Biberach/Ulm
Eintracht Frankfurt holt sich den neuen Riesenpott

Von unserem MitarbeiterChristian Preisler
Tränen gab es nach dem Halbfinale, als Titelverteidiger FC Luzern gegen das ungarische Team FC Kiskunmajsa mit 0:1 unterlegen war und sich somit mit dem kleinen Finale zufrieden geben musste. Dort wartete auf die Schweizer der kurzfristig eingesprungene FSV Waiblingen, der zuvor den scheinbar übermächtigen FSV Mainz 5:0 besiegt hatte, im Halbfinale gegen die Frankfurter Eintracht aber mit 1:6 unterging. Im kleinen Finale waren die Luzerner dann aber wieder da und sicherten sich durch einen 2:1-Sieg den dritten Platz.
Im Finale standen sich somit die Frankfurter Eintracht und der FC Kiskunmajsa gegenüber. Nach packenden zehn Minuten lagen die Mainstädter mit 3:2 in Front, sicherten sich somit zum zweiten Mal nach 2005 den Titel und dürfen den neuen riesigen Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Freude pur beim Frankfurter Bundesliga-Nachwuchs, der bei der Siegerehrung den zahlreich mitgereisten Fans sogar noch einen Freudentanz vorführte.
Showeinlage fürs Publikum
Nach der kleinen unplanmäßigen Showeinlage überreichte Munderkingens Bürgermeister Dr. Michael Lohner den neu gestifteten Pokal an das Siegerteam. Den alten durften die Luzerner Nachwuchsfußballer behalten, nachdem sie ihn drei Mal in Folge gewonnen hatten. Aber auch für die vielen Zuschauer in der Halle hatte Lohner noch eine Überraschung parat. „Im nächsten Jahr tut ihnen der Rücken nach zwei Fußballtagen nicht mehr weh. Dann gibt’s Sitzkissen“, so Lohner, der dafür Applaus erntete.
Nicht nur die vielen Topteams begeisterten die Zuschauermassen, sondern auch das von VfL-Jugendleiter Thomas Knez gecoachte „Team Munderkingen“, das in der schweren Zwischenrundengruppe mit einem Remis gegen Dortmund und einem Sieg gegen das rumänische Team CFR Cluj sogar vier Punkte holte. David Grötzinger von der TSG Rottenacker, den Knez auch für sein Auswahlteam berufen hatte, wurde zusätzlich zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Mit Ex-Nationalspieler Michael Tarnat, dessen Sohn Niklas beim FC Bayern spielt, und Schalke-Coach Willi Landgraf (früher Alemannia Aachen) war sogar noch Fußballprominenz auf den Zuschauerrängen anzutreffen. „Bei uns ist alles wieder wie am Schnürchen gelaufen“, freute sich Turnierorganisator Felix Schelkle, dem die Strapazen der vergangenen Wochen und Tage aber anzusehen waren. Er und seine zahlreichen Helfer legten wieder eine gewohnt routinierte Leistung hin und schafften somit die Rahmenbedingungen für das tolle Fußballwochenende.
(Erschienen: 10.01.2010 22:10)

Von unserem MitarbeiterChristian Preisler
Tränen gab es nach dem Halbfinale, als Titelverteidiger FC Luzern gegen das ungarische Team FC Kiskunmajsa mit 0:1 unterlegen war und sich somit mit dem kleinen Finale zufrieden geben musste. Dort wartete auf die Schweizer der kurzfristig eingesprungene FSV Waiblingen, der zuvor den scheinbar übermächtigen FSV Mainz 5:0 besiegt hatte, im Halbfinale gegen die Frankfurter Eintracht aber mit 1:6 unterging. Im kleinen Finale waren die Luzerner dann aber wieder da und sicherten sich durch einen 2:1-Sieg den dritten Platz.
Im Finale standen sich somit die Frankfurter Eintracht und der FC Kiskunmajsa gegenüber. Nach packenden zehn Minuten lagen die Mainstädter mit 3:2 in Front, sicherten sich somit zum zweiten Mal nach 2005 den Titel und dürfen den neuen riesigen Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Freude pur beim Frankfurter Bundesliga-Nachwuchs, der bei der Siegerehrung den zahlreich mitgereisten Fans sogar noch einen Freudentanz vorführte.
Showeinlage fürs Publikum
Nach der kleinen unplanmäßigen Showeinlage überreichte Munderkingens Bürgermeister Dr. Michael Lohner den neu gestifteten Pokal an das Siegerteam. Den alten durften die Luzerner Nachwuchsfußballer behalten, nachdem sie ihn drei Mal in Folge gewonnen hatten. Aber auch für die vielen Zuschauer in der Halle hatte Lohner noch eine Überraschung parat. „Im nächsten Jahr tut ihnen der Rücken nach zwei Fußballtagen nicht mehr weh. Dann gibt’s Sitzkissen“, so Lohner, der dafür Applaus erntete.
Nicht nur die vielen Topteams begeisterten die Zuschauermassen, sondern auch das von VfL-Jugendleiter Thomas Knez gecoachte „Team Munderkingen“, das in der schweren Zwischenrundengruppe mit einem Remis gegen Dortmund und einem Sieg gegen das rumänische Team CFR Cluj sogar vier Punkte holte. David Grötzinger von der TSG Rottenacker, den Knez auch für sein Auswahlteam berufen hatte, wurde zusätzlich zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Mit Ex-Nationalspieler Michael Tarnat, dessen Sohn Niklas beim FC Bayern spielt, und Schalke-Coach Willi Landgraf (früher Alemannia Aachen) war sogar noch Fußballprominenz auf den Zuschauerrängen anzutreffen. „Bei uns ist alles wieder wie am Schnürchen gelaufen“, freute sich Turnierorganisator Felix Schelkle, dem die Strapazen der vergangenen Wochen und Tage aber anzusehen waren. Er und seine zahlreichen Helfer legten wieder eine gewohnt routinierte Leistung hin und schafften somit die Rahmenbedingungen für das tolle Fußballwochenende.
(Erschienen: 10.01.2010 22:10)
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