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Ellwangen (Jagst)
Lokales

Weiß will Flüchtlinge nach Herkunft trennen

LEA-Leitung reagiert auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen vom Wochenende

Flüchtlinge warten in der LEA Ellwangen auf ihre Registrierung.
Flüchtlinge warten in der LEA Ellwangen auf ihre Registrierung.
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Ellwangen dpa/lsw Nach mehreren Massenschlägereien in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Flüchtlinge in Ellwangen (Ostalbkreis) soll nun offenbar das Sicherheitskonzept der Unterkunft angepasst werden. Das hat die Presseagentur dpa am Dienstag gemeldet.

Laut dpa sollen Flüchtlinge auf dem LEA-Gelände künftig nach Herkunft getrennt werden. Das hat der Leiter der Einrichtung, Berthold Weiß, am Dientsag gegenüber der dpa erklärt. „Wir wollen eine klare Trennung und kein explosives Gemisch“, wird Weiß zitiert. Die Gewalt in der Ellwanger LEA entzünde sich meist aufgrund von Lappalien, aber dann gingen immer wieder Gruppen unterschiedlicher Herkunftsländer aufeinander los.

Erst am Sonntagmorgen hatten sich in der LEA rund 50 hauptsächlich algerische und pakistanische Flüchtlinge teils mit Feuerlöschern und Eisenstangen geprügelt und mit Steinen beworfen. Am Sonntagabend waren dann erneut rund 50 Flüchtlinge aus diesen Ländern aufeinander losgegangen.

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