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Biberach/Ulm

Mikulasch bastelt weiter am Kader

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Mikulasch bastelt weiter am Kader

Ehingen / sz Die Ehinger Württembergliga-Handballer der TSG stecken mitten in den Vorbereitungen. An diesem Wochenende findet das Trainingslager in der Längenfeldhalle statt, morgen gegen 15 Uhr testet die TSG zuhause gegen Gerhausen. Wie der künftige Kader aussehen wird, weiß TSG-Trainer Klaus Mikulasch indes noch nicht.

Von unserem Redakteur

Tobias Götz

„Es ist nichts Neues da“, sagt TSG-Trainer Klaus Mikulasch auf die Frage, wie es mit Neuzugängen für die kommende Württembergliga-Saison aussieht. Der rumänische Neuzugang Stefan Grigoras (die SZ berichtete) hat sich mittlerweile gut in Ehingen eingelebt. „Wie der endgültige Kader aussehen wird, kann ich wirklich noch nicht sagen. Alle, die in Ehingen geblieben sind, werden auch kommende Saison spielen“, betont Mikulasch. Dazu gehört aller Voraussicht nach auch Christopher Kiem, der Leistungsträger aus den vergangenen Jahren. „Ich gehe davon aus, dass Kiem spielen wird“, sagt Mikulasch, der die derzeitige Trainingsbeteiligung seiner Jungs lobt. „Alle ziehen mit. Das Wir-Gefühl in der Mannschaft ist da und die Jungs schweißen sich zusammen.“

Das müssen sie auch tun, denn die kommende Saison wird für die TSG schwer werden. „Es ist unmöglich, eine Prognose zu wagen. Klar können wir mit dieser Mannschaft die Klasse halten, aber nur, wenn sich niemand verletzt“, sagt Mikulasch. Deswegen wären weitere Spieler, geht es nach dem Trainer, in Ehingen willkommen, was aber schwer werden dürfte: „Bei den deutschen Spielern geht nichts mehr. Die hätten alle eine Wechselsperre von zwei Monaten und gute Deutsche sind sowieso nicht mehr zu haben.“ Auch bei den ausländischen Spielern gestaltet sich die Suche nicht einfacher: „Da braucht man gute Informationsquellen, die verlässliche Aussagen über die Leistung der Spieler sagen können. Einen Spieler einzufliegen und dann im Probetraining zu sehen, dass es keinen Wert hat, können wir uns finanziell nicht leisten“, erklärt Mikulasch.

Wenig aus der Jugend

Und aus der eigenen Jugend kann sich der ehemalige TSG-Leistungsträger auch nur bedingt bedienen. „Die A-Jugendlichen, die wir haben, kommen gerade aus der B-Jugend. Da ist der Sprung in die Württembergliga gewaltig.“ Dass Klaus Mikulasch selbst wieder ins Spielgeschehen einsteigen wird, schließt der 38-Jährige kategorisch aus. „Bevor das passiert, höre ich auf. Es kann sein, dass ich ab und an in der zweiten oder dritten Mannschaft spiele. Sicherlich aber nie wieder für die erste Mannschaft.“ Und das hat seinen Grund: „Ich halte nicht viel von Spielertrainern. Die Leistung auf dem Platz muss von den Spielern kommen. Das muss der Nachwuchs richten. Da muss ich als 38-Jähriger nicht mehr ran.“

Ran müssen die TSG-Spieler morgen gegen 15 Uhr in der Längenfeldhalle. Denn gegen 14.30 Uhr kommen die Gäste aus Gerhausen zu einem Testspiel nach Ehingen. „So gegen 15 Uhr werden wir dann mit dem Spiel beginnen“, sagt Mikulasch. Den ersten Pflichtspieleinsatz haben die Ehinger Württembergliga-Handballer bereits am Sonntag, 5. September, in eigener Halle. Dann geht's im HVW-Pokal gegen Langenau.

(Erschienen: 27.08.2010 21:35)

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