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Bad Schussenried
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ZfP-Pflegekräfte gewinnen Landespflegepreis


Die Preisträger des Landespflegepreises mit Mitgliedern der Jury und Pflegedirektoren des ZfP. Anna Heinsch und Barbara Boßler (Zweite und Dritte von vorne links) erhielten den ersten Preis. Walter Reiß (vorne rechts), Pflegedirektor des PZN Wiesloch, gab die Preisträger bekannt.
Die Preisträger des Landespflegepreises mit Mitgliedern der Jury und Pflegedirektoren des ZfP. Anna Heinsch und Barbara Boßler (Zweite und Dritte von vorne links) erhielten den ersten Preis. Walter Reiß (vorne rechts), Pflegedirektor des PZN Wiesloch
ZfP

Bad Schussenried sz Zum fünften Mal hat die Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK) in Baden-Württemberg den Landespflegepreis ausgelobt. Aus acht eingegangenen Arbeiten wurden die Preisträger ermittelt und während des zweiten Pflegesymposiums, zu dem das ZfP Südwürttemberg geladen hatte, bekannt gegeben. Die ersten drei Plätze belegten Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg. Ganz oben auf dem Treppchen: Barbara Boßler und Anna Heinsch mit ihrer Arbeit „Das Orem-Recovery-Rondell“.

„Mit der Vergabe des Pflegepreises möchte die BFLK die Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflege fördern und öffentlich machen“, machte Walter Reiß, Pflegedirektor des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden und erster Vorsitzender des BFLK-Landesverbandes Baden-Württemberg, bei der Vergabe des Preises deutlich. Das zweite Pflegesymposium stand unter dem Motto „Beziehung – der Wirkfaktor der psychiatrischen Pflege“.

Acht Arbeiten wurden auf die Ausschreibung eingereicht und drei Sieger durch eine unabhängige Jury ermittelt. Alle Preisträger sind Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg. Der erste Platz, der mit 500 Euro dotiert ist, ging an Barbara Boßler und Anna Heinsch – für das „Orem-Recovery-Rondell“. Der Begriff Recovery umschreibt eine Grundhaltung, mit der Pflegekräfte psychisch kranke Menschen darin unterstützen, ihr Leben wieder selbst zu steuern, mit ihrer Erkrankung umzugehen und Mut für ihre weitere Entwicklung zu fassen. Das Rondell ist ein niederschwelliges Instrument, dass es ermöglicht theoriegestützt Bedürfnisse von Patienten zu erkennen, gemeinsam zu benennen und Handlungsfelder abzuleiten.

Der mit 300 Euro ausgeschriebene zweite Preis ging an das StäB-Team aus Ehingen für ihre Arbeit „Stationsäquivalente Behandlung – Ein neues Handlungsfeld der psychiatrischen Pflege“. Yvonne Gaultier sah die Jury mit ihrer Arbeit „Patientenvisitensysteme und ihre unterschiedlichen Betrachterstandpunkte – Erstellung und Implementierung eines Konzeptes zum Thema: Reflecting in der Sinova Klinik Ravensburg“ auf dem dritten Platz, der mit 200 Euro dotiert ist.

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