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Volksbank schüttet 157 000 Euro an Vereine aus

Vorstandsvorsitzender Jürgen Strohmaier: „Bewährtes pflegen und Projekte nach vorne bringen“

Tettnang/Friedrichshafen sig Erstmals hat die Volksbank Friedrichshafen-Tettnang am Montagabend im Rittersaal des Neuen Schlosses den Erlös ihrer beiden Formate „Spendenwunschbaum“ von der Volksbank Tettnang und „Das Ehrenamt gewinnt“ von der Volksbank Friedrichshafen gemeinsam ausgeschüttet. Herausgekommen ist die „sensationelle Summe von 157 000 Euro“, so Vorstandsvorsitzender Jürgen Strohmaier, resultierend aus dem VR-Gewinnsparen und der Volksbank-Stiftung. Empfänger waren rund 140 Vereine und Institutionen aus dem gemeinsamen Geschäftsgebiet.

„Verstehen Sie diesen Abend als Dank an jeden Einzelnen“, begrüßte Jürgen Strohmaier die Vereinsvertreter im besonderen Ambiente des Rittersaals. Er lobte den Einsatz der Ehrenamtlichen und versprach, auch weiterhin „wie keine andere Bank in unserer Region“ Partner der hier lebenden Menschen, Vereine und Institutionen zu sein und sich ständig vom genossenschaftlichen Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ leiten zu lassen.

Kräfte gebündelt

Der Vorstandsvorsitzende streifte den erfolgreichen Zusammenschluss der beiden Vorgängerinstitute Volksbank Tettnang und Volksbank Friedrichshafen und zeigte sich überzeugt, damit eine zukunftsfähige Genossenschaftsbank „für unsere einzigartige Heimat“ verwirklicht zu haben. „Die Bündelung unserer Kräfte bedeutet für uns, Altbewährtes fortzuführen, aber immer auch den Blick und den Mut für Neues zu haben“, kündigte er an. In diesem Zusammenhang sagte er für das gesamte Vorstandsteam der neuen Volksbank Tettnang-Friedrichshafen zu, dass die Unterstützung des Ehrenamtes eine Herzensangelegenheit bleiben werde. Durch den Zusammenschluss sei die Summe von 157 000 Euro aus dem VR-Gewinnsparen und der Volksbank-Stiftung möglich geworden, sprach Jürgen Strohmaier im Besonderen die Mitglieder und Kunden an, die bereits VR-GewinnSparer sind und damit sparen, helfen und gewinnen. Insgesamt konnten im zu Ende gehenden Jahr Geldpreise in einer Gesamthöhe von über 230 000 Euro an GewinnSparer überwiesen werden. Vier unter ihnen konnten sich 2017 sogar über ein neues Auto freuen. Zusätzlich wuchs ihr Guthaben und in Sachen Helfen wurden pro Los und Monat 25 Prozent des Loseinsatzes, das sind rund 63 Cent, dazu verwendet, Menschen in Not sowie soziale oder gemeinnützige Einrichtungen in der Region zu unterstützen. Zusammen mit Volksbank-Vorstand Harald Riehle stellte Jürgen Strohmaier in der Folge vier Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet vor, deren Ehrenamtliche sich teils seit vielen Jahren in den Sommerferien um Kinder kümmern. Gekommen waren sie mit Betroffenen, die sich begeistert äußerten vom Geschehen während der Projektwochen. So beispielsweise von den Ferienspielen in Weilermühle bei Ailingen, von denen Rainer Reischmann berichtete. Ebenso wie Hannes Köhle und Samy Schier zusammen mit Bürgermeisterin Jana von „Mini LA“ aus Langenargen, Beate Kummer mit Tobias aus der „Kinderspielstadt Bad Kresselnau“ aus Kressbronn und Regina Herzog mit ihren Söhnen aus der noch jungen „Kinderspielstadt Hopfenau“ aus Tettnang.

Mit den Betreuern, so Harald Riehle, „steht und fällt“ ein solches Projekt. Auch er nannte es eine „Herzensangelegenheit“ der „neuen“ Volksbank, das Ehrenamt zu unterstützen. Nicht nur mit Geld, sondern auch mit dem Engagement der Mitarbeiter in deren Freizeit. Beim Anblick der vielen Ehrenamtlichen hatte er keine Angst hinsichtlich der Gefahr fehlenden Nachwuchses. Seine Hoffnung: Auch die Gesellschaft möge dieses Tun unterstützen.

Wie hoch die jeweilige Spende für sie ist, erfuhren die Vereinsvertreter beim Verlassen des Rittersaals, als ihnen ein vielversprechendes Kuvert in die Hand gedrückt wurde.

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