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Lokales

Wenn der letzte Bus um halb neun fährt

Taldorfer klagen über Lücken im öffentlichen Personennahverkehr
Der letzte Bus fährt um halb neun
Der letzte Bus fährt um halb neun
Archiv: Felix Kästle

Ravensburg sz Leben auf dem Land hat viele Vorteile: saubere Luft, üppige Natur, Ruhe. Die Nachteile liegen aber auch auf der Hand. Denn auf den Dörfern gibt es meist kaum noch Geschäfte, Schulen oder Ärzte. Die Bewohner in den Ravensburger Ortschaften müssen also mobil sein. Ohne Auto ist das nicht leicht. In Taldorf sogar nahezu unmöglich.

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Kommentare (7)
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@6) wenn dem so ist, warum hat man in RV sich dort nicht um Vorschläge für den neuen Luftreinhalteplan erkundigt? Vielleicht, weil man alle Schwierigkeiten in die Zukunft schieben will, damit man jetzt nichts unangenehmes entscheiden oder gar noch bezahlen will. mehr

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So kenn ich die Oberschwaben gar nicht .Sonst ist man doch auch nicht so " auf den Kopf gefallen " .
Eigentlich verdurstet die ganze Bodenseeregion verkehrstechnisch vor dem offen plätschernden Brunnen , der da heißt ZF .

die ZF in Friedrichshafen bietet Verkehrslösungen für übermorgen an . mehr

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Bemerkenswert: die Tiefgarage in RV wird für 14 Mio (vermutlich noch mehr) saniert, aber der Metrobus ist zu teuer. Mit dem Geld könnte der fast 30 Jahre betrieben werden..... Man erkennt die wahren Prioritäten mehr

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bei den einen werden Wünsche an die Stadt zum "allgemein Wohl" gezählt, bei den anderen werden Notwendigkeiten als "Einzelinteresse" propagiert. Das ist die Rangfolge für die politischen Entscheidungen in RV. mehr

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"Teilorte" = "Teilhabe" !!

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Ich kann Dr. Manfred Büchele gut verstehen, wenn er angesichts der Ravensburger Verkehrssituation- und Diskussion und den darin enthaltenen eklatanten Widersprüchen zum Kampfhahn wird. Und das, obwohl ich, im Gegensatz zu dem CDU-Stadtrat, persönlich für die endgültige Schließung der Marienplatztiefgarage (MTG) und eine verkehrsberuhigte Innenstadt plädiere und kämpfe. Wie nun? Gemach, gemach. Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass Teilorte einer Stadt grundsätzlich keine Enklaven oder Ghettos sind. Im Schussental scheint dies aber so zu sein – zumindest ab halb neun Uhr abends, wo ein Großteil der Bürger/innen vom kulturellen und öffentlichen Leben der Stadt abgeschnitten sind. Da bekommt der Begriff „unechte“ Teilorte immerhin seine wahre Bedeutung. Aber im Ernst: Das kann und darf nicht sein. Auch mir schwillt regelmäßig (nicht nur) der rote Kamm. Und zwar dann, wenn es ums Geld (hier: Ausweitung des ÖPNV) und das widersprüchliche, unverantwortliche Festhalten der Ravensburger Stadtverwaltung an eigentlich kontraindizierten (nicht anwendbaren) Maßnahmen geht. Und dazu gehört vor allem und an erster Stelle die kostenaufwändige Sanierung der (asbestverseuchten) Marienplatztiefgarage. Jeder Leserbrief, jeder Artikel und auch die kursierenden Petitionen pro Schließung der MTG weisen darauf hin, dass die mittlerweile 13,5 Millionen veranschlagten Euro für die Sanierung der MTG besser für die Ausweitung und Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs angelegt wären. Wären sie auch, und Stadtrat Büchele und die Theaterbesucher könnten um 22:30 oder gar 23:30 Uhr mit dem Bus in ihre echten Teilorte fahren. Aber wie sagt doch der TWS-Chef: „Das sind verlustreiche Zeiten.“
Für die Taldorfer auf jeden Fall.

Stefan Weinert, Ravensburg im echten Teilort Nordstadt mehr

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Sog gut wie ich den oder die Betroffenen verstehe, ergibt sich für mich eben ein ganz anderes Bild. Als Bewohner der Kernstadt ( Wohngebiet über Hauptfriedhof) haben wir wahrscheinlich keine gute Luft, der morgendliche Run auf die kostenlosen Parkplätze im Wohngebiet und an der Friedhofsmauer ist auch wenig ruhig. Ich habe oft Probleme die Friedhofsstrasse runterzukommen, weil sich dort der Pendlerverkehr auch an die Schulen ballt. Öffentlichen Nahverkehr gibt es gar keinen.
Für mich hängt die Nutzung des ÖPNV eng mit den Bedingungen des Autoverkehrs zusammen. Warum soll ein ÖPNV genutzt werden, solange man noch überall mit dem PKW vorfahren kann, die Parkmöglichkeiten umsonst sind und sogar die zahlenden Gäste der Parkhäuser deutlich billiger wegkommen als der Busfahrer. Der Mensch trifft doch Entscheidungen aufgrund der Angebote. mehr

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