Biberach/Ulm
Rola El-Halabi steigt wieder in den Ring
„Ich bin zu gut“
Der Begriff „Profi“ relativiert sich somit im Frauenboxen. „Mein Ziel ist es natürlich, auf Veranstaltungen eingeladen zu werden und eine feste Gage zu kassieren“, sagt Rola: „Aber das ist in Deutschland extrem schwierig, und weltweit ist es auch nicht leicht.“ Die Weltmeisterin aus Ulm lächelt verlegen und sagt es dann doch: „Ich bin zu gut.“ Amerikanische Boxerinnen beispielsweise scheuen das Risiko, sich gegen die ehrgeizige Deutsch-Libanesin aus Ulm zu blamieren.
Aber Rola will endlich wieder boxen nach einem ganz schwierigen Jahr mit gesundheitlichen Problemen, familiären Auseinandersetzungen, einem Trainerwechsel und zermürbenden Querelen mit dem Verband WIBF, dessen Gürtel sie schließlich vor wenigen Wochen entnervt niedergelegt hat.
Ihre Sponsoren geben ihr die finanzielle Sicherheit für den Kampf in Berlin, und die körperlichen Voraussetzungen holt sie sich in zwei täglichen Einheiten mit ihrem neuen und alten Trainer Jürgen Grabosch. Rund fünf Monate ohne boxspezifisches Training müssen aufgearbeitet werden.
„Keine Überlastung“
Rola steckt das enorme Pensum prima weg. „Trotz der langen Pause gibt es aus medizinischer Sicht keine Hinweise auf eine Überlastung“, versichert ihr Arzt Dr. Mark Dorfmüller, der neben Rola auch die Nationalmannschaft der Boxer und die deutschen Skispringer betreut.
Die vor allem von Rolas Ex-Manager und Stiefvater Roy El-Halabi vorgebrachten Bedenken gegen eine Fortsetzung ihrer Karriere teilt der Ulmer Sportmediziner nicht. Die gesundheitlichen Probleme der vergangenen Monate seien Stress-Symptome und „medizinisch nicht begründbar.“
(Erschienen: 09.02.2011 22:00)
„Ich bin zu gut“
Der Begriff „Profi“ relativiert sich somit im Frauenboxen. „Mein Ziel ist es natürlich, auf Veranstaltungen eingeladen zu werden und eine feste Gage zu kassieren“, sagt Rola: „Aber das ist in Deutschland extrem schwierig, und weltweit ist es auch nicht leicht.“ Die Weltmeisterin aus Ulm lächelt verlegen und sagt es dann doch: „Ich bin zu gut.“ Amerikanische Boxerinnen beispielsweise scheuen das Risiko, sich gegen die ehrgeizige Deutsch-Libanesin aus Ulm zu blamieren.
Aber Rola will endlich wieder boxen nach einem ganz schwierigen Jahr mit gesundheitlichen Problemen, familiären Auseinandersetzungen, einem Trainerwechsel und zermürbenden Querelen mit dem Verband WIBF, dessen Gürtel sie schließlich vor wenigen Wochen entnervt niedergelegt hat.
Ihre Sponsoren geben ihr die finanzielle Sicherheit für den Kampf in Berlin, und die körperlichen Voraussetzungen holt sie sich in zwei täglichen Einheiten mit ihrem neuen und alten Trainer Jürgen Grabosch. Rund fünf Monate ohne boxspezifisches Training müssen aufgearbeitet werden.
„Keine Überlastung“
Rola steckt das enorme Pensum prima weg. „Trotz der langen Pause gibt es aus medizinischer Sicht keine Hinweise auf eine Überlastung“, versichert ihr Arzt Dr. Mark Dorfmüller, der neben Rola auch die Nationalmannschaft der Boxer und die deutschen Skispringer betreut.
Die vor allem von Rolas Ex-Manager und Stiefvater Roy El-Halabi vorgebrachten Bedenken gegen eine Fortsetzung ihrer Karriere teilt der Ulmer Sportmediziner nicht. Die gesundheitlichen Probleme der vergangenen Monate seien Stress-Symptome und „medizinisch nicht begründbar.“
(Erschienen: 09.02.2011 22:00)
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