Allgäu
Moritz Ratzmann gewinnt in Immenstadt
Florian und Sebastian Krafft vertraten das Tri-Team Isny beim Ironman in Zürich. Bei guten Wetterverhältnissen kämpften sich die Brüder über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und abschließenden 42 Kilometer Laufen. Auf der sehr anspruchsvollen, bergigen Strecke überzeugten die Athleten des TriTeam Isny mit einer soliden Leistung überzeugen.
Verdauungsprobleme nach der Hälfte der Laufstrecke machten Florian Kraffts Zeitplan zunichte. Sein Bruder Sebastian musste sich beim abschließenden Marathon mit Magenkrämpfen quälen und dadurch einige Gehpausen einlegen. Auch seine Laufzeit war nicht zufriedenstellend. „Die rauchenden Zuschauer und Stände mit Knoblauchspezialitäten trugen nicht zum Wohlbefinden bei“, so der Athlet vom Tri-Team Isny. Er erreichte das Ziel in einer Gesamtzeit von 10:08:20 Stunden. Sein Bruder Florian schaffte den Ironman in 9:36:22 Stunden. Den Sieg sicherte sich Ronnie Schildknecht mit einer Gesamtzeit von 8:12:40 Stunden. Karin Thürig lief bei den Frauen mit einem neuen Streckenrekord von 9:00:04 Stunden auf den ersten Rang.
Dagmar Gard war für das TriTeam Isny beim Wörthsee-Triathlon am Start. Bei optimalen Bedingungen gingen knapp 400 Teilnehmer auf die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen). Nach einem nur mäßigen Schwimmauftakt konnte sie auf dem Rad mit dem besten Radsplit des Tages fast zwei Minuten auf die Führende gut machen. Auf der anspruchsvollen Laufstrecke im Wald versuchte sie jedoch vergeblich die Siegerin einzuholen. Mit einer Gesamtzeit von 2:22:07 Stunden konnte sie somit den zweiten Gesamtrang (erster Platz Alterklasse) von 65 Frauen verbuchen. Am Ende musste sie sich nur Kristina Brandl geschlagen geben (2:20:02).
Anna und Moritz Ratzmann nahmen beim diesjährigen Kindertriathlon in Immenstadt teil. Sie mussten 200 Meter Schwimmen, neun Kilometer Radfahren und zwei Kilometer Laufen bei angenehmen Verhältnissen absolvieren. Moritz Ratzmann teilte sich das Rennen gut ein und konnte aus seinem Rückstand vom Schwimmen (30 Sekunden) einen Vorsprung von einer Minute herauslaufen. Mit der Endzeit von 28:36 Minuten stand er als Tagessieger fest. Anna Ratzmann hatte nach dem Schwimmen, trotz persönlicher Bestzeit, einen Rückstand von 50 Sekunden, was sie durch das starke Radfahren wieder aufholte. Sie startete mit einem kleinen Vorsprung zum Laufen, wo die Kräfte nachließen. Sie rettete mit einer Zeit von 32:15 Minuten den zweiten Platz ins Ziel und darf nach ihrer Krankheitspause damit sehr zufrieden sein.
Beim Auerberg-Triathlon über 1,5 Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen konnte Dagmar Gard einen Start-Ziel-Sieg verbuchen. Nach einem relativ entspannten Schwimmen lieferte sich die 33-Jährige auf der Radstrecke einen erbitterten Kampf mit der späteren Zweitplatzierten. Doch schon nach den ersten Minuten auf der Laufstrecke konnte Gards Verfolgerin nicht mehr nachkommen und verlor Meter um Meter. „Trotzdem war es ein hartes Rennen, da die Laufstrecke extrem bergig war“, so Gard, die bedauerte, dass das Frauenfeld nur schwach besetzt war. „Ein Grund mehr, dass endlich neue junge Triathleten kommen“, so die Abteilungsleiterin vom Triteam Isny. „Doch wir planen schon die nächsten Schritte in der Nachwuchsarbeit“, verriet die Triathletin.
Vereinskollege Bernd Lehmanski hatte nur ein Ziel bei seiner ersten Mitteldistanz (zwei Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad, 21 Kilometer Laufen), die ausgerechnet die harte Strecke des Allgäu-Triathlon sein sollte: „Ich wollte nicht Letzter werden.“ Dies gelang dem Triathleten mit Bravour und er hatte sogar noch Spaß auf der Strecke. „Ironman“ Christian Mangold hingegen hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, als er am Sonntag auf die vier Kilometer lange Schwimmstrecke im Alpsee ging. „Krämpfe, immer wieder Krämpfe“" machten dem erfahrenen Triathleten das Radfahren über die 130 Kilometer lange WM-Strecke zwischen Immenstadt und Oberstaufen „zur Hölle“. Trotz großer Schmerzen lief der Vater eines Sohnes aber sogar die 30 Kilometer lange Laufstrecke ins Ziel.
(Erschienen: 09.08.2010 14:10)
Florian und Sebastian Krafft vertraten das Tri-Team Isny beim Ironman in Zürich. Bei guten Wetterverhältnissen kämpften sich die Brüder über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und abschließenden 42 Kilometer Laufen. Auf der sehr anspruchsvollen, bergigen Strecke überzeugten die Athleten des TriTeam Isny mit einer soliden Leistung überzeugen.
Verdauungsprobleme nach der Hälfte der Laufstrecke machten Florian Kraffts Zeitplan zunichte. Sein Bruder Sebastian musste sich beim abschließenden Marathon mit Magenkrämpfen quälen und dadurch einige Gehpausen einlegen. Auch seine Laufzeit war nicht zufriedenstellend. „Die rauchenden Zuschauer und Stände mit Knoblauchspezialitäten trugen nicht zum Wohlbefinden bei“, so der Athlet vom Tri-Team Isny. Er erreichte das Ziel in einer Gesamtzeit von 10:08:20 Stunden. Sein Bruder Florian schaffte den Ironman in 9:36:22 Stunden. Den Sieg sicherte sich Ronnie Schildknecht mit einer Gesamtzeit von 8:12:40 Stunden. Karin Thürig lief bei den Frauen mit einem neuen Streckenrekord von 9:00:04 Stunden auf den ersten Rang.
Dagmar Gard war für das TriTeam Isny beim Wörthsee-Triathlon am Start. Bei optimalen Bedingungen gingen knapp 400 Teilnehmer auf die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen). Nach einem nur mäßigen Schwimmauftakt konnte sie auf dem Rad mit dem besten Radsplit des Tages fast zwei Minuten auf die Führende gut machen. Auf der anspruchsvollen Laufstrecke im Wald versuchte sie jedoch vergeblich die Siegerin einzuholen. Mit einer Gesamtzeit von 2:22:07 Stunden konnte sie somit den zweiten Gesamtrang (erster Platz Alterklasse) von 65 Frauen verbuchen. Am Ende musste sie sich nur Kristina Brandl geschlagen geben (2:20:02).
Anna und Moritz Ratzmann nahmen beim diesjährigen Kindertriathlon in Immenstadt teil. Sie mussten 200 Meter Schwimmen, neun Kilometer Radfahren und zwei Kilometer Laufen bei angenehmen Verhältnissen absolvieren. Moritz Ratzmann teilte sich das Rennen gut ein und konnte aus seinem Rückstand vom Schwimmen (30 Sekunden) einen Vorsprung von einer Minute herauslaufen. Mit der Endzeit von 28:36 Minuten stand er als Tagessieger fest. Anna Ratzmann hatte nach dem Schwimmen, trotz persönlicher Bestzeit, einen Rückstand von 50 Sekunden, was sie durch das starke Radfahren wieder aufholte. Sie startete mit einem kleinen Vorsprung zum Laufen, wo die Kräfte nachließen. Sie rettete mit einer Zeit von 32:15 Minuten den zweiten Platz ins Ziel und darf nach ihrer Krankheitspause damit sehr zufrieden sein.
Beim Auerberg-Triathlon über 1,5 Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen konnte Dagmar Gard einen Start-Ziel-Sieg verbuchen. Nach einem relativ entspannten Schwimmen lieferte sich die 33-Jährige auf der Radstrecke einen erbitterten Kampf mit der späteren Zweitplatzierten. Doch schon nach den ersten Minuten auf der Laufstrecke konnte Gards Verfolgerin nicht mehr nachkommen und verlor Meter um Meter. „Trotzdem war es ein hartes Rennen, da die Laufstrecke extrem bergig war“, so Gard, die bedauerte, dass das Frauenfeld nur schwach besetzt war. „Ein Grund mehr, dass endlich neue junge Triathleten kommen“, so die Abteilungsleiterin vom Triteam Isny. „Doch wir planen schon die nächsten Schritte in der Nachwuchsarbeit“, verriet die Triathletin.
Vereinskollege Bernd Lehmanski hatte nur ein Ziel bei seiner ersten Mitteldistanz (zwei Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad, 21 Kilometer Laufen), die ausgerechnet die harte Strecke des Allgäu-Triathlon sein sollte: „Ich wollte nicht Letzter werden.“ Dies gelang dem Triathleten mit Bravour und er hatte sogar noch Spaß auf der Strecke. „Ironman“ Christian Mangold hingegen hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, als er am Sonntag auf die vier Kilometer lange Schwimmstrecke im Alpsee ging. „Krämpfe, immer wieder Krämpfe“" machten dem erfahrenen Triathleten das Radfahren über die 130 Kilometer lange WM-Strecke zwischen Immenstadt und Oberstaufen „zur Hölle“. Trotz großer Schmerzen lief der Vater eines Sohnes aber sogar die 30 Kilometer lange Laufstrecke ins Ziel.
(Erschienen: 09.08.2010 14:10)
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