Biberach/Ulm
Technische Zone sorgt für Gelächter
Von unserem Redakteur
Bernd Treffler
Der Mammut-Staffeltag mit rund 90 Vertretern der 46 Vereine der Kreisligen A I, B I und B II lief eigentlich wie geplant: Es ging los mit dem Bericht des alten und neuen Staffelleiters Werner Lechner -- mittlerweile 30 Jahre im Amt. Es folgten die Vorträge von Pokalspielleiter Uwe Stark, der anschließend die Auslosung leitete (die SZ berichtete bereits gestern), und von Franz Heckenberger vom Bezirkssportgericht und die Ausführungen von Martin Spitznagel vom WFV-Sponsor Deutsche Vermögensberatung. Bis dahin hatten die Vereinsvertreter 90 Minuten lang brav mitgespielt -- was auch mit der zunehmend schwülen Hitze im überfüllten Rißtissener Sportheim zusammenhing.
Dann ging es mit dem Tagesordnungspunkt neun, Anliegen des Bezirksvorsitzenden, in die Verlängerung. Und mit der Harmonie unter den Anwesenden war es zumindest teilweise vorbei, denn Jürgen Amendinger stellte einige Neuerungen des Verbands vor. So wird es künftig, wie zuletzt bei der WM, nach dem Einlaufen ein „Shake Hands“ unter Spielern und Schiedsrichtern geben.
Kopfschütteln bei Vereinen
Dieses Händeschütteln soll den Fair-Play-Gedanken genauso unterstreichen wie die vom Gastgeber zu stellenden Ordner, die künftig Leuchtwesten zu tragen haben. Welche Rechte und Pflichten diese haben, blieb am Montag unklar. Ebenso, ob die Ordner im Spielbericht aufgeführt werden. Klar ist nur, dass es zu diesem Thema eine Infoveranstaltung geben wird: für die Staffel A I am 31. August in Uttenweiler.
Schon hier gab es Gelächter unter den Gästen, zu dem sich beim Thema „Technische Zone“ noch Kopfschütteln mischte. Ab der kommenden Saison ist jeder Verein verpflichtet, diese sogenannte Coaching-Zone um die Mannschaftsbank zu kennzeichnen. Dieser Bereich hat genaue Maße (sechs Meter breit, zehn Meter von der Mittellinie und einen Meter vom Spielfeld entfernt), die bis auf platzbedingte Ausnahmen eingehalten werden sollen.
Damit soll verhindert werden, dass Coach oder Betreuer von einer Grundlinie zur anderen laufen. „Hat der WFV nichts anderes zu tun, als sich solche Dinge auszudenken“, lautete nur einer der Zwischenrufe von den Vereinsvertretern, die auch monierten, dass sie sich mit einer Umlage an den Saisonheften des Fußballbezirks beteiligen sollen.
Wer kontrolliert wen und wie?
(Erschienen: 13.07.2010 20:45)
Von unserem Redakteur
Bernd Treffler
Der Mammut-Staffeltag mit rund 90 Vertretern der 46 Vereine der Kreisligen A I, B I und B II lief eigentlich wie geplant: Es ging los mit dem Bericht des alten und neuen Staffelleiters Werner Lechner -- mittlerweile 30 Jahre im Amt. Es folgten die Vorträge von Pokalspielleiter Uwe Stark, der anschließend die Auslosung leitete (die SZ berichtete bereits gestern), und von Franz Heckenberger vom Bezirkssportgericht und die Ausführungen von Martin Spitznagel vom WFV-Sponsor Deutsche Vermögensberatung. Bis dahin hatten die Vereinsvertreter 90 Minuten lang brav mitgespielt -- was auch mit der zunehmend schwülen Hitze im überfüllten Rißtissener Sportheim zusammenhing.
Dann ging es mit dem Tagesordnungspunkt neun, Anliegen des Bezirksvorsitzenden, in die Verlängerung. Und mit der Harmonie unter den Anwesenden war es zumindest teilweise vorbei, denn Jürgen Amendinger stellte einige Neuerungen des Verbands vor. So wird es künftig, wie zuletzt bei der WM, nach dem Einlaufen ein „Shake Hands“ unter Spielern und Schiedsrichtern geben.
Kopfschütteln bei Vereinen
Dieses Händeschütteln soll den Fair-Play-Gedanken genauso unterstreichen wie die vom Gastgeber zu stellenden Ordner, die künftig Leuchtwesten zu tragen haben. Welche Rechte und Pflichten diese haben, blieb am Montag unklar. Ebenso, ob die Ordner im Spielbericht aufgeführt werden. Klar ist nur, dass es zu diesem Thema eine Infoveranstaltung geben wird: für die Staffel A I am 31. August in Uttenweiler.
Schon hier gab es Gelächter unter den Gästen, zu dem sich beim Thema „Technische Zone“ noch Kopfschütteln mischte. Ab der kommenden Saison ist jeder Verein verpflichtet, diese sogenannte Coaching-Zone um die Mannschaftsbank zu kennzeichnen. Dieser Bereich hat genaue Maße (sechs Meter breit, zehn Meter von der Mittellinie und einen Meter vom Spielfeld entfernt), die bis auf platzbedingte Ausnahmen eingehalten werden sollen.
Damit soll verhindert werden, dass Coach oder Betreuer von einer Grundlinie zur anderen laufen. „Hat der WFV nichts anderes zu tun, als sich solche Dinge auszudenken“, lautete nur einer der Zwischenrufe von den Vereinsvertretern, die auch monierten, dass sie sich mit einer Umlage an den Saisonheften des Fußballbezirks beteiligen sollen.
Wer kontrolliert wen und wie?
(Erschienen: 13.07.2010 20:45)
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