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Wilhelmsdorf (Württemberg)
Lokales

Waldbühne feiert am Donnerstag große Premiere

Das Stück „Waldbus-Blues“ wird von 3. bis 6. August in Zußdorf gezeigt – Kulinarischer Markt mit Livemusik täglich geöffnet

Wilhelmsdorf sz Zußdorf ist bereit, es kann losgehen. Monatelang haben die vielen Ehrenamtlichen der Waldbühne und darüber hinaus auf die Premiere des von Thomas Beck geschriebenen Stücks „Waldbus-Blues – A Stück vom Jungsein und drüber hinaus“ hingearbeitet. Das ganze Dorf war auf den Beinen – und ist es noch die nächsten Tage. Am Donnerstag, 3. August, um 20 Uhr ist Premiere. Bis 6. August wird gespielt, parallel dazu findet der Kulinarische Markt statt.

Die Organisation der Waldbühne Zußdorf ist zufrieden mit dem Kartenvorverkauf. Nicht zuletzt hat dazu wohl auch die Guerilla-Werbe-strategie beigetragen. Die Werbetrommel wurde nicht nur online gerührt. Busse, die Werbung trugen, Plakate allerorts und Waldbühne-Werbe-T-Shirts auf Veranstaltungen waren zu sehen. „Die Aufführungstermine mittlerweile am Freitag und Samstag sind weitgehend ausverkauft“, sagt Peter Beck von der Waldbühne. Für die Premiere am Donnerstag und für die Aufführung am Sonntag gibt es noch einige freie Plätze. Reservieren kann man sich Karten noch unter der Telefonnummer 07503/3000729 und dann an der Abendkasse abholen.

Schirmherr Erwin Teufel eröffnet

Eröffnen wird die Premiere der Schirmherr der Waldbühne: Baden-Württembergs ehemaliger Ministerpräsident Erwin Teufel, der schon seit 2007 Schirmherr der Waldbühne ist. „Er hat bis jetzt jedes Stück der Waldbühne gesehen“, sagt Paul Beck vom Marketing des Vereins. Zudem wird aus München Fernsehpfarrer Rainer Maria Schießler sowie wie die Jahre zuvor auch (unter anderem Uli Hoeneß, Gerd Müller, Holger Badstuber, Hermann Gerland) ein Vertreter des FC Bayern München zu Gast sein, teilt die Waldbühne mit. Darüber hinaus hätten der Generalvikar der Diözese Rottenburg-Stuttgart Clemens Stroppel sowie mehrere Land- und Bundestagsabgeordnete zugesagt.

Anders als angekündigt, wird es keine Überdachung der Tribüne geben. Wie die „Schwäbische Zeitung“ bereits berichtete, hatte die Firma, die mit der Überdachung beauftragt war, im Juli überraschend abgesagt. Den Vertrag dazu hat die Waldbühne bereits im März geschlossen, berichtete Beck. Die Organisatoren haben aber das Beste daraus gemacht, boten an, dass man die Karten zurückgeben kann. „Soweit mir bekannt ist, hat niemand die Karte wegen der fehlenden Überdachung zurückgegeben“, so Beck. Und die Wetteraussichten auf das Wochenende sehen bisher gut aus.

Über die Tage hinweg rechnet die Waldbühne mit etwa 5000 Besuchern beim Theater. Unabhängig vom Theater findet vom 3. bis 6. August der Kulinarische Markt statt, der vollständig überdacht unter einem Zelt stattfindet. Peter Beck rechnet dort mit etwa 8000 Besuchern. In dem Zelt finden auch die Zuschauer Zuflucht, sollte es tatsächlich regnen. Geboten werden auf dem Kulinarischen Markt allerlei regionale Köstlichkeiten. Neben den gängigen Getränken – es stehen zwei Bierausschänke zur Verfügung – werden verschiedene Cocktails angeboten. Dieses Jahr kann man zusätzlich Most aus der Region verkosten.

Daneben wird es, so heißt es in der Ankündigung, in der Idylle des umgebenden Waldes Livemusik geben. Angesagt haben sich am 3. und 5. August „Die Drahtzieher“ , die mit ihrem ganz eigenen „Gypsy-Jazz“ auftreten. Die „Hot-Jazz-Revival Band“ präsentiert am 4. und 6. August Bossa-Nova sowie einfühlsamen Balladen, Evergreens und Boogie-Woogie. Auf dem Festivalgelände unterwegs ist neben einigen jungen Schauspielern, auch „Herr Bert“ von Spasspartout mit seiner Putzausrüstung – mit dressierten Besen und Klobürsten, Zauberei und Wortwitz. Schon ab 16.30 Uhr ist der Markt täglich geöffnet.

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