähnlichen Anpassungsproblemen. Die Oberbayern haben dabei dieselbe Zielsetzung wie die Lindauer, auch wenn die im zweiten Ligajahr sind: Es geht nur um den Klassenerhalt.
Vor dem Heimspiel am Freitag gegen den starken ESC Dorfen standen auch für die EAS nach einem Sieg zum Auftakt sieben Niederlagen in Folge zu Buche. Die Aufstiegseuphorie ist dem Alltag gewichen. Was sich allerdings nicht geändert hat, ist das kompakte Auftreten des verjüngten Schongauer Teams, das hart auf den Körper spielt und nicht aufgibt. „Keine Frage. In so einem Spiel kommt es weniger auf System und Spielkunst an. Es geht um Kampf auf Biegen und Brechen und darum, den Gegner niederzuringen“, sagt Wucher und fügt hinzu: „Und Kämpfen kann jeder.“
Dazu können möglicherweise Tobias Fuchs und Michael Waldherr wieder mit beitragen, auf deren Einsatz der EVL hofft. „Jeder Mann hilft weiter und entlastet die anderen. Denn von denen, die durchgespielt haben, ist der eine oder andere etwas am Anschlag“, so Wucher. Deshalb komme die Pause danach auch zur richtigen Zeit.
Nach der Partie und damit dem Ende des ersten Drittels der Vorrunde werden sich die Islanders nicht nur intern zusammensetzen und die Situation analysieren. Auch mit den Zuschauern will der EV Lindau gewohnt offen kommunizieren. Dazu stehen Trainer Michael Rossi und die Kapitäne den Fans Rede und Antwort. 45 Minuten nach Spielschluss lädt der EVL zum Fan-Stammtisch ins Eisstüble. „Wir sehen, dass es Gesprächsbedarf gibt und wollen uns gerne stellen“, sagt Teammanager Sebastian Schwarzbart. Schließlich gehe es darum, die schwierige Situation gemeinsam zu meistern.
(Erschienen: 05.11.2011 10:00)
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