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Lokales

Werkrealschule wirbt um Viertklässler

Beim Tag der offenen Tür lernen Eltern und Kinder das Angebot kennen
Die Schüler Etienne Peters und René Zirn zeigen ein Experiment mit einem Vakuum.
Margit Mangold

Altshausen sz Man sah zufriedene Gesichter in der Herzog-Philipp-Verbandsschule. „Schon gleich nach halb neun sind die ersten Besucher gekommen“, sagte Susanne Beck, die mit Lehrerkollegen sowie einigen Schülern die Gäste im Eingangsbereich bei ihrem Tag der offenen Tür begrüßten.

Hier gab es auch gleich jede Menge Informationen zum mittleren Schulabschluss der Werkrealschule und zum pädagogischen Konzept. Hier boten auch die Schüler der neunten und zehnten Klassen ihre Führungen durch das Schulhaus an. Denn die Schüler selbst präsentierten an diesem Tag ihre Schule, ihre Arbeit und erzählten dabei ganz persönlich aus ihrem schulischen Alltag. „Aus unserer Klasse gehen von 20 Schülern acht anschließend aufs Gymnasium“, erzählte zum Beispiel der Schüler Etienne Peters auf die Frage eines Besuchers.

Und so zogen an diesem Tag der offenen Tür kleine Besuchergruppen durch die Schule, blickten in die einzelnen Fachräume, nahmen an verschiedenen Aktionen teil und wurden dabei noch bestens mit Hintergrundinformationen versorgt. So wurden in der Schulküche Hefegebäck zubereitet, im Obergeschoss einfache physikalische Experimente gezeigt und in den beiden Werkräumen mit Kunststoff und Holz gearbeitet oder Ton zu kreativen Fantasietieren geformt.

In einem anderen Raum demonstrierten zwei Schüler, wie man eine computergesteuerte Fräse dazu bringt, seinen eigenen Namen in ein Geodreieck zu ritzen. Auch die Ganztagesbetreuung und der sehr aktive Schulchor stellten sich und ihre Projekte vor. Schulleiter Georg Mößle zeigte sich zufrieden mit dem Besucherinteresse. „Aus dem ganzen Verwaltungsverband und sogar darüber hinaus sind heute Besucher da“, sagte er. Dies werte er als positives Signal für seine Schule, denn nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung liege ja nun die Entscheidung über die weiterführende Schule bei den Eltern.

Auch die Räume der Schulsozialarbeit waren gut besucht. Während die einen Schüler hier Tischkicker spielten, bereiteten andere in der Küche Müsli zu. Hier traf man auch auf Verbindungslehrer Christof Eisele, der sich mit Schulsozialarbeiterin Brigitte Reißer wegen anstehender Projekte kurz besprach. „Die Schüler hier bringen sich sehr aktiv in den Schulalltag mit ein“, erklärte er und berichtete von verschiedenen Ideen und Anträgen mit denen die Schüler im vergangenen Schuljahr Initiative gezeigt haben.

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