Biberach/Ulm
Brobeil verlangt heute einen Sieg
Von unserem Redakteur
Tobias Götz
Mundabwischen – weitermachen. So muss die Devise der TSG Ehingen nach dem enttäuschenden Auftritt in Weiler lauten. Und so lautet sie auch, geht es nach Coach Harry Brobeil. „Wir haben im Montagstraining die vielen Fehler von Weiler genau analysiert. Zudem haben wir trainiert, wie meine Spieler die Gegner anlaufen müssen. Das hat in Weiler weder im Mittelfeld noch in der Abwehr geklappt“, sagt Brobeil und betont: „Krauchenwies gehört zu den Gegnern, gegen die wir punkten müssen. Auch die spielen um den Klassenerhalt.“
Dabei hofft Brobeil heute Abend wieder auf die Unterstützung der TSG-Fans, die in den vergangenen Spielen zahlreich ins Stadion gepilgert sind. Und die Zuschauer werden heute Abend, so Brobeil, eine andere TSG sehen. „Meine Jungs müssen ihr Zweikampfverhalten verbessern. Wir dürfen es nicht mehr zulassen, dass wir durch einen dummen Zweikampf dem Gegner eine Überzahl im Mittelfeld ermöglichen. Denn in der Landesliga bedeutet ein verlorener Zweikampf automatisch Torgefahr.“ Deshalb sollen die TSG-Spieler die Gegner heute weder zu schnell, noch zu langsam attackieren. „Das sind die Mosaiksteinchen, die zusammenpassen müssen. Ist dies nicht der Fall, wackelt das ganze Konstrukt“, erklärt Brobeil. Ein „Konstrukt“, das heute ohne den urlaubenden Stefan Nothacker in der Defensive klarkommen muss. „Wer ihn in der Viererkette ersetzen wird, entscheide ich am Spieltag. Möglich ist, dass Michael Oberdorfer auf der linken Seite defensiver ausgerichtet sein wird“, sagt Brobeil.
Farhati drängt sich auf
Eine weitere Alternative hat sich spätestens seit dem Weiler-Spiel im Mittelfeld aufgetan. „Souhayeb Farhati hat nach seiner Einwechslung das Spiel belebt. Er ist auch ein Spieler, der auf dem Platz den Mund aufmacht. Zudem spielt er gefährliche Pässe“, sagt Brobeil, der mit der Überlegung liebäugelt, Farhati als Zehner im Mittelfeld die Strippen ziehen zu lassen. „Im Mittelfeld fehlt uns einfach Fabian Schick. Er ist stark im Spielaufbau. Es ist einfach ärgerlich, dass er wegen solch einer Lapalie fünf Spiele gesperrt ist“, ärgert sich Brobeil. Schick wird erst wieder am 11. September spielberechtigt sein.
Schon früher soll TSG-Abwehrchef Stefan Denkinger wieder in die Startelf rücken. „Heute wird es bei Denkinger noch nicht gehen. Wir hoffen aber darauf, dass es gegen Friedrichshafen klappt.“ Sicher im Tor stehen wird gegen Krauchenwies Markus Hirschle, der sich mittlerweile zu Brobeils Nummer eins gemausert hat. „Ich habe mit Dariusz Bedronka darüber gesprochen. Er sieht das ein.“
Der letzte Sieg der Krauchenwieser in Ehingen stammt aus der Saison 2007/08. Mit einem 2:1-Erfolg qualifizierte sich der FCK in letzter Sekunde für die Relegationsspiele, an deren Ende der Aufstieg in die Landesliga stand. Beide Tore schoss damals Alex Reutter, der auch heute im Ehinger Stadion auflaufen wird...
(Erschienen: 31.08.2010 19:30)
Von unserem Redakteur
Tobias Götz
Mundabwischen – weitermachen. So muss die Devise der TSG Ehingen nach dem enttäuschenden Auftritt in Weiler lauten. Und so lautet sie auch, geht es nach Coach Harry Brobeil. „Wir haben im Montagstraining die vielen Fehler von Weiler genau analysiert. Zudem haben wir trainiert, wie meine Spieler die Gegner anlaufen müssen. Das hat in Weiler weder im Mittelfeld noch in der Abwehr geklappt“, sagt Brobeil und betont: „Krauchenwies gehört zu den Gegnern, gegen die wir punkten müssen. Auch die spielen um den Klassenerhalt.“
Dabei hofft Brobeil heute Abend wieder auf die Unterstützung der TSG-Fans, die in den vergangenen Spielen zahlreich ins Stadion gepilgert sind. Und die Zuschauer werden heute Abend, so Brobeil, eine andere TSG sehen. „Meine Jungs müssen ihr Zweikampfverhalten verbessern. Wir dürfen es nicht mehr zulassen, dass wir durch einen dummen Zweikampf dem Gegner eine Überzahl im Mittelfeld ermöglichen. Denn in der Landesliga bedeutet ein verlorener Zweikampf automatisch Torgefahr.“ Deshalb sollen die TSG-Spieler die Gegner heute weder zu schnell, noch zu langsam attackieren. „Das sind die Mosaiksteinchen, die zusammenpassen müssen. Ist dies nicht der Fall, wackelt das ganze Konstrukt“, erklärt Brobeil. Ein „Konstrukt“, das heute ohne den urlaubenden Stefan Nothacker in der Defensive klarkommen muss. „Wer ihn in der Viererkette ersetzen wird, entscheide ich am Spieltag. Möglich ist, dass Michael Oberdorfer auf der linken Seite defensiver ausgerichtet sein wird“, sagt Brobeil.
Farhati drängt sich auf
Eine weitere Alternative hat sich spätestens seit dem Weiler-Spiel im Mittelfeld aufgetan. „Souhayeb Farhati hat nach seiner Einwechslung das Spiel belebt. Er ist auch ein Spieler, der auf dem Platz den Mund aufmacht. Zudem spielt er gefährliche Pässe“, sagt Brobeil, der mit der Überlegung liebäugelt, Farhati als Zehner im Mittelfeld die Strippen ziehen zu lassen. „Im Mittelfeld fehlt uns einfach Fabian Schick. Er ist stark im Spielaufbau. Es ist einfach ärgerlich, dass er wegen solch einer Lapalie fünf Spiele gesperrt ist“, ärgert sich Brobeil. Schick wird erst wieder am 11. September spielberechtigt sein.
Schon früher soll TSG-Abwehrchef Stefan Denkinger wieder in die Startelf rücken. „Heute wird es bei Denkinger noch nicht gehen. Wir hoffen aber darauf, dass es gegen Friedrichshafen klappt.“ Sicher im Tor stehen wird gegen Krauchenwies Markus Hirschle, der sich mittlerweile zu Brobeils Nummer eins gemausert hat. „Ich habe mit Dariusz Bedronka darüber gesprochen. Er sieht das ein.“
Der letzte Sieg der Krauchenwieser in Ehingen stammt aus der Saison 2007/08. Mit einem 2:1-Erfolg qualifizierte sich der FCK in letzter Sekunde für die Relegationsspiele, an deren Ende der Aufstieg in die Landesliga stand. Beide Tore schoss damals Alex Reutter, der auch heute im Ehinger Stadion auflaufen wird...
(Erschienen: 31.08.2010 19:30)
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