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3:0 – Die jungen Wilden setzen Brobeils Taktik um

3:0 – Die jungen Wilden setzen Brobeils Taktik um
3:0 – Die jungen Wilden setzen Brobeils Taktik um

Ehingen / sz Die Landesliga-Fußballer der TSG Ehingen haben gestern Abend im eigenen Stadion den FC Krauchenwies mit 3:0 (1:0) nach Hause geschickt. Dabei hat sich die TSG genau an die Vorgaben von Coach Harry Brobeil gehalten. Durch gutes Pressing kamen die Gäste kaum dazu, ihr Spiel aufzuziehen.

Von unserem Redakteur

Tobias Götz

Der Wille, alles besser zu machen als in Weiler, war gestern bei der TSG Ehingen von der ersten Sekunde an zu spüren. Sofort wurden die Gegner attackiert, überlegt gingen die Ehinger in der Anfangsphase in die Zweikämpfe im Mittelfeld. Keine dummen Ballverluste, eine solide Leistung in der Abwehr, viel Laufbereitschaft und ein bisschen Glück – so lässt sich der gestrige Abend aus Sicht der TSG zusammenfassen.

Doch der Reihe nach. Die erste Ehinger Duftmarke setzte nach elf Minuten Fabian Sameisla mit einer Direktabnahme aus 18 Metern, die übers FCK-Tor segelte. In der 25. Minute zog TSG-Stürmer Julian Guther ab, auch sein Schuss flog übers Tor. Erst nach einem Eckball in der 35. Minute, getreten von Martin Schrode, herrschte in der FCK-Abwehr ein so großes Durcheinander, dass TSG-Innenverteidiger Walter Becker am langen Pfosten die Kugel nur noch über die Linie drücken musste – 1:0. Nur fünf Minuten später fuhr die TSG einen Konter über Julian Guther, der den Ball in die Mitte passte. Doch Martin Schrode schoss aus vollem Lauf direkt in die Füße von FCK-Torhüter Ivo Rundel, der die 100-prozentige Chance vereitelte.

Nach dem Wechsel knüpfte die spielerisch bessere und vor allem lauffreudigere TSG an die gute Leistung aus Hälfte eins an. Marc Kammerer setzte mit einem Gewaltschuss an die Latte (48.) ein erstes Ausrufezeichen. Nur eine Minute später schoss FCK-Spieler Jürgen Hinderhofer an den TSG-Pfosten, der daraus resultierende Abstauber flog übers Tor. Nach 53. Minuten scheiterte Julian Guther an Rundel, der den Ball zur Ecke klärte, woraus dann das 2:0 für die TSG entstand. Der flach getretene Eckball schoss unangetastet durch den Fünf-Meter-Raum, wo am langen Pfosten Souhayeb Farhati nur noch den Fuß zum 2:0 hinhalten musste.

Vier Minuten später traf Martin Schrode die Latte. In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin, ohne gefährliche Aktionen auf beiden Seiten. Dennoch behielt die TSG die Oberhand in der Partie. Für die Endgültige Entscheidung sorgte dann in der 81. Minute Igor Tschurkajew mit dem 3:0 – einem Schuss unter die Latte. Bewusstsein war da

Für Ehingens Coach Harry Brobeil hat seine Mannschaft vor allem die Vorgaben aus dem Montagstraining umgesetzt. „Das Bewusstsein der Jungs war da. Sie sind besser gestanden und Walter Becker und Patrick Mrochen haben in der Innenverteidigung einen guten Job gemacht. Auch Michael Oberdorfer, der in Weiler nicht seinen besten Tag hatte, leistete eine sehr solide Arbeit in der Abwehr.“ Nun gilt die Konzentration der Ehinger dem nächsten Gegner. Und der heißt am Samstag Friedrichshafen.

(Erschienen: 01.09.2010 22:05)

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