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Wohnen am Stadtsee feiert Richtfest

21 von 35 Wohnungen sind bereits verkauft – Dritte Lebensphase in der Seniorenwohnanlage
Die Besucher des Richtfests wenden den Blick nach oben. Dort bittet Bauleiter Markus Kaltenstadler vom Bauunternehmen Stocker in seinem Richtspruch um den Segen für die Häuser.
Die Besucher des Richtfests wenden den Blick nach oben. Dort bittet Bauleiter Markus Kaltenstadler vom Bauunternehmen Stocker in seinem Richtspruch um den Segen für die Häuser.
Anthia Schmitt

Pfullendorf sz Ganz in der guten Tradition des Bauhandwerks hat die Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau (GSW) in Sigmaringen am Donnerstag die Fertigstellung des Rohbaus der Wohnanlage Wohnen am Stadtsee mit einem Richtfest gefeiert. Eingeladen waren nicht nur alle, die mit Planung, Genehmigung und Mauerwerk zum bisherigen Gelingen der drei Gebäude beigetragen hatten, sondern auch die Käufer und künftigen Bewohner der 35 Wohnungen, die bis zum Herbst 2018 bezugsfertig sein sollen.

Bauleiter Markus Kaltenstadler vom ausführenden Bauunternehmen Stocker wünschte den Häusern und ihren Bewohnern in seinem Richtspruch von hoch oben Glück, Freude und das Behütetsein vor Brand und Not, bevor GSW-Geschäftsführer Roy Lilienthal die Gäste ins eigens aufgestellte Festzelt bat. Dort ließ er, wie später auch Bürgermeister Thomas Kugler, die Entstehungsgeschichte der Wohnanlage Revue passieren. Zunächst, so erinnerte er, sei die Idee der Stadt gewesen, das alte Keinath-Fabrikgebäude, das früher an der Stelle der heutigen Neubauten stand, zu ertüchtigen und in ein Haus für Betreutes Wohnen umzubauen.

Ein Gedanke, der bald wieder fallen gelassen wurde, denn mit einem riesigen Aufwand wären maximal 18 Wohnungen entstanden.

Damals, so Kugler, habe Lilienthal vorsichtig den Vorschlag formuliert, das Gebäude abzureißen und neu zu bauen. Mit Architekt Manfred Löffler aus Sigmaringen kam ein Planer mit ins Boot, der die Wünsche der Stadt und die Vorstellungen der GSW einte. „Ein neues modernes Entrée der Stadt“, nannte Kugler die Seniorenwohnanlage am Stadtsee, zu der sich fast bauzeitengleich ein neues Hotel auf dem ehemaligen ZG-Areal gegenüber und der neu gestaltete und später als Gaststätte genutzte Bahnhof gesellen. Roy Lilienthal erklärte, dass mit dem Betreuten Wohnen die dritte Lebensphase des Menschen in den Mittelpunkt gerückt werde. Und an jene, die bereits eine Wohnung gekauft haben: „Wenn man sich umschaut, sieht man, dass Sie keinen Fehler gemacht haben.“

Besonders hob Lilienthal hervor, dass man mit der Spitalpflege einen zuverlässigen Partner gefunden habe, der für die Betreuung der künftigen Bewohner verantwortlich ist. Bevor Lilienthal zum Vesper einlud, bei dem sich schon mancher freundschaftliche Kontakt mit den künftigen Nachbarn anbahnte, hatten die Gäste Gelegenheit, die Häuser und Wohnungen zu besichtigen.

Den einen diente die Besichtigung als Entscheidungshilfe für oder gegen einen Kauf. Die anderen betraten zum ersten Mal ihr zukünftiges Zuhause. Für 21 der 35 Wohnungen sind, so Lilienthal, bereits die Kaufverträge unterzeichnet, für acht Wohnungen gibt es eine Reservierung und nur sechs Wohnungen haben noch keinen Käufer gefunden.

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